Unsere Themen in Berlin

Unsere Arbeit für die Beschäftigten in Berlin

Ich verstehe Ihren Unmut

Ein Film von Kilian Armando Friedrich

 

Film und Diskussion zum Tag der Gebäudereinigung

Manche Arbeit fällt erst auf, wenn sie nicht gemacht wird
 

Heike (59) arbeitet als Objektleiterin in einer Reinigungsfirma und vermittelt täglich zwischen Kund*innen, Unternehmensleitung und Reinigungspersonal. Sie hat versucht, einen nicht offiziell angemeldeten Arbeiter eines Subunternehmers abzuwerben und damit gegen die Vorschriften verstoßen. Nun droht der Subunternehmer, die Zusammenarbeit einzustellen, wenn Heike ihm nicht mehr Arbeitsstunden und Einnahmen zusichert.

Um diesen Forderungen nachzukommen, muss sie einen ihrer eigenen Mitarbeiter entlassen – einen Kollegen, den ihre Freundin Taja sehr schätzt. 

Heike gerät zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter*innen und den Bedingungen der Arbeitswelt im Niedriglohnsektor.

Unser Angebot: Zusammenarbeit auf Augenhöhe

/berlinwahl26

Unsere Anforderungen zur Abgeordnetenhauswahl '26


In einer Stadt, die ökonomisch vorankommt und sozial zugleich auf der Stelle tritt, ist das Vertrauen geschwächt: dass sich wirklich etwas ändert – und nicht nur die Versprechen. Die sozialen Brüche vertiefen sich, während die Herausforderungen zunehmen: Der Wandel von Wirtschaft und Arbeit, der Mangel an bezahlbarem Wohnraum, die angespannte Personallage im öffentlichen Dienst, wachsende Unsicherheit in sozialen Berufen – und ein Rechtspopulismus, der daraus Kapital schlägt.

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Berlin ist eine wachsende Metropole – doch dieses Wachstum kommt nicht bei allen Menschen an. Der DGB-Bezirk Berlin-Brandenburg gestaltet die Landespolitik deshalb aktiv mit und setzt sich gemeinsam mit den acht Mitgliedsgewerkschaften dafür ein, dass Beschäftigte gerecht am wirtschaftlichen Erfolg der Stadt beteiligt werden. Die DGB-Region Berlin und ihre Kreis- und Stadtverbände sind darüber hinaus auf kommunaler Ebene in allen zwölf Berliner Bezirken aktiv und bringen gewerkschaftliche Positionen zu Arbeit, sozialer Sicherung, Verteilungsgerechtigkeit und Wirtschaft unmittelbar vor Ort ein.

Berlins Wirtschaft ist stark vom Dienstleistungssektor geprägt – doch gerade dort fehlt es vielfach an Tarifbindung und betrieblicher Mitbestimmung. Die boomende Start-up-Szene setzt häufig auf Beschäftigungsformen, die Arbeitnehmer*innen wenig Sicherheit bieten. Gleichzeitig stehen Industriearbeitsplätze unter Druck: Strukturwandel und fehlende Investitionen bedrohen gewachsene Beschäftigung in Branchen, die gute, tariflich abgesicherte Arbeit bieten. Der DGB fordert deshalb ein klares Bekenntnis des Landes zur Industriepolitik und zur Stärkung der Tarifbindung bei der öffentlichen Auftragsvergabe.

Doch die sozialen Herausforderungen gehen weit über den Betrieb hinaus. 
Wohnen in Berlin ist für viele Beschäftigte kaum noch erschwinglich – die mittleren Angebotsmieten haben sich in vielen Stadtteilen innerhalb weniger Jahre massiv erhöht. 
Zugleich fehlt es an Investitionen in Bildung, Kitas, Infrastruktur und öffentliche Daseinsvorsorge. 

Die Schere zwischen einkommensstarken und einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen öffnet sich weiter. 

Für den DGB ist klar: Sozialer Zusammenhalt und gute Arbeit gehören zusammen. 

Folgende Themenbereiche zeigen, wo der DGB in Berlin konkret aktiv ist.

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