Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 21/2024 - 12.06.2024
Zukunft der Lausitz

DGB fordert Sicherheit im Wandel

20. DGB-Lausitzkonferenz der Bezirke Berlin-Brandenburg und Sachsen

Cottbus, 12. Juni 2024 – „Sicherheit im Wandel“ – so lautet das Motto der diesjährigen Lausitz-Konferenz von DGB Berlin-Brandenburg, DGB Sachsen und dem Projekt Revierwende. Sie präsentierten bei der Konferenz ein umfassendes Forderungspapier zum Strukturwandel in der Kohleregion, das sich auch an die Wirtschaft, vor allem aber an die zukünftigen Landesregierungen in Brandenburg und Sachsen richtet. In beiden Bundesländern stehen im September Landtagswahlen an. Themen der Konferenz sind zudem die regionale Gesundheitsvorsorge und die Entwicklung der Region zum Net Zero Valley.

Die Menschen in der Lausitz sind diejenigen, die den Wandel tragen und treiben – und manchmal auch blockieren. „Veränderungen transparent und gerecht zu gestalten, ist der entscheidende Weg“, erklärt Nele Techen, stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg. „Tarifverträge bringen Sicherheit in den Betrieb, sorgen für gerechte Bedingungen und stützen den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Eins der wichtigsten Instrumente – auch für die Perspektive der jungen Meschen – ist es deshalb, eine deutlich höhere Tarifbindung in der Region herzustellen. Die Mehrheit der jungen Lausitzerinnen und Lausitzer kann sich eine Zukunft in ihrer Region vorstellen, wenn es hier für sie Entwicklungschancen und gut bezahlte Arbeitsplätze gibt. Hier ist die Wirtschaft gefordert zu investieren. Es geht auch um ihre Zukunft.“

„Die Menschen in der Lausitz brauchen Sicherheit im Wandel“, betont Daniela Kolbe, DGB-Vize in Sachsen. „Die Schaffung guter tarifgebundener Arbeitsplätze, die Verbesserung der Verkehrsanbindung, die Bereitstellung einer hochwertigen Gesundheitsversorgung und guter Bildungsangebote gehören genauso ins Aufgabenheft der politischen Akteure und Regierungen, wie die Stärkung der Mitbestimmung der Menschen vor Ort und die Bekämpfung des Rechtsextremismus. Wir werden als Gewerkschaften weiter für gute tarifgebundene Arbeitsplätze und mehr Mitbestimmung kämpfen. Das geht aber nur in einer Demokratie. Wer rechtextrem wählt, schwächt die Demokratie und gefährdet eine gute Zukunft für die Region. Das können und werden wir nicht hinnehmen“, so Kolbe.


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