Deutscher Gewerkschaftsbund

11.03.2016
Gesellschaftliches Bündnis ruft zur Kundgebung gegen nationalistische Demonstration auf

"Für ein weltoffenes und tolerantes Berlin" am 12. März

Ein breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und dem Türkischen Bund bekennt sich zu einem weltoffenen und toleranten Berlin und ruft zu einer Gegenkundgebung zu einem nationalistischen Aufmarsch auf. 

Aufruf Für ein weltoffenes und tolerantes Berlin

Für ein weltoffenes und tolerantes Berlin

Aufruf: Für ein weltoffenes und tolerantes Berlin

Unter dem Motto „Merkel muss weg“ wollen am Samstag, den 12. März 2016 Rechte wie Enrico Stubbe, Bundesvorstand der nationalistischen Partei „Pro Deutschland“, Hooligans, NPD sowie BärGiDa-Anhänger/innen am Hauptbahnhof mit ihrem Aufmarsch starten.

Wir stehen für ein weltoffenes und tolerantes Berlin. Aktuell ist es in Deutschland das Gebot der Stunde, das Recht auf Asyl und unsere auf Demokratie, Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit aufbauende offene Gesellschaft gegen die Angriffe von Rechtspopulisten und Neonazis zu verteidigen. Sie versuchen mittels plumper Stimmungsmache und Hasspropaganda, Ressentiments gegenüber den nach Berlin geflüchteten Menschen zu schüren.

Wir sind stolz darauf, wie viele Berlinerinnen und Berliner den Menschen helfen, die bei uns Asyl und Schutz vor Verfolgung und Krieg suchen: ob durch Sprachunterricht, gemeinsame Unternehmungen, Begleitung bei Behördengängen, durch Spenden oder durch Unterstützung gegen Rechtsextreme und Neonazis. Wir bitten die Berlinerinnen und Berliner, weiterhin so engagiert Weltoffenheit und Solidarität zu leben.

Wir fordern alle Berlinerinnen und Berliner auf, sich dem Aufmarsch konsequent entgegenzustellen:

12. März 2016, 14.00 Uhr
Rahel-Hirsch-Straße Ecke Ella-Trebe-Straße (Hauptbahnhof – Washingtonplatz)


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