Deutscher Gewerkschaftsbund

07.05.2018

DGB Berlin-Brandenburg begrüßt Bewegung in der Berliner Beamtenbesoldung - und fordert schnell konkrete Schritte

Nach intensiven Debatten wurde im Berliner Koalitionsausschuss vereinbart, die Besoldung der Berliner Beamtinnen und Beamtinnen schneller anzuheben als bisher geplant. Der DGB Berlin-Brandenburg hatte im Vorfeld immer wieder auf mehr Bewegung gedrungen und begrüßte die Vereinbarung. Jetzt müssen allerdings schnell konkrete Schritte folgen. ​

Der rot-rot-grüne Senat hat in der Koalitionsvereinbarung angekündigt, die Besoldung bis zum Ende der Legislaturperiode auf den Durchschnitt der anderen Bundesländer anzuheben. Um dieses Ziel zu erreichen, muss das Tempo der Anpassungen erhöht werden - darauf hatte der DGB wiederholt hingewiesen. Die Anpassung der Beamtengehälter sollte - wie in den meisten Bundesländern - gleichzeitig mit den Tarifsteigerungen und damit zum Jahresbeginn erfolgen und nicht erst mit mehreren Monaten Verspätung. 

Den dringenden Handlungsbedarf belegt auch der in der vergangenen Woche veröffentlichte Besoldungsreport des DGB: Berlin hält in der Beamtenbesoldung nach wie vor die rote Laterne. Wer die Chance hat, in ein anderes Bundesland oder zum Bund zu wechseln, ​ist meist schnell weg. Dies stellt den öffentlichen Dienst von Berlin inzwischen vor erhebliche Probleme, qualifiziertes Personal zu finden und zu halten. Wer die Chance hat, in ein anderes Bundesland oder zum Bund zu wechseln, ​ist meist schnell weg. Der Senat muss daher schnell Nägel mit Köpfen machen und die nötigen Anpassungen bei der Besoldung unverzüglich vornehmen.

Zum DGB Besoldungsreport: http://www.dgb.de/wieviel-verdienen-beamte-laender-besoldung-dgb-besoldungsreport-2018


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Ansprechpartner Beamte /ÖD

Porträt Matthias Schlenzka

Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik

Matthias Schlenzka 

Tel: 030 21240-200
Fax: 030 21240-114

matthias.schlenzka@dgb.de

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