Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 16/2024 - 02.05.2024
DGB zum Steuerungskreis Transformation

„Wer jetzt auf Investitionen verzichtet, gefährdet die Zukunft Berlins“

Am 3. Mai tagt der Berliner Steuerungskreis Transformation zum zweiten Mal auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner. Nele Techen, stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, begrüßt, dass als Tagungsort Berlin Chemie gewählt wurde und macht sich für Investitionen und eine soziale und beteiligungsorientierte Gestaltung des industriellen Wandels stark.

Die industrielle Gesundheitswirtschaft sei eine Schlüsselindustrie für Berlin, die die Versorgung mit Medizinprodukten sichere, unterstreicht die stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg. Es gelte, in Produkt- und Prozessinnovationen zu investieren und attraktive Bedingungen für Fachkräfte und Auszubildende zu bieten. Die Gewerkschaft IGBCE ist mit einem neu gestarteten Betriebsrätenetzwerk aktiv mit dabei.

Debattiert werden im Steuerungskreis Transformation auch Perspektiven für Klimaschutz und Transformation der Wirtschaft. Nele Techen sagt, der DGB sehe Investitionen und Förderung nach wie vor als dringen notwendig und fordert Lösungen für die Wirtschaft und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: „Wer angesichts der gegenwärtigen Krisen auf die notwendigen Zukunftsinvestitionen verzichtet, gefährdet nicht nur den industriellen Kern, sondern auch die Zukunft von Berlin.“

Der DGB und die Industriegewerkschaften haben zudem den Berliner Wohnungsmarkt auf die Tagesordnung gesetzt. Für einen attraktiven Standort brauche es bezahlbaren Wohnraum sowohl für Beschäftigte als auch Auszubildende, unterstreicht Techen. Werkswohnungen und ein Azubiwerk könnten gute Angebote sein, um angesichts des angespannten Wohnungsmarktes Abhilfe zu schaffen. „Es kann nicht sein, dass junge Menschen im Auto übernachten müssen, weil sie keinen Wohnraum finden, den sie sich leisten können“, so Techen.


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