Vom Bergbauparadies zur Seenlandschaft: DGB-Vor-Ort-Besuch im Lausitzer Seenland
Ein echtes Mammutprojekt der Renaturierung nimmt immer weiter Form an! Gestern hatten Katja Karger und Nele Techen die exklusive Gelegenheit, sich bei einem Vor-Ort-Besuch im Revier ein eigenes Bild von den beeindruckenden Fortschritten im Lausitzer Revier zu machen.
Gemeinsam mit der LMBV (Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH) ging es direkt an die Schnittstelle von Vergangenheit und Zukunft. Wo früher Kohle gefördert wurde, entsteht heute durch aufwendige Sanierung und Flutung das größte künstliche Wasserrevier Europas.
Das absolute Highlight des Tages: Wir durften einen Blick auf die nächste große Zwischenetappe werfen. Am 29. Juni fand nämlich die Eröffnung von fünf miteinander verbundenen Seen statt! Diese schiffbaren Kanäle und Gewässerverbunde zeigen eindrucksvoll, wie aus einer ehemaligen Industrielandschaft ein lebendiges Natur- und Naherholungsgebiet wird.
Ein riesiges Dankeschön an den Pressesprecher, Dr. Uwe Steinhuber, und den Betriebsratsvorsitzenden, Olaf Gunder, der LMBV sowie seinen Kolleginnen und Kollegen für die spannenden Einblicke in ihre Arbeit und die zukunftsweisende Unternehmensvorstellung vor Ort. Hier wird Nachhaltigkeit und Gute Arbeit nicht nur besprochen, sondern ganz praktisch umgesetzt.
Der DGB setzt sich auch künftig dafür ein, dass die LMBV auch weiterhin durch Bund und Länder ausfinanziert wird, denn die Aufgaben sind noch lange nicht abgeschlossen.