Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 43/2020 - 04.06.2020
Öffentlicher Dienst Berlin

DGB: Hauptstadtzulage wichtige Anerkennung für die Arbeit im öffentlichen Dienst

 „Berlin braucht einen starken öffentlichen Dienst. Das spüren wir in der Krise umso mehr: Gesundheitsämter müssen handlungsfähig sein, genauso wie etwa die Auszahlung von Leistungen nach dem Infektionsschutzgesetz reibungslos laufen muss. Die Hauptstadtzulage würdigt die wichtige Arbeit der Beschäftigten im öffentlichen Dienst“, sagt Sonja Staack, stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg anlässlich des heute im Abgeordnetenhaus anstehenden Beschlusses über die Zulage von 150 Euro.

„Wichtig ist jetzt, dass alle Beschäftigten die Zulage bekommen – nicht nur die Beamtinnen und Beamten, sondern auch die Tarifbeschäftigten“, so Staack weiter. „Weil die Zulage in der Regel teilweise in Form eines Tickets für den öffentlichen Nahverkehr gezahlt werden soll, kann sie einen Beitrag zur Verkehrswende leisten. Das funktioniert aber nur dann gut, wenn Pendlerinnen und Pendler aus Brandenburg auch zu attraktiven Bedingungen ein Ticket für Geltungsbereich ABC erhalten können.“ Weil die Zulage nur bis zur Besoldungs- bzw. Tarifgruppe A13/E13 gezahlt wird, sei außerdem zu befürchten, dass der Aufstieg im höheren Dienst erheblich unattraktiver wird.


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Nina Lepsius

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