Deutscher Gewerkschaftsbund

21.01.2016
Ausschreibung für Engagement gegen Rechtsextremismus

Band für Mut und Verständigung 2016: Preis für Zivilcourage

Postkartenmotiv Band für Mut und Verständigung


Bündnis für Mut und Verständigung

Hinsehen und sich einmischen - dafür braucht man Zivilcourage. Mit dem „Band für Mut und Verständigung“ zeichnet ein breites gesellschaftliches Bündnis auch 2016 beispielhaftes Handeln gegen rassistische Diskriminierung und Gewalt und für ein friedliches, respektvolles Miteinander aus. Bis zum 1. März 2016 bitten wir um Vorschläge: Wer soll für beispiehaftes Engagement im Jahr 2015 ausgezeichnet werden? Einzelpersonen, Gruppen oder Initiativen aus Berlin und Brandenburg können vorgeschlagen werden.

Das Bündnis für Mut und Verständigung bittet um Ihre Vorschläge

Vorschläge können bis zum 1. März 2016 unter mutundverstaendigung@dgb.de eingereicht werden

oder per Post:

 
  

DGB Bezirk Berlin-Brandenburg
Bündnis für Mut und Verständigung
Keithstraße 1+3
10787 Berlin

Die Preisverleihung findet am 4. Juli in der Staatskanzlei Brandenburg in Potsdam statt.

Das Band für Mut und Verständigung wird seit 1993 vom Bündnis für Mut und Verständigung verliehen (bis 2014: „Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit“), das der DGB nach den gewaltsamen Übergriffen auf Ausländer Anfang der 1990er Jahre initiiert hatte. Dem Bündnis gehören neben dem Regierenden Bürgermeister von Berlin und dem brandenburgischen Ministerpräsidenten unter anderem der Flüchtlingsrat Berlin, die großen Wohlfahrtsverbände, die evangelische und die katholische Kirche und die Jüdische Gemeinde zu Berlin an. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die Initiative „Neuruppin bleibt bunt“, der Hennigsdorfer Ausländerbeirat und Einzelpersonen wie Michael Kelm, Nicole Lüdeking und Jana Böttner, die in der Bahn und auf der Straße Menschen halfen, die aus rassistischen Gründen angegriffen wurden.

Die Ausschreibung zum Herunterladen:


Nach oben

Bezirks-Newsticker

Themenverwandte Beiträge

Pressemeldung
„Nie wieder!“ gilt heute mehr denn je
Der Deutsche Gewerkschaftsbund gedenkt am heutigen 27. Januar der Opfer des Völkermords, den deutsche Nationalsozialisten 1933 bis 1945 an europäischen Juden begingen. Dazu die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Katja Karger: Zur Pressemeldung
Artikel
Mehr als 6000 unterschrieben bei "Brandenburg zeigt Haltung"
Brandenburg zeigt Haltung: Und wie! Mehr als 6000 Menschen haben schon unterschrieben, täglich werden es mehr. Demokratie braucht starke Stützen. Und die hat sie In Brandenburg, sagte Katja Karger, Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg. weiterlesen …
Pressemeldung
Stoppt den Krieg! Frieden und Solidarität für die Ukraine!
Der DGB Berlin-Brandenburg ruft alle Gewerkschaftsmitglieder der Region zur Teilnahme an den Ostermärschen 2022 auf. „Unsere Botschaft: Der Krieg muss beendet werden! Setzen wir ein starkes Zeichen gegen militärische Aggression und gegen einen neuen Rüstungswettlauf. Krieg kann niemals ein Mittel der Politik sein. Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand, um die Vertreibung, das Sterben und das Leid in der Ukraine zu beenden“, sagte die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Katja Karger, am Mittwoch in Berlin. Zur Pressemeldung

Zuletzt besuchte Seiten