Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 40/2021 - 01.06.2021
Arbeitsmarkt/Ausbildung

DGB Berlin-Brandenburg: Ausbildungsinteressierte Schulabgänger treffen auf sich erholenden Arbeitsmarkt – Jugend braucht Perspektiven nach der Schule

Der Start des neuen Ausbildungsjahres rückt näher und stößt auf einen sich langsam erholenden Arbeitsmarkt. „Die neuen Arbeitsmarktzahlen zeigen, dass infolge der Konjunkturbelebung die Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg wieder sinkt. Besonderes Augenmerk muss jetzt dem Thema Ausbildung gelten. Jugendliche dürfen nicht ohne Perspektive in die Ferien entlassen werden. Die Zeit drängt. Nach Monaten fehlender Kommunikation ist es jetzt höchste Zeit, an die Zukunft zu denken – das gilt für SchulabgängerInnen ebenso wie für Betriebe“, sagte Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg am Dienstag in Berlin.

„Das ist eine klassische Win-Win-Situation: Ausbildung ist und bleibt die beste Grundlage für ein erfolgreiches Berufsleben, und Betriebe schaffen sich durch Ausbildung die beste Grundlage für ihre künftige Fachkräfteversorgung“, sagte der Gewerkschafter. 

Die gute Nachricht für Jugendliche, Schulabgänger und jüngere Arbeitslose lautet: Besonders in Brandenburg werden noch freie Ausbildungsplätze angeboten. Es lohnt sich also, sich zu informieren. 

„Allerdings dürfen alle Verantwortlichen auf keinen Fall die Augen davor verschließen, dass ein zweiter Corona-Jahrgang möglich ist. Noch ist Zeit, dies zu verhindern. Eine aktuelle Studie der KfW zeigt, dass 2021 ein Rückgang der Ausbildungsplätze bei den in Berlin und Brandenburg strukturbestimmenden kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) um 26 Prozent droht. Besonders in Berlin, wo ohnehin seit Jahren auf äußerst bescheidenem Niveau ausgebildet wird, müssten nun endgültig alle roten Lampen angehen“, so Christian Hoßbach.

"Bereits in Jahren guter Konjunktur und Arbeitsmarktentwicklung war die Zahl ausbildender Betriebe immer weiter gesunken. Deshalb brauchen wir in und nach der Pandemie nachhaltige Lösungen, die die Zukunftschancen der Jugendlichen und die Akzeptanz der dualen Berufsbildung sichern“, sagte Christian Hoßbach.


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