Deutscher Gewerkschaftsbund

11.08.2016
Hartz IV

Beratungsaktion "Irren ist amtlich" zieht nach 2.000 Gesprächen Zwischenbilanz

Nach 2.000 Beratungen zieht die diesjährige Aktion „Irren ist amtlich – Beratung kann helfen“ des Berliner Arbeitslosenzentrums BALZ am 16. August eine Zwischenbilanz. Bei einem Pressegespräch werden Beispiele aus der Praxis der Berliner Jobcenter vorgestellt und kommentiert, die auf den Erfahrungen aus den Beratungen beruhen. Seit April ist der Beratungsbus der Wohlfahrtsverbände mit Unterstützung des DGB Berlin-Brandenburg auf Tour durch die Jobcenter der Hauptstadt. Die Aktion läuft noch bis zum 28. Oktober. 

Ort und Zeit:
Dienstag, 16. August 2016, 11:00 Uhr
vor dem Jobcenter Tempelhof-Schöneberg, Wolframstr. 89 - 92, 12105 Berlin
U-Bhf. Ullsteinstraße, Ausgang „Viktoriastraße“ oder Haltestelle Attilaplatz, Bus 170, 182 oder 246

Trotz der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt in Berlin bezogen im Juli weiterhin 545.000 Berlinerinnen und Berliner Hartz-IV-Leistungen. 118.000 Arbeitnehmer und Soloselbstständige in der Hauptstadt stockten ihr Erwerbseinkommen mit Leistungen der Jobcenter auf. Vor dem Hintergrund der Wahlen zum Abgeordnetenhaus im September möchten Ihnen Vertreterinnen und Vertreter der Diakonie, des DGB und des Berliner Arbeitslosenzentrums Beispiele aus der Praxis der Jobcenter präsentieren und kommentieren. Dabei wird es auch um die Anforderungen an eine künftige Politik der Armutsbekämpfung in Berlin aus Sicht der Wohlfahrtsverbände und des DGB gehen. Eine Vertreterin der Berliner Jobcenter wird ebenfalls vor Ort sein.

Am Pressegespräch nehmen teil:

  • Martin Matz, Vorstand des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.
  • Doro Zinke, Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg
  • Lutz Mania, Geschäftsführer des Jobcenters Berlin-Mitte
  • Frank Steger, Koordinator des Projekts „Mobile Beratung vor den Berliner Jobcentern“

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Ansprechpartnerin Presse

Nina Lepsius

Nina Lepsius

↗ Presse- und Öffentlichkeits- arbeit

Tel. 030 21240-111
Fax 030 21240-114

nina.lepsius@dgb.de

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