Die DGB Vorsitzende, Katja Karger zeigte sicher erleichtert über die Zusage des Brandenburger Finanzminister, den Pensionsfonds der Beamten unangetastet zu lassen. Anlass war ein Spitzengespräch zwischen dem DGB und den Gewerkschaften mit der Innenministerin Katrin Lange und dem Finanzminister Crumbach zu beamtenrechtlichen Fragen. Zuvor hatte die Landesregierung Überlegungen angestellt, 400 Millionen Euro aus dem zur Sicherung der Versorgungsansprüche der Beamtinnen und Beamten gebildeten Versorgungsfonds zur Deckung von Haushaltslücken zu entnehmen. Die Gewerkschaften hatten die Landesregierung und den Finanzminister aufgefordert, den Pensionsfonds unangetastet zu lassen. Er werde für die künftige Absicherung des Staates und der Beamtinnen und Beamten gebraucht.
Finanzminister Crumbach erklärte auf dem Spitzengespräch, dass ein Eingriff in den Pensionsfonds vom Tisch sei. Innenministerin Lange stellte klar, dass die Pensionen der Beamten zu zahlen sind, unabhängig davon, ob dafür Rücklagen gebildet seien. Viel spreche allerdings für einen Pensionsfonds als Vorsorge für die zu erwartenden Versorgungskosten künftiger Haushalte.
s. vgl. DGB-Pressemeldung vom 6.3.2025: "Wieder einmal sollen die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes für Planungsfehler bezahlen"