Deutscher Gewerkschaftsbund

02.09.2021
Politik/Brandenburg

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke beim DGB Berlin-Brandenburg

Ministerpräsident Woidke zu Besuch beim DGB Berlin-Brandenburg

Christian Hoßbach und Dietmar Woidke DGB

Der Vorsitzende des DGB-Bezirks Berlin-Brandenburg, Christian Hoßbach, erklärte im Anschluss: „Unser Land hat eine starke soziale Demokratie, wir müssen sie immer wieder gemeinsam erneuern. Corona sollte jedem gezeigt haben, wie grundlegend wichtig ein leistungsfähiger Sozialstaat, handlungsfähige öffentliche Dienste und tragfähige tarifliche Einkommen sind. Daraus müssen die richtigen Schlüsse gezogen werden. Ich freue mich deshalb, dass wir mit dem Ministerpräsidenten und der ganzen Landesregierung grundlegende Prioritäten teilen. Das wurde in der Diskussion heute einmal mehr deutlich, und das ist besonders mit der Entscheidung für 13 Euro Vergabemindestlohn glasklar unterlegt. Natürlich gibt es auch Meinungsunterschiede, aber im Vordergrund steht die gemeinsame Arbeit - ob beim Strukturwandel in der Lausitz, in der Verbesserung der Arbeitsbedingungen an den Krankenhäusern, in der Sicherung der beruflichen Bildung, in der Weiterentwicklung zeitgemäßer Mitbestimmung im öffentlichen Dienst oder beim gemeinsamen Willkommen an neue große Arbeitgeber hier in Deutschland, im Land der Mitbestimmung. Insgesamt muss die Devise heißen: Mit Guter Arbeit aus der Krise wachsen.“

 

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sagte: "Brandenburg ist bislang - trotz schmerzhafter Einschnitte in einigen Bereichen - wirtschaftlich gut durch die Pandemie gekommen.  Mit einer August-Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent liegen wir 0,8 Punkte unter dem Wert des Vorjahres und damit wieder auf dem Niveau vor Corona. Es ist deutlich geworden, dass sich tarifgebundene und mitbestimmte Betriebe in der Pandemie besser geschlagen haben als andere. Mit dem umfassenden Kurzarbeitergeld ist es uns gelungen, Beschäftigung zu sichern und Fachkräfte zu halten.

All das ist ein gemeinsamer Erfolg, und dafür danke ich den Gewerkschaften. Sie sind uns ein wichtiger Partner, um das Land - ob wirtschaftlich oder gesellschaftspolitisch - nach vorn zu bringen."

 


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