Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 33/2019 - 04.07.2019
Positiven Trend für Gute Arbeit in Brandenburg verstärken

DGB zum Betriebspanel Brandenburg

49 Prozent Beschäftigten in Brandenburg arbeiteten im Jahr 2018 zu den Bedingungen eines Flächen- oder einen Haustarifvertrags. Die Zahlen des heute von Arbeitsministerin Karawanskij präsentierten 23. Betriebspanels liegen damit vier Prozentpunkte über dem Vorjahreswert - aber spürbar unter westdeutschem Niveau (56 Prozent). Besonders niedrig ist demzufolge die Tarifbeschäftigung in den Branchen Handel und Reparatur, Verkehr, Information, Kommunikation und übrige Dienstleistungen. 

Dazu Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB-Bezirks Berlin-Brandenburg:

„Die tarifliche Bezahlung ist neben ordentlich geregelten Arbeitsbedingungen das entscheidende Merkmal für gute und attraktive Arbeit. Tarifbindung schafft Sicherheit - sie hilft den Betrieben damit, Fachkräfte zu binden. Die leichte Verbesserung bei der Tarifbindung ist erfreulich, und sie kommt nicht von selbst. Es ist den Gewerkschaften in etlichen Fällen gelungen, Betriebe in die Tarifbindung bringen. Auf dieser Entwicklung muss aufgesetzt werden. Wir fordern die Unternehmerinnen und Unternehmer auf: gehen Sie in die Verbände, stärken Sie fairen Wettbewerb, attraktive Arbeit und damit den Wirtschaftsstandort Brandenburg.“ 

Auch von der Politik fordern die Gewerkschaften mehr zu tun, damit die Tarifbindung in Brandenburg weiter steigt. Hoßbach:  „Wenn Staatsgeld an Unternehmen geht, wie etwa bei der öffentlichen Auftragsvergabe und bei der Wirtschaftsförderung, muss konsequent auf Anwendung der einschlägigen Tarifverträge geachtet werden. Dafür brauchen wir Tariftreueregeln in Gesetzen und Verordnungen.“ 

 

„Stadt – Land – Fair!“: Unter diesem Motto haben die Gewerkschaften ihre Forderungen an die Landespolitik formuliert. Der DGB vertritt als Dachverband seiner acht Mitgliedsgewerkschaften in der Region über 160.000 Gewerkschaftsmitglieder in Brandenburg. 

Unser Forderungspapier: https://tinyurl.com/y6fvkvqo

Twitter: #StadtLandFair 

Stadt-Land-Fair

DGB/Wegewerk


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