Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 46/2020 - 22.06.2020
Vergabepolitik

DGB begrüßt Empfehlung der Brandenburger Mindestlohnkommission

13 Euro reichen gerade für Rentenanspruch oberhalb der Grundsicherung

Der DGB begrüßt den Beschluss der Mindestlohnkommission, die Erhöhung des Mindestlohnes auf 13 Euro zu empfehlen. „Wir hoffen und erwarten, dass diese Empfehlung jetzt durch die Landespolitik zügig umgesetzt wird“, sagt Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg. „Eine entschlossene Mindestlohnpolitik ist ein wesentlicher Baustein zur Stärkung der Konjunktur und zur Sicherung guter Arbeit. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss die private Nachfrage gestärkt werden – das geht am effektivsten durch Steigerungen bei niedrigeren Löhnen. Dass die Mindestlohnkommission sich stärker als bisher auf die zu erwartenden Alterseinkommen bezieht, ist ein wichtiger Schritt. Wer sein Leben lang Vollzeit arbeitet, muss damit einen Rentenanspruch spürbar oberhalb der Grundsicherung erarbeiten. Dafür werden 13 Euro je Stunde rechnerisch gerade reichen. Der Arbeitgeber-Hinweis auf angebliche wirtschaftliche Überforderung der Betriebe läuft ins Leere, denn selbstverständlich müssen steigende Vergabe-Mindestlöhne durch die öffentlichen Vergabestellen durchfinanziert sein.“


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Nina Lepsius

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