Kombinefahrerinnen – Bundesarchiv (Vereinigung Volkseigener Betriebe VVB Landmaschinenbau, Foto zur Glückwunschkarte 8. März; Bundesarchiv DA 5/7378)

Zeitzeuginnen aus Brandenburg

Ausstellungsprojekt
„Frauenarbeit - Frauenalltag - Frauenrechte“

Ausstellungsprojekt mit Zeitzeuginnen aus Brandenburg

"Frauenarbeit - Frauenalltag - Frauenrechte"

In der Ausstellung „Frauenarbeit – Frauenalltag – Frauenrechte“ geht es um die Situation und die Erfahrungen berufstätiger Frauen in der DDR (ca. 1970ff), nach der Wende (1990 ff) und heute (2015). Die Ausstellung verdeutlicht am Beispiel von Frauen aus verschiedenen Branchen drei „Epochen“, deren Kontext sowie die historischen und sozialen Veränderungen.

Die Ausstellung soll zum Erfahrungsaustausch anregen und lädt zum Dialog zwischen den Generationen ein. Sie will dazu ermutigen, für gute Arbeit und Gleichberechtigung, für Demokratie und Menschenrechte zu streiten und zwar nicht nur am 8. März!

Acht Brandenburgerinnen geben dieser Ausstellung ihr Gesicht. Sie sind aktive Gewerkschafterinnen, sie waren oder sind Betriebsrätinnen. Ihre erzählten Erfahrungen aus 60 Jahren Leben und Arbeiten in Brandenburg haben wir um historisches Material und Bilder aus dem Alltag ergänzt.

Die Ausstellung würdigt alle Frauen, die unter wechselnden politischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen bis heute ihre Frau gestanden haben. Die für den Erhalt von Arbeitsplätzen, bessere Arbeitsbedingungen, familienfreundliche Arbeitszeiten streiten – und immer noch um gleichen Lohn für gleiche Arbeit kämpfen.

Der Blick auf Frauenarbeit, Frauenalltag und Frauenrechte in Brandenburg schließt den Rückblick auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der DDR-Zeit notwendig ein!

Das Erinnern fordert heraus: So war es! War es so?
Die Ausstellung dokumentiert sehr persönliche Antworten.

Neugierig sein, lernen, die eigene Weltsicht ernst zu nehmen und sich einmischen – das geben die Gewerkschafterinnen jungen Frauen mit auf den Weg!

Die Ausstellung kann kostenlos ausgeliehen werden:

Die Ausstellung wurde in zweifacher Ausführung erstellt und ist als Wanderausstellung eingerichtet. Sie ist in einem PKW-Kombi transportabel. Die empfohlene erforderliche Raumgröße beträgt 50 qm, kann aber jeglichen räumlichen Gegebenheiten gut angepasst werden. Der Aufbau der Ausstellung dauert ca. 2 Stunden und muss durch mindestens 2 Personen erfolgen!

Eine Aufbauanleitung findet ihr hier: 

Information zu Transport, Aufbau, Organisation 

Ob die Ausstellung zu eurem Wunschtermin verfügbar ist, erfahrt ihr bei Hella Hesselmann & Christine Schill frauenausstellung@dgb.de.

Gerne wird auch eine individuell zu vereinbarende Menge des Ausstellungsbandes zur Verfügung gestellt. Bestellung ebenfalls unter frauenausstellung@dgb.de

Impressum:
Ein Projekt der Kooperationsgeschäftsstellen Oranienburg / Potsdam der IG Metall in Kooperation mit der DGB-Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin (Verein zur Förderung der gemeinnützigen Arbeit des DGB Berlin-Brandenburg) und den DGB-Kreis- und Stadtverbänden im Land Brandenburg, gefördert von der IG Metall, dem Fonds Neue Länder und dem DGB Bundesvorstand.

Ansprechpartnerinnen:
Hella Hesselmann & Christine Schill
E-Mail: frauenausstellung@dgb.de
Tel.: 0171/4406462

Kooperationspartner für das Ausstellungsprojekt: