Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 18/19 - 26.03.2019
DGB wirbt für Berufsorientierung ohne Rollenklischees

Mädchen können auch mal auf den Tisch hauen

DGB beteiligt sich am Girls‘ Day in Berlin

Was machen eigentlich Gewerkschaften, und was heißt es, die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu vertreten? Der DGB Berlin-Brandenburg gibt einen Einblick und beteiligt sich mit einem Angebot am Berliner Girls‘ Day.

Zum Girls‘ Day sagt Sonja Staack, stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg: „Junge Frauen in Deutschland haben eine gute Schulbildung. Bei der Entscheidung für eine Ausbildung fällt bei der Hälfte der Mädchen die Wahl allerdings auf die gleichen zehn von insgesamt 330 dualen Berufsausbildungen. Da wollen wir den Blick weiten. Oft prägen traditionelle Rollenbilder unbewusst die Berufswahl. Eine gute und geschlechtergerechte Berufsorientierung muss darauf achten. ‚Mit Menschen arbeiten‘ kann man in Gesundheitsberufen, aber auch in vielen technischen Berufen, in denen in Teams oder mit Kunden gearbeitet wird. Ziel ist kein ‚Rollentausch‘, sondern dass Schulabgängerinnen aus der ganzen Breite der beruflichen Möglichkeiten schöpfen können. Auch die Gehaltsaussichten in den Berufen müssen dabei offen benannt werden. Der Girls‘ Day bietet Schülerinnen die Möglichkeit, einmal in Bereiche hineinzuschauen, die sie vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm hatten. “

Beim Girls‘-Day-Angebot des DGB Berlin-Brandenburg erzählen Gewerkschafterinnen von ihrem Berufsweg und stehen Rede und Antwort: Wie sieht ihr Arbeitstag aus, und was treibt sie an? „Frag sie doch mal, wie oft sie schon in Diskussionen auf den Tisch hauen mussten, um ihre Position durchzusetzen“, heißt es in der Ankündigung. Das können Mädchen nämlich genauso gut wie Jungen.

Link zum Girls‘-Day-Angebot des DGB: „Frauen stehen am Herd und Männer machen Politik? Auf keinen Fall, Frauen stehen selbst für ihre Rechte ein!“


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Nina Lepsius

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