Weiterbildung Erwachsener Daueraufgabe für Wirtschaft & Gesellschaft

Digitalisierung, Energiewende, Klimawandel

Datum

Ordnungsnummer PM 14

Dachzeile OECD-Report zur Erwachsenenweiterbildung

Mit Blick auf einen von der OECD am Donnerstag vorgestellten Report zur Erwachsenenweiterbildung in Berlin sagte die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Katja Karger: „Der DGB ist bereit, gemeinsam mit Politik und Wirtschaft eine Weiterbildungsstrategie für die Metropolregion Berlin-Brandenburg zu entwickeln. Digitalisierung, Energiewende, Klimawandel haben tiefgreifenden Einfluss auf die Arbeitswelt. Wir dürfen die Beschäftigten bei den Veränderungen nicht zurücklassen. Qualifizierung schafft Sicherheit -deshalb muss Weiterbildung neu definiert werden: Als selbstverständlicher Teil des Lebens und nicht allein zum Ausgleich von Defiziten und Brüchen im Lebenslauf“, sagte die Gewerkschafterin. In Berlin gebe es mit dem Erwachsenenbildungsgesetz gute Ansätze, Brandenburg müsse folgen. 

„Beschäftigte aller Branchen brauchen verlässliche Arbeitsbedingungen, also tariflich abgesicherte Arbeit mit Rechtsanspruch auf qualifizierte, bedarfsgerechte Weiterbildung – beruflich, privat und für das Ehrenamt“, sagte Karger. Unabdingbar sei in diesem Zusammenhang, die Tätigkeit von Lehrenden in Weiterbildungsinstituten aufzuwerten. „Die meisten von ihnen arbeiten unter prekären Bedingungen – von einer Befristung zur anderen, für geringes Honorar und mit hohen Selbstzahlerkosten für die Sozialversicherungen. Damit muss Schluss sein“, forderte die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg.

 

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