Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 65/2022 - 28.10.2022
Keine rechtlichen Einwände

DGB begrüßt positives Gutachten für eine Berliner Ausbildungsplatzumlage

Die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze ist seit dem letzten Jahr zwar wieder gestiegen, Berlin bleibt aber weiter Schlusslicht und liegt immer noch deutlich hinter dem Bundesdurchschnitt. „Nur rund jedes zehnte Unternehmen beteiligt sich an der Ausbildung in der Hauptstadt. Zudem ist in keinem Bundesland der Anteil der Auszubildenden an der Gesamtzahl der Beschäftigten so gering wie in Berlin“, so Nele Techen, stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg.

„Die Ausbildungsplatzumlage muss jetzt kommen. Deshalb begrüßen wir es sehr, dass es keine rechtlichen Bedenken gegen die Umlage gibt, wie das von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales in Auftrag gegebene Gutachten feststellt“, sagt Nele Techen.

Der DGB fordert die Ausbildungsplatzumlage seit langem. Mit ihr sollen die ausbildenden Betriebe unterstützt werden. Zudem können Berufsschulen und überbetriebliche Ausbildungsangebote besser ausgestattet werden.

„Pro Jahr könnten so mehr Fachkräfte in die Betriebe kommen, und ausbildende Betriebe hätten für ihr Engagement keinen Wettbewerbsnachteil. Es geht um eine solidarische Finanzierung der Ausbildungskosten“, ergänzt Techen.


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