Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 29/2020 - 09.04.2020
Corona-Krise: Kurzarbeitergeld anpassen

Christian Hoßbach, DGB: Die wirtschaftliche und soziale Herausforderung durch die Corona-Krise ist riesig

Zu den heute veröffentlichten Kurzarbeits-Zahlen erklärt Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg:

„Die wirtschaftliche und soziale Herausforderung durch die Corona-Krise ist riesig, das unterstreichen auch die neuen Zahlen über die Anmeldungen von Kurzarbeitergeld. Wir müssen von bis zu einer halben Million betroffener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg ausgehen.

Bei diesem großen Ausmaß an Kurzarbeit ist es eindeutig, dass die Anpassung der Sätze für das Kurzarbeitergeld von 60% auf 80% für Ledige und von 67  auf 87% nicht nur eine individuelle Schicksalsfrage ist, sondern gleichzeitig eine Frage wirtschaftlicher Stabilität insgesamt.

Die Bundesregierung ist hier dringend aufgefordert, endlich nachzubessern – im Interesse der vielen Betroffenen, aber auch im Interesse von Kaufkraft und gesamtwirtschaftlicher Stabilität.

Die Beschäftigten der Agenturen für Arbeit müssen im Moment ein massives Pensum leisten. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für ihren Einsatz, sie leisten außerordentliches.“


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Nina Lepsius

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