Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise dauert mittlerweile fünf Jahre an. Zurzeit leiden vor allem die Menschen in Südeuropa unter einer Krise, die sie nicht verschuldet haben. Die Auswirkungen werden ganz sicher auch bald im Rest Europas zu spüren sein. Es sind in erster Linie die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die die Lasten der Krise zu tragen haben, während man die Krisenverursacher in den Finanzzentren und die Besitzer großer Vermögen ungeschoren davon kommen lässt. Griechenland, Spanien, Portugal und Italien sind besonders hart betroffen.
Gleichzeitig wird die Krise dort wie hier zum Vorwand genommen, um Arbeitnehmerrechte nachhaltig zu verschlechtern. Doch die Menschen wollen das nicht länger hinnehmen. Am 14.11.2012 rufen die Gewerkschaften in allen vier Ländern zu Generalstreiks gegen diese ungerechte Politik auf. In Frankreich und weiteren Ländern wird es Großdemos geben.
Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) ruft daher zu einem Europäischen Aktionstag auf.
Es wird dagegen protestiert, dass den betroffenen Staaten Spardiktate aufgezwungen werden, die die Wirtschaft abwürgen und die Menschen in Armut und Verelendung treiben, aus der sie sich allein nicht mehr befreien können.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) organisiert an diesem Tag eine Solidaritäts-Veranstaltung in Berlin.
Anschließend, 16:30 Uhr: Treff am Europäischen Haus, Unter den Linden, Ecke Wilhelmstraße
17:00 Uhr: Möglichkeit zur Teilnahme am Demonstrationszug zahlreicher Solidaritätsinitiativen