Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 52/2020 - 22.07.2020

DGB: Brandenburg muss Wohnungsverhältnisse ausländischer Werkvertragsarbeitnehmer in Schlachtbetrieben besser kontrollieren

Der DGB Berlin-Brandenburg fordert ein Wohnraumaufsichtsgesetz als Reaktion auf die Sonderuntersuchung der Arbeitsbedingungen in Brandenburger Schlachtbetrieben. Die Unterkünfte ausländischer Werkvertragsarbeitnehmer müssen besser kontrolliert werden können. Ein solches Wohnraumaufsichtsgesetz regelt sowohl die Mindestwohnfläche je Person als auch grundlegende Bedingungen für gesundes Wohnen. Es gibt den Kommunen zudem Kontrollmöglichkeiten an die Hand. 

„Die Sonderuntersuchung in den Brandenburger Schlachtbetrieben hat erneut Aufsichtslücken bei den Wohnbedingungen der Werkvertragsbeschäftigten offenbart. Überbelegte und heruntergekommene Unterkünfte sind für die Betroffenen und für die Betriebe jetzt gesundheitlich besonders gefährlich. Mit einem Wohnraumaufsichtsgesetz muss Brandenburg dringend einen wichtigen Teil der bestehenden Kontrolllücke schließen“, fordert Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Bezirk Berlin-Brandenburg. 

In Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, NRW und Sachsen-Anhalt gibt es bereits entsprechende Regelungen.

 

Ergebnisse der Sonderuntersuchung:

https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/presse/pressemitteilungen/detail/~22-07-2020-kontrollen-lasv-fleischverarbeitung

 

 

 


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Nina Lepsius

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