Deutscher Gewerkschaftsbund

16.02.2012

Besichtung des Seniorenzentrum Sankt Konrad

von Klaus Kulick
Ansicht des Pflegeheims St. Konrad

Sankt Konrad, ein Haus der Caritas in Oberschönweide, Eingangsbereich kulick

In einer Sitzung des FA Gesundheit und Pflege wurde heftig über einen zu erwartenden Pflegenotstand diskutiert. Dabei ging es insbesondere auch um die zu hohen Preise von Pflegeeinrichtungen und Seniorenwohnhäusern.

Schon heute können viele die Kosten nicht mehr ohne staatliche Hilfe tragen. Schnell mussten wir in der Diskussion feststellen, dass die Vorstellungen von Pflege und Pflegeaufwand ziemlich unterschiedlich waren. Auf Vorschlag der GdP-Vertreter im FA wurde beschlossen eine Senioreneinrichtung, die die verschiedenen Formen der Pflege auf sich vereint.

Aus der Sitzung heraus wurde ein Termin mit der Caritas Altenhilfe zur Besichtung des Seniorenzentrum Sankt Konrad , Antoniuskirchstraße in Berlin Oberschönweide vereinbart. Das Haus bietet ein in Köpenick einzigartiges Ensemble aus Seniorenwohnen, Tagespflege, Kurzzeitpflege und Seniorenheim.

Empfangen wurden wir von Frau Claudia Appelt, Pressesprecherin und Bereichsleiterin Marketing und von Frau Christiane Sievert, der Leiterin dieses Zentrums.

Frau Appelt stellte die Arbeit der Caritas Altenhilfe insgesamt und Frau Sievert im speziellen die Arbeit der einzelnen Leistungsbereiche in ihrem Haus vor. In den einzelnen Leistungsbereichen war schnell feststellbar, wie sehr doch ein fließender Übergang der einzelnen Bereiche in ein Ganzes führen kann.

DGB-Senioren bei der Besichtigung von St. Konrad

Auch bei der Besichtigung immer wieder interessante Gespräche kulick

Wer kennt nicht die Diskussion, „nein, in ein Heim will ich nicht“: Erst Seniorenwohnen, bei der Caritas als Servicewohnen im Angebot, dann mal eine Tagespflege oder gar eine Kurzzeitpflege bei Urlaub der Angehörigen und dann der Wechsel in die Vollpflege kann den Schritt erleichtern Dabei kam es zu einer regen Diskussion, zum Nutzen beider Seiten.

Danach schloss sich eine Führung durch die einzelnen Bereiche des Hauses an, der auch zu Kontakten mit Bewohnern, die sich hier wohlfühlen, führte. Die Zeit verging wie im Fluge. Aus zwei geplanten Stunden wurden, ehe wir uns versahen, drei Stunden. Wir bedanken uns bei der Caritas für diese äußerst informativen Stunden und die überlassenen Unterlagen.


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