Deutscher Gewerkschaftsbund

22.01.2019
Antidiskriminierung

Courage auszeichnen: Beispiele für Engagement bis zum 31. März gesucht

Bis zum 31. März können Einzelpersonen und Gruppen aus Berlin und Brandenburg für das Band für Mut und Verständigung vorgeschlagen werden. Der Preis würdigt ehrenamtliches Engagement gegen rassistisch motivierte Gewalt und für interkulturelle Verständigung. Ein breites gesellschaftliches Bündnis unter Beteiligung der Regierungschefs der beiden Bundesländer verleiht die Zivilcourage-Auszeichnung dieses Jahr zum 26. Mal.

Potskarte band für Mut und Verständigung 2019: "Courage? Ausgezeichnet!"

http://band-mut-verständigung.de/

Sie kennen Menschen oder Gruppen, die sich in besonderer Weise gegen Diskriminierung einsetzen, die hinsehen und sich einmischen und Verantwortung übernehmen, Zivilcourage zeigen? Machen Sie einen Vorschlag! Das Band für Mut und Verständigung würdigt beispielhaftes Handeln und nachhaltiges Engagement für ein friedliches, respektvolles Miteinander. Er wird im Sommer 2019 vom Regierenden Bürgermeister von Berlin vergeben.

Das Band für Mut und Verständigung wird seit 1993 vom Bündnis für Mut und Verständigung verliehen (bis 2014: „Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit“), das der DGB nach den gewaltsamen Übergriffen auf Ausländer Anfang der 1990er Jahre initiiert hatte.

Vorschläge können bis zum 31.03.2019 an vorschlag@band-mut-verständigung.de mit einer kurzen Begründung eingesandt werden.

Mehr Informationen unter http://band-mut-verständigung.de.


Nach oben

Bezirks-Newsticker

Themenverwandte Beiträge

Artikel
Aufruf: Für ein würdiges Gedenken
Das Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin ruft für den 9. November zur Kundgebung „Für ein würdiges Gedenken!“ auf. Es wendet sich gegen die Umdeutung und den Missbrauch des Erinnerns an die Novemberpogrome durch rechtsextreme Gruppen. Unter anderem rufen "Reichsbürger" unter dem Titel "Großer Preußenmarsch für Heimat & Weltfrieden“ zu einer Versammmlung auf. weiterlesen …
Pressemeldung
Nicht auf dem Status Quo ausruhen - Gemeinsam hinaus für die Rechte von queeren Menschen
Am 27. Juli 2019 geht die DGB Jugend Berlin-Brandenburg am diesjährigen Christopher-Street-Day (CSD) für gleiche Rechte für alle Menschen auf die Straße. Insbesondere am Arbeitsplatz kämpfen viele LSBTIQ* Personen weiterhin täglich mit Diskriminierung, sei es schon im Bewerbungsverfahren oder auch durch Mobbing und Ausgrenzung. Zur Pressemeldung
Pressemeldung
Keine Toleranz gegenüber Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz
Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen mahnt der DGB entschiedenes Eintreten für die Rechte und Würde von Frauen an. „Gewalt an Frauen zu Hause, auf der Arbeit und in der Öffentlichkeit ist ein Angriff auf die Menschenrechte und kein reines Frauenthema“, sagt Sonja Staack, stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg Zur Pressemeldung

Zuletzt besuchte Seiten