DGB mit Frittenmobil bei Beschäftigten von ProPotsdam
In harten Verhandlungen kämpfen die Kolleg*innen für einen Tarifvertrag
Die Beschäftigten von ProPotsdam befinden sich seit längerem in einer harten Tarifauseinandersetzung. Hierbei wurden sie am 14. September vom Deutschen Gewerkschaftsbund mit dem beliebten Frittenmobil begleitet. Schon die Römer sagten: Ohne Mampf kein (Arbeits-)Kampf!
Dass gerade bei einem kommunalen Wohnungsbauunternehmen wie ProPotsdam Tarifverhandlungen derart zäh sind, zeigt: Schließen sich Beschäftigte in einer Gewerkschaft zusammen, sind sie zusammen stärker! Nur, weil ein Unternehmen in städtischer Hand ist, bedeutet das noch lange keine guten Arbeitsbedingungen.
Vom Unternehmen ist daher zu erwarten, dass den Kolleg*innen zeitnah ein Angebot vorgelegt wird, das die berechtigten Interessen der Beschäftigten berücksichtigt. Lediglich in einer Betriebsvereinbarung sind die Arbeitsbedingungen geregelt. Das bedeutet spürbare Verschlechterungen im Vergleich zu den kommunalen Wohnungunternehmen in Berlin.
Dass ProPotsdam versucht, den Neubau von Wohnungen und die als “Personalkosten” bezeichneten Lebensbedingungen der Beschäftigten gegeneinander auszuspielen zeigt: Ohne Streik wird sich nichts verändern. Dabei wäre es der Stadt Potsdam möglich, als Gesellschafterin durchzugreifen und für ein rasches und gutes Tarifergebnis für die Kolleg*innen zu sorgen!