Deutscher Gewerkschaftsbund

19.12.2019
Dokumentation der Luxemburg-Stiftung

DGB zeigt Treuhand-Ausstellung in Frankfurt (Oder)

30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert die Ausstellung "Schicksal Treuhand - Treuhand-Schicksale" der Rosa-Luxemburg-Stiftung an ein Kapitel des Einigungsprozesses, das viele Ostdeutsche nach wie vor stark beschäftigt. Viele Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert, zahlreiche Menschen arbeitslos, ihre Qualifikationen und Lebensläufe entwertet. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Treuhand-Anstalt durch individuelle Lebensgeschichten und gibt individuellen Nachwende-Erinnerungen Raum. In Kooperation mit dem DGB-Stadtverband Frankfurt ist die Dokumentation ab dem 6. Januar an der Europa-Universität Viadrina zu sehen.

Die gesammelten Zeitzeugenberichte von Menschen aus ehemaligen DDR-Betrieben zeigen, wie sie durch das Agieren der Treuhand einen radikalen Bruch oder Wandel erlebten. Ihre Geschichten werden in einer Wanderausstellung an verschiedenen Orten gezeigt sowie in einem Begleitbuch nachgezeichnet. in Frankfurt (Oder) bleibt die Schau bis zum 24. Januar.

Eröffnet wird die Ausstellung


am 6. Januar 2020, 17 Uhr
in der Europa-Universität Viadrina
Foyer des Gräfin-Dönhoff-Gebäudes
Europaplatz 1
15230 Frankfurt (Oder)


Es sprechen:
René Wilke, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder)
Dr. Martin Wilke, ehem. Oberbürgermeister und Mitarbeiter im Halbleiterwerk Frankfurt (Oder)
Christian Hoßbach, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Berlin-Brandenburg

Am 9. und 23. Januar finden zwei Diskussionsrunden mit gewerkschaftlichen Zeitzeuginnen und Zeitzeigen zum Thema Treuhandschicksale statt. Beginn ist jeweils um 17 Uhr.

Einladung zur Ausstellung "Schicksal Treuhand - Treuhand-Schicksale" in Frankfurt (Oder)

zum Ausstellungskonzept auf der Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Bild eines Förderturms - Flyer zur Ausstellung "Schicksal Treuhand - Treuhand-Schicksale"

Rosa-Luxemburg-Stiftung




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