1.Mai 2026: Erst unsere Jobs, dann eure Profite!

Datum

Ordnungsnummer PM 004

Dachzeile Tag der Arbeit

Der 1.Mai gehört uns – am Tag der Arbeit gehen wir auf die Straße, um zu zeigen,was die Kolleg*nnen mit der Kraft der Solidarität alles erreichen können, wenn sie sich in Gewerkschaften organisieren. 

In diesem Jahr steht der Tag der Arbeit unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“.
Keine Frage: es ist nicht die Zeit, die Dinge schön zu reden. Die Lage ist ernst: all die Krisen, Umbrüche und Kriege treffen uns besonders hart und werden durch hausgemachte Probleme noch verschärft. Angefangen beim jahrzehntelangen Kaputtsparen von öffentlicher Infrastruktur und Daseinsvorsorge, über das Fehlen einer eigenen industriepolitischen Strategie für Deutschland und Europa bis hin zu schweren unternehmerischen Managementfehlern und mangelnden Investitionen in Zukunftstechnologien.

Und was passiert? Statt den Standort zu modernisieren und Beschäftigung zu sichern, statt in Innovationen, Qualifizierung und Daseinsvorsorge zu investieren, statt verlässliche Rahmenbedingungen für tarifgebundene und mitbestimmte Gute Arbeit zu schaffen, werden in vielen Branchen Arbeitsplätze abgebaut. Ein trauriges Beispiel haben wir mit dem Traditionsbetrieb Eberswalder Wurst zu beklagen. Wieder traf es den Ostdeutschen Ableger eines Westdeutschen Mutterkonzerns. Nicht gut für das ohnehin schon schwindende Vertrauen der Menschen hier.

Das machen wir nicht mit und fordern am 1.Mai besonders kämpferisch, solidarisch und entschlossen: Erst unsere Jobs, dann eure Profite – sichere Arbeit und gute Perspektiven!
Erst unsere Gesundheit, dann eure Profite – Hände weg vom 8-Stunden-Tag!

Erst unsere Sicherheit, dann eure Profite – für eine starke Rente und gute Versorgung für alle! Erst unser bezahlbares Leben, dann eure Profite – Schluss mit der Abzocke!

Heraus zum 1.Mai! Am Tag des Zusammenhalts, der Solidarität, des Widerstands und des Einsatzes für den Frieden. Wir stehen gemeinsam für unsere Rechte, für unsere Würde und für eine gerechte Gesellschaft. Lasst uns laut sein gegen Angriffe auf Arbeitnehmerrechte, gegen Sozialabbau und gegen eine Politik, die die Beschäftigten hintenanstellt.

Gehen wir gemeinsam auf die Straße – für sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen
und eine starke Demokratie.

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