Strukturwandel in der Lausitz nur mit den Menschen

Datum

Ordnungsnummer PM 11

Dachzeile DGB-Projekt Revierwende

„Strukturwandel gelingt nur mit den Menschen vor Ort, erst recht in dieser Dimension“, sagte die stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Nele Techen. „Es ist eine Herausforderung, die Menschen zum Bleiben in der Region zu bewegen, und darüber hinaus neue für einen Zuzug zu gewinnen.“ Dazu müssten gute Perspektiven vor allem für junge Menschen geschaffen werden. „Ein neuer Anfang gelingt nur mit guten Arbeits- und Lebensbedingungen für Familien, für Männer, für Frauen. Denn vor allem letztere sind in den vergangenen Jahren verstärkt aus der Region abgewandert“, sagte Nele Techen.

Der Geschäftsführer der DGB-Region Südbrandenburg, Marco Bedrich, betonte: „Hier vor Ort werden wir genau hinsehen, wie die Mittel für den Strukturwandel verwendet werden. Wir wollen Wertschöpfung in den Kohlerevieren sichern, durch den Erhalt und die Schaffung von existenzsichernden Dauerarbeitsplätzen.“

Matthias Loehr, Projektleiter der Lausitzer Revierwendebüros, ergänzte: „Für uns stehen im Strukturwandel die Interessen der Beschäftigten an erster Stelle. Wir sind Ansprechpartner und Vermittler vor Ort. Wir prüfen, qualifizieren und finden Wege für die Umsetzung der Ideen.“

Der DGB begleitet Kohleausstieg und Strukturwandel in der Bundesrepublik mit dem Projekt „Revierwende“. Neben den beiden Lausitzer Büros gibt es vier weitere im Mitteldeutschen und im Rheinischen Revier sowie im Saarland.

 

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