Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 55/2020 - 01.09.2020

Auch morgen werden noch Fachkräfte gebraucht - Betriebe müssen Ausbildungsstellen nachlegen

Wer morgen Fachkräfte braucht, muss heute ausbilden – das gilt auch in der Krise. „Vor allem in Berlin ist die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze vom ohnehin niedrigen Niveau deutlich zurückgegangen, das macht uns Sorgen“, sagt Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg. „Gleichzeitig gibt es erste Zeichen, dass sich Wirtschaft  und Arbeitsmarkt stabilisieren. Alle Betriebe müssen jetzt prüfen, ob sie kurzfristig Ausbildungsplätze nachlegen können, um nicht in den Fachkräftemangel von morgen hineinzulaufen.“

Auch in Brandenburg ist die Zahl der unversorgten Jugendlichen deutlich gestiegen. „Die statistisch insgesamt ausgeglichene Brandenburger Bilanz darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit der Ausbildungsbeteiligung der Betriebe in allen Teilen Brandenburgs die wirtschaftliche Zukunft des Landes in Frage steht“, sagt Hoßbach. Die Jugendlichen ermutigt der Gewerkschaftsbund, sich auch für dieses Jahr noch auf die Suche nach einer Lehrstelle zu machen: „Es ist noch nicht zu spät, einen Ausbildungsplatz zu finden. Es gibt immer noch offene Stellen, weil nicht nur die Jugendlichen, sondern auch Betriebe und Jugendberufsagenturen von der Pandemie kalt erwischt wurden.“ Schulabgänger sollten sich jetzt schnell bei Jugendberufs- oder Arbeitsagenturen melden.


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Nina Lepsius

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