Zur Vorsitzenden des DGB Berlin-Brandenburg wählten die Delegierten mit 88,3 Prozent der Stimmen erneut Katja Karger, die den DGB-Bezirk bereits in den vergangenen vier Jahren geleitet hat. Zu ihrer Stellvertreterin wählten die Delegierten erneut die bisherige stellvertretende Vorsitzende Nele Techen mit 89,0 Prozent der Stimmen.
Die Delegierten bestimmten ebenfalls die vier Regionsgeschäftsführenden des DGB in Berlin und Brandenburg und bestätigten Evelyn Berger (DGB-Region Ostbrandenburg, 95,51 Prozent), Hella Hesselmann (DGB-Region Westbrandenburg, 94,43 Prozent), Matthias Loehr (DGB-Region Südbrandenburg-Lausitz, 91,21 Prozent) und Daniel Wucherpfennig (DGB-Region Berlin, 96,67 Prozent) im Amt.
“4 lebhafte Jahre liegen hinter uns, ich freue mich auf die kommende Amtszeit und bedanke mich für das Vertrauen der Gewerkschafter*innen. Derzeit erleben wir einen Generalangriff auf Gewerkschaften und unseren Sozialstaat. Unser Politisches Mandat wird massiv in Frage gestellt. Daher steht auch in den nächsten Jahren an erster Stelle, dass unsere Gewerkschaften handlungs- und konfliktfähig bleiben. Wir stehen an eurer Seite, geben den Interessen der Beschäftigten eine laute Stimme und gestalten die Herausforderungen unserer Zeit.”, sagt Evelyn Berger im Anschluss an diese Konferenz.
“Gute Arbeit, starke Wirtschaft und soziale Sicherheit bedingen einander. Der Wandel von Wirtschaft und Arbeit wird auch in Berlin und Brandenburg nur gelingen, wenn wir ihn fair regeln – mit Tarifverträgen, Mitbestimmung und einem Staat, der investiert, statt kaputtzusparen.”, macht Katja Karger nach der Wahl zur DGB-Bezirksvorsitzenden deutlich.
Ein zentraler Hebel dafür ist aus Sicht des DGB die Tarifbindung – und damit die Frage, ob öffentliche Mittel gute Standards setzen oder Lohndumping belohnen: „Wer öffentliche Aufträge will, muss anständig bezahlen. Steuergeld darf nicht Lohndumping finanzieren. Tariftreue und ein deutlich höherer Vergabemindestlohn sind keine Schikane, sondern Fairness und Ausdruck der Verantwortung des Landes für Gute Arbeit.“, fügt Karger hinzu.
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