Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 38/2019 - 01.08.2019
#StadtLandFair

Stellvertretende DGB-Vorsitzende Sonja Staack: Auch Brandenburg muss Berufsschullehrerinnen und -lehrer ausbilden

Berufsschullehrermangel hausgemacht

Jede fünfte Lehrkraft an beruflichen Schulen in Brandenburg geht in den kommenden fünf Jahren in Rente. Darauf weist der Deutsche Gewerkschaftsbund hin. „Die Berufsschulen dürfen nicht ausbluten, sonst bricht eine Säule der dualen Berufsausbildung zusammen“, sagt Sonja Staack, stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg.

„Die Fachkräftesicherung ist an allen Schulformen ein Thema“, sagt Staack. „An den Oberstufenzentren gibt es aber ein besonderes Problem: Brandenburg bildet selbst keine Berufsschullehrerinnen und -lehrer aus.“ Die Zeiten, in denen Brandenburg einfach in anderen Bundesländern ausgebildetes Personal anwerben konnte, seien aber vorbei.

„Brandenburg muss selbst Berufsschullehrkräfte ausbilden, und schnell damit beginnen“, mahnt DGB-Bezirksvize Staack. „Die Zahl der Schülerinnen und Schüler ist konstant, die Berufsschulstandorte sollen erhalten bleiben, gleichzeitig schwinden die Lehrerzahlen. Wenn Auszubildende auch künftig von ausgebildeten Lehrkräfte unterrichtet werden sollen, ist jetzt höchste Zeit umzusteuern.“

Berufsschulen in Brandenburg

DGB


„Stadt – Land – Fair!“: Unter diesem Motto haben die Gewerkschaften ihre Forderungen an die Landespolitik formuliert. Der DGB vertritt als Dachverband seiner acht Mitgliedsgewerkschaften in der Region über 160.000 Gewerkschaftsmitglieder in Brandenburg.

Unser Forderungspapier: berlin-brandenburg.dgb.de/ltw-dgb

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