Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 32/17 - 28.11.2017

DGB Berlin-Brandenburg begrüßt wegweisende Vereinbarung zur höheren Attraktivität des öffentlichen Dienstes in Brandenburg

Zur Vereinbarung der Gewerkschaften mit der Brandenburger Landesregierung zur Attraktivität des öffentlichen Diensts erklärt die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburgs, Doro Zinke:

„Die mit der Landesregierung Brandenburg getroffenen Vereinbarungen zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes sind wegweisend. Die Landesregierung hat die gewerkschaftlichen Forderungen in wesentlichen Punkten übernommen. Von der Umsetzung der Vereinbarung werden tausende Beschäftige des öffentlichen Dienstes profitieren und das Land zukunftssicher aufgestellt. Wir danken der Landesregierung für die konstruktiven Gespräche und ihr Entgegenkommen. Für die noch offenen Fragen fordern wir die Landesregierung zu weiteren Verhandlungen auf.“

 Zu den bisherigen Verhandlungsergebnissen ergänzt Zinke:

„Mit der Umsetzung der Beschlüsse werden hunderte Beschäftigte im Eingangsamt für den mittleren Polizei- und Justizvollzugsdienst ab 2019 jeden Monat deutlich mehr Geld in der Tasche haben. Zudem werden alle Grundschullehrkräfte zukünftig nach Besoldungsgruppe A13 bezahlt, auch die Lehrkräfte mit einer Befähigung nach dem Recht der ehemaligen DDR. Die bessere Bezahlung beseitigt bestehende Ungerechtigkeiten und macht die Berufe im öffentlichen Dienst für Nachwuchskräfte erheblich attraktiver. Auch in der öffentlichen Verwaltung sollen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. In einem ersten Schritt werden die befristeten Stellen um ein Drittel reduziert. Dies schafft für die Beschäftigten Planungssicherheit und ist wichtig für die Bindung von Fachkräften. Wir freuen uns für die Beschäftigten und werden uns dafür einsetzen, dass der nun eingeschlagene Weg zu attraktiven und sicheren Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst konsequent weiter verfolgt wird.“

 


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