Deutscher Gewerkschaftsbund

13.05.2019
Besoldung

Attraktivität des öffentlichen Dienstes in Berlin

Auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller hat der DGB am Mittwoch im Roten Rathaus deutlich gemacht, welche Schritte auf dem Weg zu einem starken und attraktiven öffentlichen Dienst in Berlin noch zu gehen sind. An dem Gespräch nahmen auch Finanzsenator Matthias Kollatz und Innensenator Andreas Geisel sowie der dbb teil. Debattiert wurde neben den Themen Bezahlung und Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst auch über die Rekommunalisierung öffentlicher Leistungen und die Eingliederung von Servicegesellschaften in die Krankenhäuser Vivantes und Charité.

„Es ist gut, dass der Senat den öffentlichen Dienst zum Thema macht und sich die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen zum Ziel gesetzt hat“, sagt Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg. „Die Einkommen müssen auch den steigenden Mieten in Berlin Rechnung tragen, deshalb steht die angestoßene Debatte um eine Hauptstadtzulage weiter auf der Tagesordnung. In der Besoldung muss Berlin konsequent den Abstand zu den anderen Bundesländern und zum Bund aufholen. Hierbei dürfen gerade die Anwärterinnen und Anwärter nicht vergessen werden. Wie für die Tarifbeschäftigten auch sollte die Besoldungserhöhung zum 1. Januar erfolgen.“


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