In Potsdam startete die traditionelle Demonstration mit einem Zubringer der Gewerkschaftsjugend. Die Demozüge trafen sich am Rathaus Babelsberg und gingen geschlossen weiter zum Neuen Lustgarten. Dort sprach unter anderem die Regionsgeschäftsführerin Hella Hesselmann vor 800 Teilnehmenden.
In Brandenburg an der Havel versammelten sich 400 Menschen. Auch dort zog ein Aufmarsch vom Hauptbahnhof zum Salzhofufer. Die stellvertretende DGB-Bezirksvorsitzende Nele Techen hielt vor den Anwesenden eine Rede. Hierauf folgte ein Podium mit den im Organisierungsbündnis vertretenen Parteien.
Auch Hennigsdorf machten sich die Teilnehmenden für die Sache der Arbeiter*innen stark. Vom Postplatz zum Rathaus zogen die Gewerkschaften mit 400 Teilnehmenden. Bei der anschließenden Gesprächsrunde wurde nochmal deutlich wie wichtig ein starker Sozialstaat und eine stabile Demokratie für Arbeitnehmende, Rentern*innen aber auch Kinder und Jugendliche ist.
Erstmals seit 100 Jahren fand eine rein gewerkschaftliche Veranstaltung in Luckenwalde anlässlich des ersten Mais statt. 100 Menschen versammelten sich im kleinen Städtchen und zogen vom Bahnhof bis zum Marktplatz. Eine Delegation der IG Metall Mitglieder aus dem Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde machte deutlich, dass keine Verlagerung der Arbeitsplätze nach Polen stattfinden darf.