Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 58/2021 - 07.10.2021
DGB begrüßt

Verhandlungserfolge für die Charité-Beschäftigten

Solidarität mit der Berliner Krankenhausbewegung und den Streikenden in den Brandenburger Asklepios-Kliniken

„Wir brauchen ein Gesundheitswesen mit gut ausgebildeten Fachkräften in guten Arbeitsbedingungen einschließlich guter Löhne. Überlastete und schlechtbezahlte Kolleginnen kommen uns allen am Ende nur viel teurer zu stehen. Die Kolleginnen und Kollegen an den Berliner Krankenhäusern setzen sich seit Monaten zu Recht für eine Verbesserung ihrer Situation ein. Sie verdienen unsere Unterstützung. Mit den erreichten Verhandlungserfolgen für die Charité-Beschäftigten ist ein wichtiger Teilerfolg gelungen, der die Kolleginnen und Kollegen motivieren sollte. Wir rufen dazu auf, den streikenden Kolleginnen und Kollegen bei Charité, Vivantes und den ausgegliederten Bereichen am Sonnabend den Rücken zu stärken“, erklärt Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg. Der DGB Berlin-Brandenburg ruft auf zur Teilnahme an der Demonstration der Berliner Krankenhausbewegung von Ver.di am 9.10. ab 12 Uhr, Start: vom Hermannplatz.

„Gleichzeitig schauen wir auch auf Brandenburg, dort kämpfen die Kolleginnen und Kollegen in den Asklepios-Kliniken für die Angleichung ihrer Arbeitsbedingungen an die ihrer westdeutschen Konzern-Kolleginnen“, sagte Hoßbach.  Heute müssten sie umgerechnet bis zu elf Tage mehr pro Jahr arbeiten bei bis zu 21 Prozent weniger Entgelt. „Einige verlieren so mehr als 10.000 Euro im Jahr. 31 Jahre nach der deutschen Einheit kann das nur als Skandal bezeichnet werden“, kritisiert der DGB-Vorsitzende. Dabei sei die Bezahlung der Krankenhausleistungen und der psychiatrischen Krankenhäuser bundesweit einheitlich. „Es gibt also keine wirtschaftliche Rechtfertigung dafür, die Krankenhaus- und Psychiatriebeschäftigten in Ostdeutschland schlechter zu bezahlen als in Westdeutschland und ihnen den TVöD zu verweigern, so wie es Asklepios derzeit tut.“

Kontakt über Bezirkspressestelle, Tel.: 030 21240-131


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