Deutscher Gewerkschaftsbund

17.12.2010

Neues Berliner Landesgleichstellungsgesetz online

DGB-Forderungen aufgegriffen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg (DGB) begrüßt, dass nach dem novellierten Berliner Landesgleichstellungsgesetz die Frauenvertreterinnen zukünftig bei dienstlichen Beurteilungen zu beteiligen sind. Beurteilungen sind entscheidend für Beförderungen und damit eine Schlüsselstelle um Diskriminierungen zu bekämpfen. Die Beteiligung an Beurteilungen war daher eine Kernforderung der Gewerkschaften.

Durchsetzen konnte sich der DGB auch mit der Forderung, § 7 Abs. 4 (früher Abs. 3) LGG beizubehalten. Diese Regelung sieht vor, dass Frauen, die in einem Beruf ausgebildet wurden, in dem der Frauenanteil bisher unter 20 Prozent liegt (Männerberuf), vorrangig in ein Beschäftigungsverhältnis im erlernten Beruf zu übernehmen sind.

Der DGB hatte sich daneben mit umfangreichen weiteren Reformvorschlägen zu Wort gemeldet und in seiner Stellungnahme u.a. bessere Kontrollmechanismen und Sanktionen gefordert.

Das novellierte Landesgleichstellungsgesetz ist jetzt auch online auf den Seiten der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen zu finden.

Eine Synopse stellt die Neuerungen der früheren Fassung gegenüber.


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Ansprechpartner Beamte /ÖD

Porträt Matthias Schlenzka

Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik

Matthias Schlenzka 

Tel: 030 21240-200
Fax: 030 21240-114

matthias.schlenzka@dgb.de

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