Deutscher Gewerkschaftsbund

06.07.2011

Ausbeutung rumänischer und bulgarischer Hilfsarbeiter in Deutschland

Da für sie, anders als für die restlichen osteuropäischen neuen Mitgliedsstaaten, die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit erst ab dem 1. Januar 2014 gilt, dürfen sie ihre Dienstleistung in Deutschland nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen anbieten. Weil sie in den meisten Fällen kein Deutsch sprechen und ihre Rechte nicht kennen, werden sie sehr häufig extrem ausgebeutet und erhalten nicht einmal den Hungerlohn, den ihnen skrupellose Unternehmer zuvor per Handschlag versprochen haben.

Andreas Hilmer vom NDR berichtete in den tagesthemen vom 04. Juli 2011, um 22.15 Uhr über die "Hilfsarbeiter aus Bulgarien: Zwischen Hoffnung auf Arbeit und moderner Sklaverei".

Zum vollständigen Bericht: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hilfsarbeiter100.html


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