Deutscher Gewerkschaftsbund

27.06.2018
Auftaktveranstaltung am Breitscheidplatz

44. Berliner Seniorenwoche

Beeinträchtigt vom schlechtem Wetter

von Winfried Lätsch

In diesem Jahr sollte das Wetter dafür sorgen, dass der Ablauf der Veranstaltung anders als erwartet verlief. Bereits am Tag zuvor hatte der lokale Wetterbericht „strichweise Regen“ angekündigt. Die „Wetterfrösche“ sollten recht behalten und so richteten viele Aussteller ihre Stände gar nicht erst ein; sie gingen wieder nach Haus oder blieben des Wetters wegen gleich fern. Da bereits am frühen Morgen zeitweilig heftiger Wind aufkam, konnten die Stände nicht mit den dafür vorgesehenen Wetterschutzplanen versehen werden, so dass die Auslagen der Aussteller wie auch die Aussteller selber sich individuell schützen mussten.
Bereits während der Aufbauphase am Morgen begann es zu regnen, mal ein wenig mehr, mal etwas weniger. Dieser Umstand hielt die angemeldeten Vertreter*innen der gewerkschaftlichen Seniorenarbeitskreise jedoch nicht vom Einrichten ihrer Stände ab. Da sich am Himmel immer mal wieder - leider temporäre - hellere Flecken abzeichneten, gaben wir die Hoffnung nicht auf. Teilweise wenigstens sollte unser Hoffen gerechtfertigt werden!
Kurz vor der Eröffnung der Veranstaltung um 10 Uhr hörte der Regen auf und der von den Ausstellern angebrachte Regenschutz konnte entfernt werden. Der Dialog mit den Besucher*innen konnte losgehen. Beim Rundumblick blieb jedoch festzustellen, dass ein gutes Drittel der angemeldeten Aussteller nicht anwesend war.
Nach der Eröffnung durch den Veranstalter „Sozialwerk Berlin e.V.“ richteten die Senatorinnen Dilek Kolat für „Gesundheit, Pflege und Gleichstellung“ und Elke Breitenbach für „Integration, Arbeit und Soziales“ Grußworte an das Publikum. Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin Ralf Wieland, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags Petra Pau sowie abschließend der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf Reinhard Naumann begrüßten die Anwesenden.
Im anschließenden kulturellen Programm trugen verschiedene landsmannschaftliche Tanzgruppen zur Musik des „Berliner Salonorchester 1923“ zur Unterhaltung der Zuschauer*innen bei.
Im weiteren Verlauf des Tages - wegen des tiefgrauen Himmels gingen besorgte Blicke immer mal wieder gen Himmel - nahm der Wind zu und blies uns aus Richtung Kantstraße um die Ohren. Gegen Mittag begannen erste Aussteller mit dem Abräumen ihrer Stände, weil ihnen der Wind die Flyer vom Tisch wehte. Ab 13 Uhr nahm der Wind weiter zu und die Kolleg*innen hatten alle Hände voll zu tun, das Ausstellungsmaterial auf den Tischen zu halten. Gegen 14 Uhr gaben auch die Gewerkschaften ihren Widerstand gegen den zunehmenden Wind auf und packten ihre Materialien zusammen. Andere, dem Wind weniger ausgesetzte Stände, konnten noch weiter betrieben werden.
Zum Abschluss der Veranstaltung spielte die „Combo Legero“ ‚unvergessene Welthits und Evergreens‘.
Insgesamt gesehen war die Zahl der Besucher*innen unter Berücksichtigung der widrigen Wetterverhältnisse durchaus akzeptabel. An den Gewerkschaftsständen konnten diverse Gespräche mit interessierten Besucher*innen geführt werden.
Winfried Lätsch, NGG

leere Tische

Wilfried Lätsch

schledchtes Wetter

Ramon Zorn


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