Deutscher Gewerkschaftsbund

24.06.2015
Bestandsaufnahme nach 25 Jahren Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion

Wie weiter mit der Tarif- und Sozialpartnerschaft in Berlin und Brandenburg?

Die Transformation der ostdeutschen Wirtschaft seit 1990 war ein tiefgreifender Prozess. Zu den Veränderungen, die die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik und der DDR brachte, gehörte auch die Übertragung der Grundsätze der Koalitionsfreiheit und Tarifautonomie auf die DDR. Sie jährt sich am 1. Juli zum 25. Mal.

Aus diesem Anlass beschäftigt sich eine Fachtagung auf Einladung des DGB, der Arbeitsressorts der Länder Berlin und Brandenburg und der Unternehmerverbände Berlin-Brandenburg am 26. Juni mit dem Stand der Tarifautonomie in der Praxis und den Perspektiven der Sozialpartnerschaft in Berlin und Brandenburg. Diskutiert werden unter anderem das Verhältnis von Staat und Tarifautonomie und die Rolle der Sozialpartnerschaft für Wachstum, Produktivität und Beschäftigungssicherung. Besonders in den ostdeutschen Bundesländern ist es ein Thema, wieder zu mehr Tarifbindung zu kommen. Diskutanten und Redner sind u.a. der stellvertretende DGB-Bezirksvorsitzende Christian Hoßbach, Dilek Kolat und Diana Golze als Chefinnen der Arbeitsressorts in Berlin und Brandenburg und Susanne Stumpenhusen vom Ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg.

Einladung und Programm „Stärkung der Tarifautonomie und der Tarif- und Sozialpartnerschaft in Berlin und Brandenburg“

 

 


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