Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 50/2020 - 01.07.2020

DGB zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen in Berlin und Brandenburg

Unterschiedliche Entwicklung im Ausbildungsmarkt

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen erklärt Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg:

„Die Arbeitsmarktentwicklung bleibt sehr angespannt, aber sie bricht nicht ein. Die Stabilisierungspolitik von Bund und Ländern wirkt. Da wir heute nicht wissen, wie lange die Corona-Krise andauern wird, müssen die Sicherheit vermittelnden Instrumente der Politik angepasst werden. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Kurzarbeitsregelung, die die Bundesregierung im September neu fassen will. Kurzarbeit ist die wichtigste Brücke, die über die Corona-Krise tragen kann, sie muss länger und auch höher gebaut werden - das heißt, sowohl Bezugsdauer als auch die Höhe der Kurzarbeitergeld-Sätze müssen ausgebaut werden. Eine Brücke wird dann angesteuert werden, wenn Unternehmen und Beschäftigte gute Zukunftskonzepte haben. Deshalb sollten die Zeiten der Kurzarbeit für Qualifizierung genutzt werden, die bestehenden Unterstützungsmöglichkeiten seitens Bundesagentur für Arbeit, Bund und Ländern sollten in der jetzt beginnenden zweiten Phase der Corona-Krisenpolitik viel intensiver beworben und genutzt werden als bisher.

Der Ausbildungsmarkt entwickelt sich in Berlin und Brandenburg unterschiedlich. In Brandenburg scheinen viele Unternehmen erfreulicherweise begriffen zu haben, dass auch in schwierigerem Umfeld in die Zukunft investiert werden muss, die Berliner Betriebe sind hier sehr viel zurückhaltender. Wir erwarten, dass die Betriebe noch eine Schippe drauflegen.“


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Nina Lepsius

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