Deutscher Gewerkschaftsbund

19.12.2012

DGB Berlin unterstützt die Aktion „Britz und die Hufeisensiedlung sind bunt - aber nicht braun!“

In Neukölln hat sich im November nun das „Aktionsbündnis Britz gegen Neonazis“ gegründet. Mit dabei sind mehrere Gewerkschaften, darunter die IG Metall, die IG BAU und die EVG sowie Schulen und Initiativen aus dem Kiez, Parteien und Kirchen.

Am Donnerstag, 20.12.2012 organisiert das Aktionsbündnis eine „Menschen-Lichter-Kette“ unter dem Motto „Britz ist bunt – aber nicht braun“.

Bunte Wimpel-Girlande vor Baum in Hufeisensiedlung

Aktionsbündnis.Britz

 „Angesichts der Neonazi-Angriffe in Britz sowohl auf Personen als auch auf Organisationen, u.a. dem Kinder- und Jugendverband „DIE FALKEN“, ist es ein wichtiges Signal, dass sich so viele Akteure vor Ort offen und solidarisch gegen den Nazi-Terror stellen.“, sagte der Geschäftsführer der DGB-Region Berlin, Heiko Glawe. Besonders erfreut zeigte sich Glawe über die Bereitschaft von Schülerinnen und Schülern der Fritz-Karsen-Schule und Auszubildenden der Bahn und gleichzeitig Mitglieder der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, bei der Kundgebung zu reden.

Der Einsatz für Demokratie und Toleranz, gegen Rechtsextremismus und Rassismus gehört zu den Schwerpunkten der Gewerkschaftsarbeit und hat eine lange Tradition, sowohl in der betrieblichen, als auch der außerbetrieblichen Arbeit vor Ort.

So ist z. B. die DGB-Gewerkschaftsjugend jedes Jahr in Hunderten von Schulen unterwegs, mit den Projektschultagen „Courage“ oder „Demokratie und Mitbestimmung“.

„Ergänzend zu diesen Aktivitäten auf der gesamtstädtischen Ebene ist es mir sehr wichtig, dass es auch in den Berliner Bezirken engagierte Kolleginnen gibt, die sich aktiv an Bündnissen gegen rechts im Kiez beteiligen.“, betonte Heiko Glawe, der sich auch selbst an der Menschenkette beteiligen wird.


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