Deutscher Gewerkschaftsbund

08.11.2019
Neu aufgelegt:

Besoldungkarte für Berlin

Der DGB hat die Besoldungskarte für Berlin mit den aktuellen Werten ab dem 1. April 2019 bis zum 31. Januar 2020 neu aufgelegt. Die Berliner Besoldung macht auch mit der aktuellen Besoldungserhöhung wieder einen deutlichen Sprung nach vorne – im Volumen um 4,3 Prozentpunkte und zeitlich um zwei Monate zum 1. April 2019 als Zeitpunkt für die Erhöhung. Die Anwärtergrundbeträge steigen ebenfalls merklich. Sie werden zunächst um 50 Euro aufgestockt. Auf die so erhöhten Anwärtergrundbeträge werden dann nochmal 1,1 Prozentpunkte aufgeschlagen. 

Diese Besoldungsanpassungen fallen nicht vom Himmel. Sie wurden vom DGB und seinen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes erkämpft. Auch wenn nicht immer alle Ziele erreicht werden können, zeigt dies doch, wie lohnend die Mitgliedschaft in einer DGB-Gewerkschaft ist. Es belegt aber auch, dass diese Erfolge nur durch die Solidarität und das Engagement von Vielen möglich sind. 

Der DGB als Spitzenorganisation wird sich gemeinsam mit seinen Gewerkschaften IG BAU, GEW, GdP und Ver.di weiter dafür einsetzen, dass der eingeschlagene Weg zu angemessen und fair bezahlter Arbeit im öffentlichen Dienst konsequent verfolgt wird. Sie können uns dabei unterstützen! Wenn Sie noch nicht Gewerkschaftsmitglied sind, haben Sie die Möglichkeiten, einer der DGB-Gewerkschaften beizutreten und so Mitglied einer starken Gemeinschaft zu werden: www.dgb.de/service/mitglied-werden

Die aktuelle Besoldungskarte kann hier runter geladen werden. Eine weitere Aktualisierung der DGB-Besoldungskarte mit den Erhöhungswerten ab dem 1. Februar 2020 wird der DGB im Anfang 2020 veröffentlichen. 


Nach oben

Bezirks-Newsticker

Themenverwandte Beiträge

Pressemeldung
DGB fordert Übertragung der Tarifsteigerungen auf Landesbeamte – plus Aufhol-Zuschlag
Nach dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst fordert der DGB Berlin-Brandenburg, dass das Volumen des Ergebnisses zeit- und wirkungsgleich auf die Landesbeamten übertragen wird. „Zusätzlich müssen Berlin und Brandenburg noch etwas drauflegen, um ihren Rückstand im Vergleich zu anderen Bundesländern aufzuholen“, sagt Sonja Staack, Vize-Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg. Zur Pressemeldung
Pressemeldung
Mehr Personal für starke öffentliche Dienstleistungen – Rückstand auf Bund und Berlin bei Einkommen aufholen
Der öffentliche Dienst in Brandenburg ist in den vergangenen fünf Jahren attraktiver geworden, bei der Personalausstattung gibt es aus Sicht der Gewerkschaften aber noch viel zu tun. „Die Aufgaben für die kommende Legislaturperiode sind groß“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Sonja Staack, anlässlich des letzten Spitzengespräches zwischen dem DGB und dem Innenminister vor der Landtagswahl. Zur Pressemeldung
Pressemeldung
Brandenburger Landesregierung will Tarifergebnis auf Beamtinnen und Beamte übertragen
„Das Tarifergebnis für den öffentlichen Dienst der Länder soll in Brandenburg ohne Abstriche auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden. Das ist eine gute Nachricht für die Kolleginnen und Kollegen und eine wichtige Voraussetzung für einen handlungsfähigen öffentlichen Dienst“ erklärte die stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg Sonja Staack heute im Anschluss an ein Gespräch im Finanzministerium. Zur Pressemeldung

Zuletzt besuchte Seiten