„Jobsicherheit und Gute Arbeit in den Fokus nehmen“
DGB zum Brandenburger Entwurf des Koalitionsvertrags
Pressemitteilung04. März 2026
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Viele Menschen sorgen sich, ob ihre Rente später reicht
Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss im Alter sicher leben können. Doch viele Menschen sorgen sich, ob ihre Rente später reicht – besonders bei niedrigen Löhnen, unterbrochenen Erwerbsbiografien oder langen Zeiten in belastenden Berufen. Wir setzen uns dafür ein, dass Rente verlässlich, solidarisch und armutsfest bleibt.
Rente ist kein Thema nur für später. Sie betrifft schon heute den Alltag:
Wer wenig verdient, unsicher beschäftigt ist oder Lücken im Erwerbsleben hat, trägt ein höheres Risiko, im Alter auf zu wenig Einkommen angewiesen zu sein.
Die gesetzliche Rente soll den Lebensstandard im Alter absichern. Sie ist ein zentrales Element sozialer Sicherheit. Für eine faire Rente kommt es vor allem auf drei Dinge an:
Rentenpolitik ist deshalb immer auch Arbeitsmarkt-, Lohn- und Gleichstellungspolitik.
Viele Beschäftigte blicken mit Unsicherheit auf ihren Ruhestand: Niedrige Einkommen, Teilzeit, prekäre Beschäftigung und unterbrochene Erwerbsverläufe drücken später die Rentenansprüche.
Gerade in einer Region mit großen Unterschieden zwischen Branchen, Einkommen und Lebenslagen ist das ein ernstes Problem.
Wir haben Rentenpolitik in den vergangenen Jahren immer wieder in die öffentliche Debatte gebracht und deutlich gemacht: Gute, langfristig sichere Renten sind keine Nebensache, sondern Teil sozialer Gerechtigkeit
Eine faire Rente braucht starke gesetzliche Sicherung statt Unsicherheit und Kürzungslogik.
Rente ist kein Randthema. Sie ist ein Maßstab dafür, ob soziale Sicherheit im Alter wirklich gilt.
Nein. Private Vorsorge kann die gesetzliche Rente ergänzen, aber nicht ersetzen. Faire Alterssicherung braucht eine starke solidarische Basis.
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