Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 04/2019 - 29.01.2019
DGB zum Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg

Das starke Wachstum der Hauptstadtregion muss gestaltet werden

Zum Landesentwicklungsplan sagt Christian Hoßbach, DGB-Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg:  

Der neue Landesentwicklungsplan für Berlin und Brandenburg bringt Planungssicherheit und ist Ergebnis der stärkeren Zusammenarbeit der beiden Länder. Dieses Fazit zieht der DGB Berlin-Brandenburg. „Das starke Wachstum der Hauptstadtregion muss gestaltet werden, und dafür gibt es im Plan gute Ansätze“, sagt der DGB-Bezirksvorsitzende Christian Hoßbach. „Der Landesentwicklungsplan schafft Entwicklungsmöglichkeiten für den Wohnungsbau. Bei der Umsetzung muss dann vor allem der bezahlbare Wohnraum im Mittelpunkt stehen, diese Frage drängt für viele Menschen.“ 

Für die von Berlin weiter entfernten Regionen Brandenburgs stehe die Entwicklung der Verkehrswege im Vordergrund, so Hoßbach. „Das ist für die vielen Pendler im Land wichtig, die jeden Morgen zur Arbeit oder Ausbildung fahren. Vor allem bei den öffentlichen Verkehrsmitteln muss noch mehr passieren.“ Wichtig ist dem DGB, dass Brandenburg nicht nur als Hauptstadtregion betrachtet wird: „Für Berufspendler in der Prignitz, der Uckermark und der Lausitz ist nicht nur die Anbindung nach Berlin wichtig – sondern auch die nach Hamburg, nach Stettin beziehungsweise die Räume Leipzig und Dresden.“ Zur Stärkung der Infrastruktur gehöre auch der Breitbandausbau. Investitionen in Kommunikation uns Verkehr seien Voraussetzung für gleichwertige und gute Lebensverhältnisse in Stadt und Land.

 


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