Deutscher Gewerkschaftsbund

04.07.2012

Wie steht es um Pflege zur Zeit wirklich?

von Klaus Kulick

Fachausschuss Gesundheit und Pflege

Zur Sitzung am am 3. Mai 2012 des FA Gesundheit und Pflege hatte der Kollege Hans Peter Clausen, ver.di, als Referentin Frau Christine Schmidt, Geschäftsführerin des Unternehmens PREMIO - Pflege - Ressourcen - Management - Informationen eingeladen. Frau Schmidt, Jahrgang 1963, ist Krankenschwester, Unterrichtsschwester, Pflegeberaterin, Pflegesachverständige (TÜV zertifiziert), Fachbuchautorin.

Referentin Frau Christine Schmidt,  Jahrgang 1963, ist Krankenschwester, Unterrichtsschwester, Pflegeberaterin, Pflegesachverständige (TÜV zertifiziert), Fachbuchautorin.

Foto:Privat

Ihr aktuelles Buch trägt den viel sagenden Titel „Die Pflegelüge“. 

Im Einzelnen nahm sie zu folgenden Themen Stellung: Ambulante Pflegedienste und ihre Leistungen,Finanzierung durch die Pflegekassen und ihre Lücken, Medizinischer Dienst der Krankenkassen, Hilfen für Angehörige und Betroffene: Pflegeberatung und Kurse für Angehörige und die Pflegereform 2013.

Wie steht es um die Pflege zurzeit wirklich?

Kompetent und engagiert schilderte sie, was sie als Pflegeberaterin und Pflegesachverständige ständig erlebt. Was Menschen zum Teil im Regelwerk der Politik erleiden und welche Hürden mit der neuen Reform aufgebaut, statt abgebaut werden. Wer nicht als Patient oder Angehöriger selbst betroffen ist, kann dies kaum glauben.

An zahlreichen Einzelbeispielen zeigte sie mögliche Problemstellungen auf.Welche Wege beschritten werden müssen, wenn eine Erkrankung eintritt, machte sie in ihrem Vortrag immer wieder deutlich. Dazu bietet das Unternehmen PREMIO Rat und kostenlose Angehörigenpflegekurse (Nähere Informationen unter Telefon 030 / 6932164).

In ihrem Vortrag wurden die Themen „Anspruch auf Hilfsmittel“ nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) V § 33 und „Leistungen“ nach SGB XI  (Grundpflege) vorgestellt.

Für die sehr informative Veranstaltung waren zwei Stunden vorgesehen. Sie dauerte aber 30 Minuten länger, so dass jeder auch seine persönlich gewünschten Informationen erhielt.


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