Deutscher Gewerkschaftsbund

Neue WSI-Studie zeigt:
Bran­den­burgs Lan­des­re­gie­rung muss ak­tiv wer­den, da­mit mehr Un­ter­neh­men Ta­rif­ver­trä­ge ab­schlie­ßen
Wissenschaftler empfehlen: Akteure sollten gemeinsam konkreten Aktionsplan zur Stärkung der Tarifbindung in Brandenburg entwickeln.
Brandenburg liegt bundesweit auf den hinteren Plätzen – bei Einkommen, Tarifbindung und betrieblicher Mitbestimmung. Das belegt die neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zur Tarifbindung in Brandenburg, die heute in Potsdam vorgestellt wurde. Der Deutsche Gewerkschaftsbund sieht dringenden Handlungsbedarf seitens der Landesregierung.
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DGB fordert deutlich höhere Tarifbindung in Berlin und Brandenburg
Wer Ta­rifflucht be­treib­t, spal­tet die Ge­sell­schaft
Unternehmen ohne Tarifbindung punkten schlechter im Werben um Fachkräfte
Die Vorsitzenden der DGB-Mitglied-Gewerkschaften am Neujahrsempfang des BGB Bezirks Berlin-Brandenburg 02.02.2024
Polentz
Die teils historischen Tarifabschlüsse unserer Gewerkschaften zeigen, dass die Spielräume für ordentliche Lohnerhöhungen da sind und die Beschäftigten entschlossen sind, sie mit ihren Gewerkschaften durchzusetzen. Wie motiviert die Beschäftigten sind, zeigen auch die vielen Neueintritte in unsere Gewerkschaften, gerade auch von jüngeren Beschäftigten.
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Signalwirkung fürs ganze Land
Stadt­wer­ke Cott­bus zu­rück in der Ta­rif­bin­dung
DGB-Vorsitzende Karger sieht besondere Verantwortung der öffentlichen Hand
Regionsgeschäftsführer Matthias Loehr im Gespräch mit Vertretern von von ver.di
DGB
„Der Erfolg, den die Kolleginnen und Kollegen bei den Cottbuser Stadtwerken mit ihrer Gewerkschaft ver.di erreicht haben, ist grandios“, gratuliert DGB-Bezirksvorsitzende Katja Karger dazu, den kommunalen Versorger nach knapp sechs Jahren zurück in die Tarifbindung zu bringen. „Was in Cottbus möglich geworden ist, hat Signalwirkung für das ganze Land“, unterstreicht Karger.
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Über ei­ne ½ Mil­li­on Be­schäf­tig­te in Ber­lin und Bran­den­burg pro­fi­tie­ren vom hö­he­ren Min­dest­lohn
Mindestlohn 12 Euro kommt: Ausbeutung den Riegel vorschieben
DGB/Simone M. Neumann
Knapp 570.000 Beschäftigte in Berlin und Brandenburg profitieren davon, dass der gesetzliche Mindestlohn am 1. Oktober auf 12 Euro steigt. Gleichwohl könne der Mindestlohn immer nur die unterste Haltelinie sein, sagt Nele Techen und betont, wie wichtig eine ordentliche Tarifbindung und anständige Tariflöhne sind. Am 28.9. informiert der DGB bundesweit auf Bahnhöfen und Plätzen über das Recht auf Mindestlohn.
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Digitales Tarifregister
Star­kes Si­gnal für die Ta­rift­reue
Land Berlin hat digitales Tarifregister gestartet
Stempel Zukunftsdialog mit Slogan Tarif. Gerecht. Für alle.
DGB/Kathrin Biegner
Maßgebliche Inhalte von rund 500 Tarifverträgen im #Tarifregister Berlin zugänglich!. Wir begrüßen dies als wichtigen Meilenstein auf dem Weg, die im #Vergaberecht verankerte #Tariftreue nun auch umzusetzen. Um #Lohndumping zu vermeiden und gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, fordern der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften seit langem, dass öffentliche Aufträge nur an Unternehmen vergeben werden, die Tarifverträge anwenden.
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Internationaler Frauentag
In Pots­dam ma­chen Er­zie­he­rin­nen Frau­en­tag zum Kampf­tag
Mehr Verantwortung braucht mehr Personal & bessere Ausstattung
Warnstreikkundgebung der Erzieherinnen am 8. März in Potsdam
DGB/Dahne
Am #Weltfrauentag #Warnstreik in #Potsdam: Viel arbeiten macht ihnen nichts aus - aber immer mehr leisten müssen und wenig dafür verdienen schon. Ihre #Arbeitgeber stellten sich taub, also verliehen 250 Beschäftigte der Erziehungs- und Sozialdienste, 90 Prozent von ihnen Frauen, ihren Forderungen Nachdruck: Am 8. März versammelten sie sich auf einer Warnstreikkundgebung in Potsdam und machten den Frauentag zu ihrem Kampftag für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung.
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DGB Berlin-Brandenburg an Senat
In­ves­ti­ti­ons­zu­schüs­se nur für ta­rift­reue Be­trie­be
Senats debattiert Neustartprogramm
Gute Arbeit
DGB/Florentine Sievers
Nele Techen: Es darf keine Förderung nach dem Gießkannenprinzip geben. Diese muss eng an das Kriterium Guter Arbeit geknüpft werden, wie es auch im Regierungsprogramm des Berliner Senats festgehalten. Empfänger von Investitionszuschüssen müssen tariftreu sein und gute Arbeitsbedingungen schaffen. Neben fairer Bezahlung und geregelten Arbeitszeiten heißt das auch, den Beschäftigten Entwicklungschancen durch Qualifizierung zu eröffnen
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Vergabegesetz
Bran­den­bur­g: deut­li­che An­he­bung der Min­dest­löh­ne so­zi­al­po­li­tisch rich­tig
Die deutliche Anhebung der Mindestlöhne in Brandenburg ist sozialpolitisch richtig und wirtschaftspolitisch vernünftig. Der DGB-Bezirksvorsitzende Christian Hoßbach fordert, den Vergabemindestlohn durch eine Tariftreueregel zu ergänzen.
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Berlin geht beim Grundsatz „öffentliches Geld für gute Arbeit“ voran
DGB be­grüßt neu­es Ver­ga­be­ge­setz
Große Gruppe kleiner Fische versammeln sich gegen einen Hai
DGB/alphaspirit/123RF.com
„Öffentliche Aufträge werden endlich an gute Bezahlung, an Bezahlung nach Tarifvertrag, geknüpft“, sagt der DGB-Bezirksvorsitzende Christian Hoßbach zum Senatsbeschluss über das neue Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz.
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Teu­re Ta­rifflucht - Bran­den­burg ent­ge­hen 2,6 Mil­li­ar­den Eu­ro pro Jahr
DGB-Berechnungen zeigen Kosten für die Allgemeinheit
Dem Land Brandenburg entgehen durch Tarifflucht und Lohndumping jährlich 1,6 Milliarden Euro für die Sozialversicherungen sowie 1 Milliarden Euro an Einkommensteuer. „Mit geringeren Einkommen haben nicht nur die Beschäftigten weniger Netto in der Tasche, sie bedeuten auch weniger Geld für die Sozialversicherungen und weniger Steuereinnahmen“, sagt Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg.
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