Deutscher Gewerkschaftsbund

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Der ELER

Die zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik

Zweck des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums, kurz: ELER, ist die Förderung einer integrierten, nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums (inkl. LEADER), wobei die Ziele Förderung der Diversifizierung und Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft einschließlich der Schaffung und der Erhaltung von Arbeitsplätzen, Ressourceneffizienz, Risikomanagement und Klimaschutz sowie Wissenstransfer und Innovation in der Land- und Forstwirtschaft verfolgt werden.

Für die Umsetzung des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum Brandenburgs und Berlins (EPLR) stehen in der Förderperiode 2014-2020 965 Mio. Euro zur Verfügung zzgl. weiteren 85 Mio. Euro aus Mitteln der 1. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab dem Jahr 2016 (ohne nationale Kofinanzierung).

Etwa 30% der finanziellen Mittel kommen umwelt- und klimaschutzbezogenen Maßnahmen, wie z.B. dem Ökologischen Landbau und den Zahlungen im Rahmen des europäischen Schutzgebietssystems NATURA 2000, zugute, 5% der bottom-up Regionalentwicklung über LEADER.

Neue Homepage zu EIP: Kurzdarstellung der Projekte, die seit 2016 bewilligt worden sind

Verfassungsrang für Nachhaltigkeit: Rechtsgutachten Verfassungsrang für Nachhaltigkeit

20.10.2020

Der ELER - Aktuelle Informationen

 

Aussteuerung und Gestaltung des Übergangs 

Es wurde bereits über die bisherigen Überlegungen zur Aussteuerung der aktuellen Förderperiode und zum Übergang in die neue Förderperiode im Bereich des ELER informiert. 

Zwischenzeitlich haben sich folgende neue Sachverhalte ergeben: Nunmehr liegen die aus dem Beschluss des Europäischen Rates über den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021-2027 von der EU-Kommission ermittelten Beträge der originären ELER-Mittel für die Mitgliedstaaten und Jahre vor. 

Mehr dazu unter: https://eler.brandenburg.de/eler/de/foerderung/foerderperiode-2021-2027/aktuelles/


Bewertung der forstlichen Fördermaßnahmen 2014-2020 

Bewertungs- und Fallstudienbericht zu den „Beratungs-, Betriebsführungs- und Vertretungsdiensten“ sowie „Investitionen in die Entwicklung von Waldgebieten und Verbesserung der Lebensfähigkeit von Wäldern (Waldumbau und Waldbrandschutz)“. 

Im Rahmen der Evaluation des ELER-Programms 2014-2020 wurden die bisher vorliegenden Förderdaten sowie weitere Unterlagen für die forstlichen Fördermaßnahmen M02 „Beratungs-, Betriebsführungs- und Vertretungsdienste“ sowie M08 „Investitionen in die Entwicklung von Waldgebieten und Verbesserung der Lebensfähigkeit von Wäldern“ analysiert und bewertet. Ein Schwerpunkt der Arbeiten lag in einer Fallstudie zur Umsetzung der forstlichen Beratung (M02). 

Den Bericht finden Sie unter: https://eler.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/Eval_Forstf%C3%B6rderung_Brandenburg.3889398.pdf


Ökofläche plus – Agrarumweltministerium startet breite Beteiligung für Ökoaktionsplan – Ziel: 20 Prozent Ökofläche in 2024 

Die Landesregierung will die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Brandenburg bis 2024 auf 20 Prozent zu steigern. Um dies zu erreichen, hat das Agrarumweltministerium jetzt die Erarbeitung eines Ökoaktionsplans gestartet. Zur heutigen Auftaktveranstaltung sind rund 30 Akteure aus den Bereichen Erzeugung und Verarbeitung von Produkten, Bildung, Beratung und Forschung, sowie Verbände und Behörden gekommen. 

Mehr dazu unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~07-10-2020-agrarumweltministerium-startet-breite-beteiligung-fuer-oekoaktionsplan


Stellungnahme zum Diskussionspapier des BMEL zur „Ackerbaustrategie 2035“: 10 Empfehlungen für mehr Biodiversität im Ackerbau 

Der wissenschaftliche Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat ein Stellungnahme-Papier zur Ackerbaustrategie 2035, mit 10 Empfehlungen für eine ganzheitliche Betrachtung von landwirtschaftlicher Produktion und biologischer Vielfalt sowie für die notwendige Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft veröffentlicht. 

Die Stellungnahmen finden Sie unter: https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ministerium/Beiraete/biodiversitaet/gutachten-10-empfehlungen-ackerbaustrategie.html


Höhere Umstellungsprämien, Kontrollkostenzuschüsse und mehr: Agrarministerium geht nächste Schritte Richtung 20 Prozent 

Um Ökolandbau auf 20 Prozent der Anbaufläche in Brandenburg bis 2024 zu erreichen, setzt das Agrarumweltministerium weitere Anreize für umstellungswillige Betriebe. „Wir unterstützen Landwirtinnen und Landwirte weiter aus dem ELER-Fonds bei der Umstellung auf Ökolandbau. Jetzt erhöhen wir die Umstellungsprämien für Gemüse und Dauerkulturen und bezuschussen die Öko-Kontrollkosten der Betriebe“, sagt Landwirtschaftsminister Axel Vogel. 

Mehr dazu unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~30-09-2020-agrarministerium-geht-naechste-schritte-richtung-20-prozent


Weitere 2,5 Millionen Euro für innovative Projektideen in Landwirtschaft und Gartenbau – Anträge bis 15. Dezember einreichen 

In Brandenburg werden 22 innovative Projekte im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft gefördert. Ab sofort ist es bis zum 15. Dezember 2020 wieder möglich, weitere Projektideen zur Förderung bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg einzureichen. Dafür stellt das Landwirtschaftsministerium weitere 2,5 Millionen Euro Fördermittel bereit. 

Mehr dazu unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~29-09-2020-weitere-2-5-millionen-euro-fuer-innovative-projektideen-in-landwirtschaft-und-gartenbau


Ministerium arbeitet an Fördermöglichkeiten für ländliche Entwicklung ab 2021 

Die Unterstützung der „Ländlichen Entwicklung“ über den LEADER-Ansatz ist ein herausragendes Anliegen des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz. Neben der Nutzung der Mittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) werden gezielt Mittel des Förderbereichs 1 „Integrierte Ländliche Entwicklung“ der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ und des GAK-Sonderrahmenplans „Ländliche Entwicklung“ eingesetzt. Aufgrund der hohen Nachfrage nach dieser Förderung musste Anfang Juni ein Antragsstopp ausgerufen werden. 

Gegenwärtig schafft das Ministerium die Voraussetzungen, um eine Förderung der ländlichen Entwicklung aus Mitteln der GAK ab dem 1. Januar 2021 wieder zu ermöglichen. Stichtag für die einzureichenden Anträge wird der 31. März 2021 sein. Grundlage der Bewilligung wird eine Auswahl der Vorhaben nach landesweit einheitlichen Projektauswahlkriterien sein. Die zur Förderung auszuwählenden Vorhaben werden nach der sich ergebenden Rangfolge – unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel – bestimmt. Die Auswahlkriterien werden Anfang 2021 auf den Internetseiten des Ministeriums und des Landesamts für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurerneuerung (LELF) veröffentlicht. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~21-09-2020-ministerium-arbeitet-an-foerdermoeglichkeiten-fuer-laendliche-entwicklung-ab-2021


Haushalt 2021 auf Rekordniveau 

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stehen 7,661 Milliarden Euro zur Verfügung – zusätzliche Programme für den Wald, Stallumbau und Umsetzung der neuen Düngeverordnung.

Das Bundeskabinett hat den Regierungsentwurf des Bundeshaushaltes 2021 sowie den Finanzplan bis 2024 beschlossen. Schwerpunkte sind hier insbesondere die weitere Umsetzung des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets sowie weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Auswirkungen von Corona. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/168-haushalt.html


Jährlicher Durchführungsbericht ELER 2019

Der jährliche Durchführungsbericht 2019 inklusive Bürgerinformation zum ELER steht nun zum Download zur Verfügung. 

Link zum jährlichen Durchführungsbericht ELER 2019: https://eler.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/Anlage%203_SFC-Version_Implementation%20report_2014DE06RDRP007_.3894272.pdf

Link zum jährlichen Durchführungsbericht (Leseversion): https://eler.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/J%C3%A4hrlicher%20Durchf%C3%BChrungsbericht%202019%20in%202020.pdf

Link zum jährlichen Durchführungsbericht (Begleitanhang): https://eler.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/Anlage%204_SFC-Version_Implementation%20report_2014DE06RDRP007_.pdf

Link zur Bürgerinformation zum jährlichen Durchführungsbericht: https://eler.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/Anlage%202_B%C3%BCrgerinfo_08.pdf


Waldbestände für die Zukunft sichern

Die Website   https://ihrwaldbrauchtzukunft.de bietet gebündelt die wichtigsten Informationen, um Waldbestände für die Zukunft zu sichern. Präsentiert werden Initiativen und Netzwerke, Fördermöglichkeiten und Zugänge zu Beratung.


Initiative der EU: Fahrplan für die langfristige Vision für ländliche Gebiete

Die EU-Kommission hat darüber informiert, dass der Fahrplan für die langfristige Vision für ländliche Gebiete gerade veröffentlicht wurde. Rückmeldungen sind noch bis zum 9. September 2020 möglich, worauf eine öffentliche Online-Konsultation folgen wird, die im September lanciert wird. 

Die Notwendigkeit, eine langfristige Vision für ländliche Gebiete zu entwerfen, wurde in den politischen Leitlinien von Präsidentin Von der Leyen hervorgehoben und soll in enger Abstimmung mit den Menschen in den ländlichen Gebieten und den lokalen und regionalen Behörden entwickelt werden. DG Agri misst dieser Konsultation eine große Bedeutung bei. Die Vision zielt darauf ab, auf europäischer Ebene eine Debatte über die Zukunft der ländlichen Gebiete und den Platz, den sie in unserer Gesellschaft einnehmen sollen, in Gang zu setzen. 

Die KBSplus wird über die öffentliche Online-Konsultation im September erneut informieren. 

Den Link zur Veröffentlichung finden Sie unter: https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/12525-Long-term-vision-for-rural-areas.


BMEL verlängert Frist für Ackerbaustrategie 

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat die Frist für die öffentliche Beteiligung an der Ackerbaustrategie bis 31.August verlängert. Sie gibt als Grund eine starke Beteiligung an. 

Weitere Informationen unter: https://www.topagrar.com/acker/news/bmel-verlaengert-frist-fuer-ackerbaustrategie-12127263.html?utm_medium=email


Regelungen für Dauergrünland werden nicht reformiert 

Nach fünf Jahren wird ein unbewirtschafteter Acker zu Grünland. An den Regeln wird sich auch mit der Agrarreform nichts ändern, stellt die Bundesregierung klar. 

Bei der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sind keine spürbaren Änderungen an den Regelungen für Dauergrünland zu erwarten. Nach derzeitigem Stand der Beratungen sei keine grundlegende Änderung der Definition des Begriffs Dauergrünland vorgesehen. Insbesondere solle es bei der Fünf-Jahres-Frist für die Dauergrünlandentstehung bleiben. Die Mitgliedstaaten sollten auch weiterhin die Option der Pflugregelung haben, und die Erhaltung von Dauergrünland sollte künftig im Rahmen der Konditionalität geregelt werden.

Weitere Informationen unter: https://www.topagrar.com/acker/news/regelungen-fuer-dauergruenland-werden-nicht-reformiert-12126830.html?utm_medium=email


EU-Haushaltsbeschluss bis 2027: 240 Milliarden Euro für Direktzahlungen vorsehen

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich neben der Einigung über die finanzielle Ausstattung des kommenden Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) und des Wiederaufbaufonds auch auf Eckpunkte zum Agrarhaushalt verständigt.

Für die Agrar- und Fischereipolitik sowie Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz sollen im Zeitraum von 2021 bis 2027 auf der Grundlage des Preisniveaus von 2018 maximal 356,4 Mrd. Euro bereitgestellt werden. Die Mittel für die Direktzahlungen in der Ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) werden auf 239,9 Mrd. Euro begrenzt; insgesamt wird die Erste Säule mit rund 258,6 Mrd. Euro ausgestattet.

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Konzept für Reform der EU-Agrarpolitik soll im Herbst stehen

In ihrem ersten physischen Treffen seit Januar 2020 diskutierten die Agrarminister und -ministerinnen der 27 EU-Mitgliedstaaten am 20.7.2020 die grüne Architektur der Gemeinsamen Agrarpolitik, die Strategie „ Vom Hof auf den Tisch“ (Farm-to-Fork) und die Marktsituation in Zusammenhang mit der COVID 19- Krise. Die Europäische Kommission wies erneut darauf hin, wie bedeutend es sei, die Ziele der Farm-to-Fork-Strategie in die GAP- Strategiepläne der Mitgliedstaaten zu integrieren. Dazu sollen bis Ende des Jahres auf die Länder zugeschnittene Empfehlungen der EU- Kommission herausgegeben werden. Im Rahmen der GAP-Reform wurden im Rat u. a. der Vorschlag eines Mindestbudgets für Öko-Regelungen in der ersten Säule und die Festlegung eines einheitlichen Mindestanteils von nicht-produktiven Flächen diskutiert. Die deutsche Ratspräsidentschaft strebt eine allgemeine Ausrichtung des Rates zu den GAP-Reformvorschlägen im Oktober 2020 an.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Sondergipfel macht den Weg frei für die Reform der EU-Agrarpolitik

Der EU-Sondergipfel hat den lange umstrittenen Finanzrahmen bis 2027 festgezurrt. Damit kann die GAP-Reform jetzt vorangetrieben werden. Und eine obligatorische Kappung der Direktzahlungen ist vom Tisch.

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Brandenburg plant Konzept gegen Wasserprobleme

Drei Dürrejahre hintereinander hat Brandenburg bereits erlebt. Es bräuchte viel, viel Regen, um diese Trockenheit auszugleichen. Mit einem Konzept will das Umweltministerium nun gegensteuern. Um dem Problem zu begegnen, soll noch in diesem Jahr ein sogenanntes Niedrigwasserkonzept fertiggestellt werden, wie das Umweltministerium am Dienstag mitteilte. In dem Konzept gehe es darum, wie mit dem wenigen Wasser im Land, mit dem Oberflächenwasser, aber auch mit dem Grundwasser, umzugehen ist, wie eine Sprecherin sagte.

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Vorbereitung Bedarfsanalyse zur Erarbeitung des GAP-Strategieplans 2021 – 2027

Die Erarbeitung eines gemeinsamen nationalen GAP-Strategieplans für die 1. und 2. Säule für Deutschland sieht vor, dass neben einer nationalen SWOT-Analyse eine nationale Bedarfsanalyse vor dem Hintergrund der spezifischen Ziele in der GAP-Strategieverordnung (spezifischen Ziele a bis i) erstellt wird. Die SWOT finden Sie im unteren Teil dieser Website.

Aus der SWOT-Analyse werden in Bezug auf die GAP deutschlandweite Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken aufgezeigt. Aus ihr geht die Bedarfsanalyse hervor, in der die nationalen Förderbedarfe festgelegt werden. Auch die Bedarfsanalyse ist Bestandteil der Interventionslogik zur Erstellung des GAP-Strategieplans und damit verbunden ein Instrument der strategischen Planung zur Ausrichtung der neuen Förderperiode 2021 bis 2027.

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Strukturdaten zum ökologischen Landbau 2019 belegen: Positiver Trend setzt sich fort

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die neuen Strukturdaten zum ökologischen Landbau in Deutschland 2019 veröffentlicht. Ergebnis: Der Anteil des ökologischen Landbaus in Deutschland ist 2019 deutlich gewachsen. Damit setzt sich der positive Trend fort.

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Ökolandbau: Positiver Trend setzt sich fort

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die neuen Strukturdaten zum ökologischen Landbau in Deutschland 2019 veröffentlicht. Das Ergebnis: Der Anteil des ökologischen Landbaus in Deutschland ist 2019 deutlich gewachsen. Damit setze sich der positive Trend fort. Der Ökolandbau nahm im letzten Jahr insgesamt 9,7 % der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche ein.

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Bundeslandwirtschaftsministerium startet Online-Beteiligung zur Ackerbaustrategie

Das Bundeslandwirtschaftsministerium stellt die zukünftige Ackerbaustrategie öffentlich zur Diskussion. Erstmalig können Landwirte, Wissenschaftler, Bürger und Co. ihre Meinungen digital einbringen.

Die Hälfte der Böden in Deutschland wird landwirtschaftlich genutzt. 70 Prozent davon ackerbaulich. Der Ackerbau stellt damit den größten Teil der Grundnahrungs- und Futtermittel bereit – mit Abstand. In den vergangenen Jahrzehnten haben Landwirte auf der Grundlage von Forschung und Innovationen eine enorme Leistungssteigerung erreicht. So ernährt ein Landwirt heute 155 Menschen – im Jahr 1900 waren es etwa zehn. Diese hohe Produktivitätssteigerung bringt aber Herausforderungen bei Umwelt- und Naturschutz, Ökonomie und gesellschaftlicher Akzeptanz mit sich.

Deshalb hat die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, mit Experten ein Diskussionspapier vorgelegt. Die ‚Ackerbaustrategie 2035‘ widmet sich der Ertragssicherung, der Ressourcenschonung, der Biodiversität und Nachhaltigkeit, stellt neue Fruchtfolgen und deren Wirtschaftlichkeit vor und thematisiert Zielkonflikte. In über 50 Maßnahmen wird aufgezeigt, wie landwirtschaftliche Nutzung, Sicherung der Grundversorgung für Mensch und Tier besser zusammengebracht werden und weiterentwickelt werden können, mit einem besseren Schutz der Ressource Boden.

Die Online-Beteiligung mit Registrierung ist unter https://beteiligung.bmel.de/o/ackerbaustrategie bis zum 28. Juli 2020 möglich.

Die gesamte Ackerbaustrategie 2035 finden Sie hier.


Bundeskabinett setzt Zukunftskommission Landwirtschaft ein

Das Bundeskabinett hat heute zugestimmt, die Zukunftskommission Landwirtschaft einzusetzen. Die Einsetzung war wesentliches Ergebnis des Agrargipfels, zu dem Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, rund 40 landwirtschaftliche Verbände eingeladen hatten.

Die Kommission soll unter Einbindung von Praktikern, Wissenschaftlern und gesellschaftlichen Akteuren, insbesondere Umwelt-, Tierschutz- und Verbraucherverbänden, praxistaugliche Empfehlungen erarbeiten für eine produktive und ressourcenschonende Landwirtschaft. Es geht darum, ein übergreifendes gemeinsames Verständnis zu entwickeln, wie mehr Tierwohl, Biodiversität, Klima- und Umweltschutz mit den fundamentalen Aufgaben der Erntesicherung und der ökonomischen Tragfähigkeit – gerade auch für die vielen Familienbetriebe – zusammengebracht werden können.

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Brüssel gibt grünes Licht für Waldhilfen

Trockenheit, Stürme und Schädlingsbefall haben die Wälder Deutschlands massiv geschädigt. Die Dürrejahre 2018 und 2019 haben auf 245.000 Hektar so große Schäden hinterlassen, dass sie wiederbewaldet werden müssen. Aber auch die gesamten elf Millionen Hektar Wald müssen an den Klimawandel angepasst werden.

Bund und Länder haben daher im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) rund 800 Millionen Euro bis 2023 bereitgestellt, um den privaten und kommunalen Waldeigentümern zu helfen, die Schäden zu bewältigen und klimastabile Mischwälder zu entwickeln. Die Europäische Kommission hat nun die entsprechende Förderrichtlinie genehmigt. Damit ist der Weg frei, die Gelder auch außerhalb der sogenannten De-minimis Verordnung, die die Hilfen auf 200.000 in drei Jahren begrenzt, zu bewilligen.

Mehr dazu hier.


EU-Agrarpolitik: 2 Jahre Übergangszeit gesichert

Das Europäisches Parlament, der Ministerrat und die EU-Kommission haben sich am 01.07.2020 über den Inhalt und die Dauer der so genannten Übergangsverordnung geeinigt. Mit diesen Übergangsregeln soll der derzeitige Rechtsrahmen verlängert werden, da die Verhandlungen zur GAP für den Finanzzeitraum 2021-2027 immer noch in vollem Gange sind. Das ist entscheidend für einen reibungslosen Übergang zur neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), da die neuen GAP-Regeln nicht rechtzeitig zur Umsetzung im Januar 2021 vorliegen werden. 

Für die Landwirte bedeutet das ein Stück mehr Planungssicherheit. Die Regeln der aktuellen GAP werden in den Jahren 2021 und 2022 ohne Unterbrechung weitergeführt, was dem von der Corona-Pandemie stark betroffenen Agrar- und Lebensmittelsektor  mehr Planbarkeit und Rechtssicherheit bietet. 

Mehr dazu unter: https://www.agrarheute.com/politik/eu-agrarpolitik-2-jahre-uebergangszeit-gesichert-570293?utm_campaign=ah-mo-fr-nl&utm_source=ah-nl&utm_medium=newsletter-link&utm_term=2020-07-01


Länderagrarminister einigen sich auf Neuverteilung der ELER-Mittel

Die Bundesländer haben sich auf eine Neuverteilung der Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) für die Übergangsperiode 2021 und 2022 geeinigt.

Nach dem bei der Sonderagrarministerkonferenz am Donnerstag (25.6.) in Berlin unter Vorsitz des saarländischen Ressortchefs Reinhold Jost erzielten Kompromiss soll der Umfang der landwirtschaftlichen Fläche in den Ländern stärker bei der Verteilung gewichtet werden. Der bisherige Besserstellung der neuen Länder wird damit etwas abgebaut. Mit der Einigung werde eine gerechtere Verteilung der ELER-Gelder auf den Weg gebracht haben, erklärte Jost.

Mehr dazu unter: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarpolitik/laenderagrarminister-einigen-sich-auf-neuverteilung-der-eler-mittel_article1593344275.html


Brandenburg: Fördergelder für Ökolandbau in zehn Jahren verdoppelt 

Die Fördergelder für den ökologischen Landbau haben sich in Brandenburg in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Sie stiegen von 15,8 Millionen Euro im Jahr 2009 auf derzeit rund 31 Millionen Euro, wie das Landwirtschaftsministerium der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. 

Gegenwärtig werden in Brandenburg rund 1,1 Millionen Hektar Agrarfläche konventionell und 174.200 Hektar ökologisch bewirtschaftet. Die Ökoanbaufläche betrug im vergangenen Jahr 13,2 Prozent - 1,2 Punkte mehr als 2018. Die Zahl der Betriebe, die Fördergelder beantragten, erhöhte sich den Angaben zufolge zwischen 2009 und 2018 von 515 auf 758. 

Mehr dazu unter: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarwirtschaft/brandenburg-foerdergelder-fuer-oekolandbau-in-zehn-jahren-verdoppelt_article1592826201.html 


Auch die kleinste Fläche zählt – Mit „Ihr Wald braucht Zukunft!“ startet neue Informationsplattform für Kleinwaldbesitzer

Sie kann zu einer der ersten und besten Adressen für private Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer werden: Unter www.IhrWaldbrauchtZukunft.de finden sich gebündelt die wichtigsten Informationen für den Einstieg in eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Forstminister Axel Vogel: „Auch die kleinste Waldfläche zählt.  Wir brauchen und unterstützen die 100.000 privaten Waldbesitzer in Brandenburg beim Waldumbau. Denn dieser spielt eine Schlüsselrolle bei der Anpassung unserer Wälder an die Folgen des Klimawandels und bei der Verjüngung der geschädigten Wälder.“ 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~23-06-2020-mit-ihr-wald-braucht-zukunft-startet-neue-informationsplattform-fuer-kleinwaldbesitzer


Entwurf für Insektenschutzgesetz noch vor der Sommerpause 

Auf Einladung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze haben sich am Mittwoch, den 24.06.2020 in Berlin zentrale Akteure von Verbänden, Ländern, Kommunen und Wissenschaft beim zweiten Runden Tisch Insektenschutz über die Ursachen des Insektenrückgangs und die erforderlichen Gegenmaßnahmen ausgetauscht. 

Schulze will noch vor der Sommerpause einen Entwurf für ein Insektenschutzgesetz vorzulegen. Die Eckpunkte dafür hatte das Ministerium am 19. September 2019 beschlossen. 

Die hierfür erforderlichen Gesetzesänderungen, die sich aus dem Aktionsprogramm Insektenschutz ergeben, sollen in einem Insektenschutzgesetz gebündelt und zeitnah auf den Weg gebracht werden. Als Artikelgesetz wird das Insektenschutzgesetz Regelungen enthalten gegen Lichtverschmutzung, zur Ausweitung des Biotopschutzes zum Beispiel auf artenreiches Grünland und Streuobstbestände, für Gewässerabstände bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sowie zur Stärkung der Landschaftsplanung. 

Mehr dazu unter: https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/2-runder-tisch-insektenschutz-jeder-muss-seinen-beitrag-leisten-12096396.html?utm_medium=email


Entwurf des Jagdgesetzes noch in diesem Jahr geplant – Jagdbeirat vereinbart ersten Fahrplan für die Novellierung 

Der Brandenburger Landesjagdbeirat hat sich konstituiert und in seiner ersten Sitzung den Fahrplan für die Novellierung des Jagdgesetzes vereinbart. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Beirats wurden von Verbänden, Behörden und Institutionen aus dem Jagd- und Landnutzungsbereich vorgeschlagen und von Forstminister Axel Vogel für den Zeitraum von vier Jahren berufen. 

Mehr dazu unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~15-06-2020-jagdbeirat-vereinbart-ersten-fahrplan-fuer-die-novellierung


Ministerium prüft weitere Finanzierung von Projekten zur ländlichen Entwicklung – Notwendiger Antragsstopp für GAK-Mittel 

Das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurbereinigung hat die LEADER-Aktionsgruppen über einen Antragsstopp für die Beantragung von Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) informiert. Grund des aktuellen Antragsstopps ist die Vielzahl der vorliegenden (förderfähigen) Anträge sowie die Höhe der zur Verfügung stehenden Mittel. Gegenwärtig prüft das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz allerdings, ob für bereits vorliegende Anträge, die kurzfristig bewilligungsreif sind, eine Möglichkeit der Mittelumschichtung innerhalb der GAK-Gelder besteht. 

Mehr dazu unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~15-06-2020-notwendiger-antragsstopp-fuer-gak-mittel


Bessere Beratung und höhere Förderung für mehr Ökolandbau: Vogel und Bender am Agrarforschungsstandort Paulinenaue 

Förderung und Beratung im Ökolandbau sind erste Schritte, mit denen das Zwischenziel des Landes von 20 Prozent Bioanbau bis 2024 erreicht werden soll. Bei einem Arbeitsbesuch am Standort Paulinenaue des Landesamts für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) unterzeichnete Agrarminister Axel Vogel heute eine neugefasste Beratungs-Förderrichtlinie für landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe. Gemeinsam mit Landwirtschaftsstaatssekretärin Silvia Bender hatte sich Vogel vor Ort über den aktuellen Stand im Ökolandbau sowie Agrarforschungsergebnisse informiert. 

Mehr dazu unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~11-06-2020-bessere-beratung-und-hoehere-foerderung-fuer-mehr-oekolandbau


Landwirtschaftsausschuss will höhere Liquiditätshilfen ermöglichen 

Der Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments will den Mitgliedstaaten ermöglichen, zur Kompensation der Auswirkungen der Corona-Krise höhere Beihilfen aus der Zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auszuzahlen.

Bereits in der letzten Maiwoche hatte der Ausschuss den ursprünglichen Vorschlag der Europäischen Kommission über die Unterstützung für Landwirte sowie für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) der Ernährungswirtschaft direkt ans Plenum weitergeleitet, um eine möglichst schnelle Annahme sicherzustellen. 

Am vergangenen Donnerstag (11.6.) verständigten sich die Ausschussmitglieder nun mit informeller Billigung des Rates noch auf eine Reihe von Ergänzungen, um höhere Beihilfen zu ermöglichen und den Mitgliedstaaten mehr Zeit bei deren Verteilung einzuräumen. Demnach sollen die Landwirte maximal 7.000 Euro erhalten können, statt wie ursprünglich vorgesehen 5.000 Euro. Zudem sollen die Zahlungen insgesamt 2 % der jeweiligen Landesmittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) erreichen dürfen; die Kommission hat die Grenze bei 1 % gezogen.

Mehr dazu unter: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarpolitik/landwirtschaftsausschuss-will-hoehere-liquiditaetshilfen-ermoeglichen_article1592109009.html


Sind EU-Maßnahmen für biologische Vielfalt unzureichend? 

Die milliardenschweren EU-Agrarhilfen tragen aus Sicht des Europäischen Rechnungshofs zu wenig zum erklärten Ziel bei, das Aussterben von Insekten, Vögeln und anderen Arten zu stoppen. 

Ausgaben würden nicht zuverlässig verfolgt und ein Großteil des Geldes habe kaum positive Auswirkungen auf die Artenvielfalt, sagte ein Vertreter des Rechnungshofes zu einem am Freitag veröffentlichten Bericht. In Europa seien Bestand und Vielfalt der Arten auf landwirtschaftlich genutzten Flächen seit vielen Jahren rückläufig, die Agrarpolitik habe daran nichts geändert - obwohl die Biodiversitätsstrategie der Union das vorsehe. 

Mehr dazu unter: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarpolitik/sind-eu-massnahmen-fuer-biologische-vielfalt-unzureichend_article1591358841.html


Agrar-Direktzahlungen: Umschichtung soll bei 6 Prozent bleiben 

Die Bundesregierung strebt auch für 2021 eine Umschichtung von 6 % der Direktzahlungsmittel in die Zweite Säule an. Darauf haben sich das Bundeslandwirtschafts- und das Bundesumweltministerium in der Ressortabstimmung über den Entwurf zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes verständigt. 

Begründet wird die Beibehaltung des in diesem Jahr geltenden Umschichtungssatzes mit der Notwendigkeit, die bereits bisher aus Umschichtungsmitteln finanzierten Maßnahmen durchfinanzieren und zusätzlich mit diesen Mitteln Neuverpflichtungen eingehen zu können. Die EU-Kommission ermöglicht in ihrem Vorschlag einer Übergangsverordnung für 2021 den Mitgliedstaaten eine Umschichtung von bis zu 15 %. 

Mehr dazu unter: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarpolitik/agrar-direktzahlungen-umschichtung-soll-bei-6-prozent-bleiben_article1591515006.html


Kabinett verabschiedet Energie- und Klimaplan für EU 

Mit einiger Verspätung hat die Bundesregierung ihren Nationalen Energie- und Klimaplan für die EU fertiggestellt. 

Der Plan, der Bundeskabinett verabschiedet wurde, soll detailliert zeigen, wie EU-Staaten die Klimaziele für 2030 erreichen wollen. Er hätte eigentlich schon Ende 2019 bei der EU-Kommission eingereicht werden sollen. Die Verspätung begründet die Bundesregierung damit, dass das Kohleausstiegsgesetz und das Klimaschutzprogramm 2030 noch einbezogen werden sollten. 

Mehr dazu unter: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarpolitik/kabinett-verabschiedet-energie-und-klimaplan-fuer-eu_article1591790788.html


Klöckner: "Konjunkturschub für Stallbau und Wald ist starkes Signal" 

Die Bundesregierung hat am Mittwoch, 03.06.2020, die Freigabe von Fördergeldern für den Bau von Tierwohlställen, den Waldumbau und die Internetversorgung auf dem Land verkündet. 

So wird auf Vorschlag von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ein Investitionsförderprogramm von 300 Mio. Euro aufgelegt - im Interesse des Tierwohls für Stallumbauten für die zügige Umsetzung besserer Haltungsbedingungen in den Jahren 2020 und 2021, wie sie sagt. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/kloeckner-konjunkturschub-fuer-stallbau-und-wald-ist-starkes-signal-12079055.html?utm_content=start


EU hält mehr Geld für Landwirte und Fischer für möglich 

Mit weiteren Zuwendungen in Milliardenhöhe sollten vor allem die Folgen der Corona-Krise bekämpft und der europäische «Green Deal» für ein klimaneutrales Europa bis 2050 vorangetrieben werden, teilte die Brüsseler Behörde mit. 

Im Vergleich zu Plänen von 2018 sehen die Vorschläge für die Landwirtschaft in den kommenden sieben Jahren ein Plus von rund 24 Milliarden Euro vor. Davon sollen 15 Milliarden Euro aus dem Corona-Wiederaufbauplan kommen, den Kommissionschefin Ursula von der Leyen vergangene Woche vorgestellt hat. Dieses Geld soll vor allem in die Entwicklung des ländlichen Raums fließen und beispielsweise mehr Artenvielfalt ermöglichen. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarpolitik/eu-haelt-mehr-geld-fuer-landwirte-und-fischer-fuer-moeglich_article1591147022.html


Aktiv werden für Umwelt, Natur und Klimaschutz – Neue Website mit Angeboten für Bildung für nachhaltige Entwicklung 

Die FridaysForFuture-Bewegung sowie viele junge Unternehmen, die sich dem Gedanken der Nachhaltigkeit verschrieben haben, zeigen, dass die Auseinandersetzung mit begrenzten Ressourcen, dem Klimawandel und der Notwendigkeit des Schutzes von Umwelt und Natur in weiten Teilen der Gesellschaft angekommen ist. Um diesen Gedanken weiter zu fördern finanziert das Land Brandenburg seit 2019 eine eigens eingerichtete Servicestelle für Bildung für nachhaltige Entwicklung, die mit einer neuen Website nun ihr Online-Angebot erweitert. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~02-06-2020-neue-website-mit-angeboten-fuer-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung


Agrarsubventionen 2019: EU überweist 6,7 Milliarden nach Deutschland 

Die EU hat im Haushaltsjahr 2019 rund 6,7 Milliarden Euro an Agrarsubventionen nach Deutschland überwiesen. 

Insgesamt bekamen 322.000 Empfänger hierzulande Geld aus Brüssel, wie aus Daten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hervorgeht. Auf der Liste stehen unter anderem Gemeinden, Landkreise, Behörden, Verbände und Unternehmen. Die größte Einzelsumme ging in Deutschland an das Brandenburger Landesamt für Umwelt (LfU), das gut 20 Millionen Euro erhielt. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarpolitik/agrarsubventionen-2019-eu-ueberweist-6-7-milliarden-nach-deutschland_article1590744331.html


Kommission will 15 Milliarden Euro mehr für die Zweite Säule 

Die Europäische Kommission will für die Zweite Säule der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) deutlich mehr Geld zur Verfügung stellen. 

Mit dem neuen Vorschlag für den Wiederaufbaufonds, der dem Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) von 2021 bis 2027 angegliedert wird, soll die finanzielle Ausstattung der Zweiten Säule im Vergleich zu den Plänen aus dem Jahr 2018 um 15 Mrd. Euro aufgestockt werden. Als Grundlage gilt das Preisniveau von 2018. Konkret soll dieser Betrag für die im Rahmen des Green Deal erforderlichen Strukturänderungen und die „ambitionierten Ziele“ im Einklang mit der Farm-to-Fork- Strategie und der Biodiversitätsstrategie verwendet werden. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarpolitik/kommission-will-15-milliarden-euro-mehr-fuer-die-zweite-saeule_article1590926950.html


EU-Kommission schlägt 15 Mrd. Euro mehr für 2. Säule vor 

Die EU-Kommission hat ihren Vorschlag für den Wiederaufbaufonds infolge der Corona-Krise sowie neue Zahlen zum nächsten mehrjährigen Finanzrahmen von 2021 bis 2027 vorgestellt. Die finanzielle Ausstattung der Zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wird im Vergleich zu den Plänen aus dem Jahr 2018 um 15 Mrd Euro aufgestockt. Die Gelder sollen helfen, die im Rahmen des Green Deal vorgesehenen „ambitionierten Ziele“ im Einklang mit der Farm-to-Fork-Strategie und der Biodiversitätsstrategie zu erreichen. 

Mehr dazu unter: https://www.agrarheute.com/politik/eu-kommission-schlaegt-hoehere-ausgaben-fuer-landwirtschaft-569015


Richtlinie tritt in Kraft – Förderung für Wildparks und Bildungseinrichtungen im Umwelt- und Agrarbereich ab sofort möglich 

Nach den Schließungen aufgrund der Corona-Pandemie sind viele Wildgehege und Tierparks in Brandenburg mittlerweile wieder geöffnet. Corona-bedingt sind die Existenzen dieser Einrichtungen dennoch oft bedroht. Eine vom Agrarumweltministerium neu aufgelegte Förderrichtlinie soll ab sofort Wildgehege und Tierparke in freier Trägerschaft, aber auch Bildungseinrichtungen im waldpädagogischen sowie im Umwelt- und Agrarbereich unterstützen. 

Mehr dazu unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~26-05-2020-foerderung-fuer-wildparks-und-bildungseinrichtungen-im-umwelt-und-agrarbereich-ab-sofort


Top-Empfänger und Begünstigte von Agrarsubventionen 2019 veröffentlicht 

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat die Empfänger aller Agrarzahlungen im Haushaltsjahr 2019 veröffentlicht. 

Mehr dazu unter: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarwirtschaft/agrarsubventionen-liste-und-top-empfaenger-2019-jetzt-online_article1590491750.html

https://www.proplanta.de/karten/agrarsubventionen_2019_top-empfänger_liste-uebersichtskarte11052020.html


EU-Kommission: Biodiversitätsstrategie veröffentlicht 

Am 20. Mai 2020 veröffentlichte die Europäische Kommission eine Strategie für die Artenvielfalt. Diese stellt zusammen mit der Landwirtschafts- und Lebensmittelstrategie „Vom Hof auf den Tisch“ oder „Farm to Fork“ ein Kernstück des Europäischen Grünen Deals dar.

Die Vorschläge beinhalten u. a. verbindliche Ziele für die Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme und Flüsse, die Verbesserung der Gesundheit von geschützten Lebensräumen, die Erhöhung des Bestands an Bestäubern auf landwirtschaftlichen Flächen, die Begrünung der Städte oder die Verbesserung der Wälder. Eine zentrale Forderung in der Biodiversitätsstrategie besteht darin, je 30 Prozent der EU-weiten Landfläche und der zur EU gehörenden Meeresgebiete in wirksam bewirtschaftete Schutzgebiete umzuwandeln. Damit soll die Erholung der biologischen Vielfalt Europas bis 2030 auf den Weg gebracht werden. Mindestens 10 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche soll mit vielfältigen Landschaftselementen unterstützt werden. Des Weiteren wird vorgeschlagen, drei Milliarden neuer Bäume in der EU zu pflanzen und mindestens 25 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch zu bewirtschaften. Mit diesen Maßnahmen werden auch nachhaltige Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum geschaffen, so die KOM. 

Die Biodiversitätsstrategie finden Sie unter: https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/communication-annex-eu-biodiversity-strategy-2030_de.pdf


Farm to Fork Strategie veröffentlicht: 50 % weniger Pflanzenschutz, 20% weniger Dünger bis 2030! 

Am 20. Mai 2020 veröffentlichte die Europäische Kommission eine Strategie für ein gerechtes, gesundes und umweltfreundliches Lebensmittelsystem, die sogenannte „Vom Hof auf den Tisch“ oder „Farm to Fork“ Strategie. Das zusammen mit der Biodiversitätsstrategie veröffentlichte Paket stellt ein Kernstück des Europäischen Grünen Deals dar. 

Die in Form einer Mitteilung der Kommission herausgegebene Strategie schlägt Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit u. a. in den Themenbereichen Ernährungssicherheit, Lebensmittelproduktion, Verarbeitung und Handel sowie Verpflegungsdienstleistungen, Konsumverhalten und gesunde Ernährung vor. Weitere Themen sind die Verringerung von Lebensmittelverlusten und -abfällen, die Bekämpfung des Lebensmittelbetrugs sowie Forschung, Innovation, Beratung und globales Handeln. Um den Übergang zu mehr Nachhaltigkeit in der Lebensmittelkette zu beschleunigen und zu erleichtern, soll ein Rechtsrahmen für nachhaltige Lebensmittelsysteme bis Ende 2023 vorgelegt werden. 

Die Farm to Fork Strategie finden Sie unter: https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/communication-annex-farm-fork-green-deal_de.pdf


 EU-Agrarförderung neu ausrichten 

In einem gemeinsamen Brief an die Europäische Kommission fordert Axel Vogel gemeinsam mit seinen bündnisgrünen Ministerkolleginnen und -kollegen der Bundesländer ein Umdenken in der europäischen Agrarförderpolitik. Hintergrund ist die gemeinsame Konferenz der Umwelt- und Agrarminister der Bundesländer am 28. Mai mit den beiden zuständigen EU-Kommissaren, auf der die weitere Rahmensetzung für die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) diskutiert werden soll. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~23-05-2020-eu-agrarfoerderung-neu-ausrichten


Bauern droht Kürzung der Direktzahlungen 

Für das kommende Jahr plant die EU-Kommission, die Direktzahlungen für die europäischen Landwirte um 4,23 % zu kürzen. Einen entsprechenden Vorschlag hat die Behörde am 6. Mai gemacht. Die Kürzung wäre deutlich über dem Niveau der vergangenen Jahre – dort lag sie bei rund 1,4 %. Für die deutschen Landwirte würde dies einen Verlust von rund 12 € pro Hektar in der Basisprämie bedeuten. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.agrarheute.com/politik/bauern-droht-kuerzung-direktzahlungen-um-rund-12-eu-pro-hektar-568600


Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die Corona-Krise trifft auch Brandenburger Agrarbetriebe und wirkt sich auf die Umsetzung von ELER-Maßnahmen aus. Zur sofortigen finanziellen Unterstützung für von der Corona-Krise betroffene Landwirtschaftsbetriebe hat das Agrarministerium eine Billigkeitsrichtlinie verabschiedet. 

Das Land Brandenburg gewährt seit dem 6. April 2020 Billigkeitsleistungen für landwirtschaftliche und gartenbauliche Unternehmen, für Unternehmen der Fischerei und Aquakultur sowie der Forstwirtschaft zum Teilausgleich von Schäden, die durch den Ausbruch von COVID -19 entstanden sind. 

Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg gewährt die Billigkeitsleistung aus Bundes- und Landesmitteln aus Gründen der staatlichen Fürsorge des Landes Brandenburg zum Ausgleich von Härten im Rahmen der verfügbaren Ausgabeermächtigungen. 

Die Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen, werden zur Überwindung existenzbedrohlicher Liquiditätsengpässe gewährt, die durch die Corona Virus Pandemie vom Frühjahr 2020 entstanden ist. 

Die Anträge werden durch das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung bearbeitet. 

Weitere Informationen unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/service/foerderung/landwirtschaft/corona-2020-agrar-richtlinie/


Förderperiode 2014 bis 2020 – Verlängerung in Sicht! 

Die aktuelle EU-Förderperiode 2014 bis 2020 würde regulär in die Schlussphase gehen. Aber aufgrund des späten Starts in diese Förderperiode sind wir jedoch noch lange nicht am Ende. 

In Bezug auf die dem Land Brandenburg zur Verfügung stehenden Mittel aus dem ELER-Fonds haben wir bisher einen Stand an Bewilligungen in Höhe von 75 Prozent sowie einen Auszahlungsstand in Höhe von ca. 40 Prozent – bezogen auf unsere ursprüngliche Planung - zu verzeichnen. 

Bewilligungen können noch über das Jahr 2020 hinaus erteilt werden. Auszahlungen können nach derzeitigem Stand  bis zur Mitte des Jahres 2023 erfolgen. 

Weitere Informationen unter: https://eler.brandenburg.de/eler/de/presse/pressemittelungen/~15-05-2020-foerderperiode-2014-bis-2020-verlaengerung-in-sicht


Ihr Wald braucht Zukunft – Ab sofort online! 

Ab sofort finden private Waldbesitzer unter www.ihrwaldbrauchtzukunft.de gebündelt die wichtigsten Informationen, um den Einstieg in eine achhaltige Waldbewirtschaftung für Klimaschutz zu erleichtern. Ob Forstberatung, Waldbrandschutz oder Forstbetriebsgemeinschaften – guter Rat ist nicht teuer und wird über ELER-Mittel gefördert. Flyer für Multiplikatoren können in Kürze unter ch.kalb@c-zwei.de angefordert werden. 


Umweltbericht der Bundesregierung 2019 

Der aktuelle Umweltbericht zeigt die Entwicklungen der Umweltsituation und die Aktivitäten der Bundesregierung im Bereich Umweltschutz der vergangenen vier Jahre. Der Klimawandel und die Erhaltung der biologischen Vielfalt zählen laut Bericht zu den dringlichsten Herausforderungen unserer Zeit. 

Den Bericht finden Sie unter: https://eler.brandenburg.de/eler/de/veroeffentlichungen/sonstige-berichte/


Konditionalitäten, Eco Schemes und AUKM – Was bedeutet „Grüne Architektur“?

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) wird in der neuen Förderperiode stärker am Schutz der Biodiversität und der natürlichen Ressourcen sowie an nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz ausgerichtet sein. Die insbesondere zu diesen Aufgaben beitragenden Elemente werden als die „Grüne Architektur“ der GAP bezeichnet. Hierunter werden die Elemente Konditionalität, Eco Schemes (Ökoregelungen) und die Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) zusammengefasst. Während die Konditionalität Bewirtschaftungsbedingungen für alle Flächen diktiert, beschreiben sowohl die Ökoregelungen der 1. Säule als auch die AUKM der 2. Säule konkrete Maßnahmen.

Mehr dazu unter: https://eler.brandenburg.de/eler/de/foerderung/foerderperiode-2021-%E2%80%93-2027/


Agrarminister fordern Corona-Konjunkturprogramm für die Landwirtschaft 

In ein allgemeines Konjunkturprogramm gegen die Corona-Krise müssen Land- und Forstwirtschaft einbezogen werden. Das fordern die Agrarminister der Bundesländer. 

 

Bei ihrer Agrarministerkonferenz (AMK) in Saarbrücken unterstrichen die Ressortchefs Ende voriger Woche die Bedeutung der Land- und Ernährungswirtschaft für Ernährungssouveränität und regionale Versorgung. Darum müssten Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sowie die Fischerei für den Fall eines allgemeinen Konjunkturprogramms darin auch berücksichtigt werden. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.agrarheute.com/politik/agrarminister-fordern-corona-konjunkturprogramm-fuer-landwirtschaft-568346


Brandenburg will großflächig Feldränder mit Blumen bepflanzen 

Wilde Möhren, Sonnenblumen und Lupine: Am Rand der Felder eines Fürstenwalder Bauern blühen schon heute viele Wildblumen. Dort sollen sich wieder mehr Insekten ansiedeln. Das Land Brandenburg will tausende Hektar dieser Blühstreifen jetzt fördern. 

Seit Herbst fördert das brandenburgische Landwirtschaftsministerium die Blühstreifen: 700 Euro kriegen die Landwirte pro Jahr und Hektar. Mehr als 400 Bauern haben schon Förderung beantragt. Insgesamt stellt das Ministerium 30 Millionen bereit, damit in den kommenden fünf Jahren 10.000 brandenburgische Hektar neu erblühen – eine Fläche größer als Fürstenwalde. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/panorama/2020/05/landwirtschaft-insekten-landwirtschaftsministerium.html


Grüne Wissenschaft unter blauem Sternenbanner: Europa fördert die Agrarforschung im Land Brandenburg 

Alljährlich wird in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union am 9. Mai der Europatag begangen. Seit 1999 wurden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Fördermittel für Brandenburger Agrarforschungseinrichtungen bereitgestellt. Einen kurzen Überblick zu diesem EFRE-Förderbereich bietet das Heft „Grüne Wissenschaft unter blauem Sternenbanner“, aktuell herausgegeben vom brandenburgischen Agrar- und Umweltministerium in Zusammenarbeit mit den Instituten. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~08-05-2020-gruene-wissenschaft-unter-blauem-sternenbanner


Mehr Corona-Sonderhilfen für Landwirte geplant 

Von der Coronakrise betroffene Bauern in der EU können auf zusätzliche Sonderhilfen hoffen. 

Die EU-Kommission schlug am Montag, 04.04.2020 vor, dass Mitgliedstaaten von ihnen noch nicht verplante Mittel aus dem Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums zur Unterstützung von Landwirten und kleineren Lebensmittelunternehmen nutzen sollten. 

Bauern könnten so bis zu 5.000 Euro und Kleinbetriebe bis zu 50.000 Euro erhalten. Der Vorschlag brauche allerdings noch die Zustimmung des EU-Ministerrates und des Europaparlaments, teilte die EU-Kommission mit. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarpolitik/mehr-corona-sonderhilfen-fuer-landwirte-geplant_article1588642440.html


Zwei Jahre „Übergangsregelung“ für EU-Agrarpolitik? 

Der Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments hat ein Verhandlungsmandat für bevorstehende Gespräche mit den nationalen Ministerinnen und Ministern gebilligt. Darin wird eine Übergangsperiode von bis zu zwei Jahren vorgeschlagen; die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) könnte also bis 2023 zurückgestellt werden. 

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments unterstützen demnach grundsätzlich eine einjährige Laufzeit für eine solche „Übergangs-GAP“, wie sie auch die Europäische Kommission befürwortet hat. Sie schlagen aber auch eine automatische Verlängerung um ein weiteres Jahr vor, die in dem (sehr wahrscheinlichen) Fall ausgelöst wird, dass weder der langfristige Haushalt des Blocks (MFR) noch die neuen GAP-Regelungen ab 2021 vor dem kommenden Oktober vereinbart werden können. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.euractiv.de/section/landwirtschaft-und-ernahrung/news/zwei-jahre-uebergangsregelung-fuer-eu-agrarpolitik/


Wegen Pandemie-Auflagen: Geänderter Aufruf zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie hat das Bundeslandwirtschaftsministerium die Termine für den Aufruf zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ geändert. Dies erfolgte in Abstimmung mit den Ländern. Anfang des Jahres hatte Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Axel Vogel gemeinsam mit dem Städte- und Gemeindebund den mittlerweile 11. Wettbewerb unter diesem Motto auf Landesebene gestartet. 

Für die Wettbewerbe auf Kreisebene und anschließend auf Landesebene, die die Voraussetzung für die Teilnahme am Bundeswettbewerb sind, werden die Wettbewerbe nun auf 2021/2022 verschoben. Ende 2022 sollen die Landessieger feststehen. Der Wettbewerb auf Bundesebene, an dem nur die bestplatzierten Gemeinden der Länder teilnehmen, wird dann 2023 ausgerichtet. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~29-04-2020-wettbewerb-unser-dorf-hat-zukunft


Umweltminister: Green Deal der EU darf nicht ausgehebelt werden 

Die EU-Kommission muss an ihren ambitionierten Klimazielen für 2030 festhalten und den europäischen „Green Deal“ in den Mittelpunkt der Folgenbewältigung der Corona-Krise stellen. Das fordert Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel gemeinsam mit seinen bündnisgrünen Ministerkolleginnen und -kollegen der Bundesländer. In einem gemeinsamen Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, plädieren sie dafür, die Verabredungen zum Green Deal einzuhalten. Die 11 Länderminister schließen sich damit dem Aufruf von 17 Umweltministerinnen und -ministern aus 17 EU-Mitgliedsstaaten an. 

Weiterführende Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~28-04-2020-umweltminister-green-deal-der-eu-darf-nicht-ausgehebelt-werden


Neues Förderprogramm: Frosthilfe 2019 

Das Förderprogramm Frosthilfe 2019 gleicht Schäden durch Frostereignisse im Jahr 2019 aus. Ab sofort können Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit die Produktion von Obstbauerzeugnissen erfasst, bis zum 20. Mai 2020 Anträge zum Teilausgleich von Schäden beantragen. 

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/frosthilfe-2019/


Keine Verlängerung der Antragsfrist für Agrar-Direktzahlungen 

Die Landwirte in Deutschland müssen ihre Anträge auf Beihilfen aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zum gewohnten Termin einreichen. 

Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium bekanntgab, soll die von der Europäischen Kommission eingeräumte Möglichkeit, die Fristen für Anträge auf Direktzahlungen sowie flächen- und tierbezogene Beihilfen bis zum 15. Juni zu verlängern, nicht genutzt werden. 

Zur Begründung hieß es, eine Verlängerung der Antragsfrist würde den Bearbeitungs- und Kontrollzeitraum der Anträge einschränken und somit die Auszahlung der Agrarsubventionen zum Ende des Jahres gefährden. Im Hinblick auf das vorrangige Ziel einer Auszahlung der Direktzahlungen im Dezember werde unter den derzeitigen Bedingungen und in Absprache mit den Bundesländern am 15. Mai als Ende der Antragsfrist festgehalten. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/frist-fuer-den-agrarantrag-bleibt-beim-15-mai-12044291.html


Corona-Hilfen: Landwirtschaftsministerium und Rentenbank starten Bürgschaftsprogramm 

Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ab dem 16. April Liquiditätssicherungsdarlehen an, die mit einer Bürgschaft kombiniert sind. Das Programm richtet sich an Unternehmen aus der Landwirtschaft einschließlich Wein- und Gartenbau, Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden und nicht über ausreichend Sicherheiten verfügen. 

Weiterführende Informationen finden Sie unter: https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2020/066-corona-buergschaftsprogramm-landwirtschaftsministerium-rentenbank.html;jsessionid=38ED3B2D9E04F5DECE1AB17FE62DDDD7.1_cid358


 Bericht zur Saisonarbeit in der Landwirtschaft 

Seit 2016 beschäftigt sich die Initiative Faire Landarbeit mit dem Thema landwirtschaftliche Saisonarbeit. Zu dem Bündnis gehören die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), die DBG-Beratungsstellen für Arbeitsrecht von Faire Mobilität und Arbeit und Leben, der Europäischen Verein für Wanderarbeiterfragen (EVW), das PECO-Institut e.V. und weitere Organisationen und Einzelpersonen. 

Der Bericht wurde im Austausch mit den Partnerorganisationen der Initiative Faire Landarbeit verfasst. Er bietet nicht nur einen Überblick über die Arbeitsweise des Bündnisses, sondern auch Einblicke in die Arbeitsbedingungen der Saisonarbeiter*innen in Deutschland. Neben Missständen werden Handlungswege aufgezeigt, die für bessere Rahmenbedingungen sorgen sollen: Damit die Beschäftigten die Anerkennung bekommen, die sie für ihre wertvolle Arbeit verdienen. 

Der Bericht steht unter folgendem Link zum Download zur Verfügung: https://igbau.de/Bericht-Saisonarbeit.html


Immer mehr Agrarflächen in Brandenburg werden ökologisch bewirtschaftet – Axel Vogel: Förderung geht weiter, Öko-Aktionsplan kommt, Ziel sind 20 Prozent 

Die ökologisch bewirtschaftete Anbaufläche in Brandenburg ist 2019 um 11.600 auf insgesamt 174.253 Hektar gestiegen – der Zuwachs im Vorjahr 2018 betrug 7.222 Hektar. Die Zahl der ökologisch anbauenden Landwirtschaftsbetriebe erhöhte sich von 883 auf nun 959. Landwirtschaftsminister Axel Vogel: „Brandenburg ist auf einem guten Weg, den im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausbau des Ökoanbaus zu erreichen. Unser Ziel sind 20 Prozent Öko-Anbaufläche in dieser Legislaturperiode. Wir beginnen im Sommer – unter Einbeziehung der Branche –  den Öko-Aktionsplan zur Landwirtschaft zu erarbeiten, der ab 2021 vorliegen soll.“ 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~17-04-2020-bisher-hoechster-wert-bei-oeko-anbauflaeche


Soforthilfe für Brandenburger Landwirtschaftsbetriebe mit bis zu 100 Beschäftigten 

Ab dem 6. April 2020 können von der Corona-Krise betroffene Brandenburger Agrarbetriebe mit bis zu 100 Beschäftigten Zuschüsse von bis zu 60.000 Euro erhalten, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Hierzu wurde am 3. April 2020 eine neue Richtlinie für die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Bewältigung von Schäden im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 im Jahr 2020 im Agrarbereich verabschiedet. Die Antragsformulare stehen ab Montag, 6. April 2020, online bereit. 

Weiterführende Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~03-04-2020-soforthilfe-fuer-brandenburger-landwirtschaftsbetriebe


EU-Kommission beschließt weitere Corona-Hilfen für die Landwirtschaft 

Zusammen mit einem 100-Milliarden-Euro-Programm zur Finanzierung von Kurzarbeit (SURE) in den Mitgliedstaaten hat die Europäische Kommission eine Reihe von Maßnahmen zur Unterstützung der Landwirtschaft in der Coronakrise beschlossen. Dabei handelt es sich allerdings ausschließlich administrative Erleichterungen und Kredithilfen. Die vorgestellte „Investitionsinitiative zur Bewältigung der Coronakrise plus“ (CRII+) sieht vor, dass Landwirte aus dem EU-Fonds für den ländlichen Raum (ELER) vergünstigte Darlehen bis zu einer Höhe von 200.000 Euro erhalten können. 

Weiterführende Informationen finden Sie unter: https://www.agrarheute.com/politik/eu-kommission-beschliesst-corona-hilfen-fuer-landwirtschaft-566963


Ab 2. April können Landwirtschaftsbetriebe die Agrarförderung für 2020 beantragen 

Die Anträge auf Agrarförderung für das Antragsjahr 2020 können ab dem 2. April bis zum 15. Mai 2020 eingereicht werden. Die Antragstellung erfolgt wieder online über den WebClient unter www.agrarantrag-bb.de. Die Seite wird am 2. April freigeschaltet. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~01-04-2020-agrarfoerderung-fuer-2020-beantragen


Verlängerung der Antragstellung für die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für einzelbetriebliche Investitionen in landwirtschaftlichen Unternehmen bis 30. Juni 2020 

Ab sofort können Anträge auf Gewährung einer Zuwendung nach der Richtlinie bei der Bewilligungsstelle ILB eingereicht werden. Die Antragstellung wird aus aktuellen Anlass gemäß Richtlinie befristet bis einschließlich 30. Juni 2020 verlängert. Für diese Antragstellung stehen insgesamt Haushaltsmittel in Höhe von 39,9 Millionen Euro zur Verfügung, davon für Teil A der Richtlinie 31 Millionen Euro, für B 9 Millionen Euro und C 0,9 Millionen Euro. Der Aufruf zur Antragstellung gilt nur für Unternehmen, deren Betriebsstätte, für welche eine Förderung von Investitionen im Rahmen dieser Richtlinie beantragt wird, im Land Brandenburg liegt. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/einzelbetriebliche-investitionen-in-landwirtschaftlichen-unternehmen-2014-2020/


Soforthilfen für Brandenburgs Landwirtschaft: Förderrichtlinie wird kleine und mittlere Betriebe umfassen 

Zur sofortigen finanziellen Unterstützung für von der Corona-Krise betroffene Landwirtschaftsbetriebe erarbeitet das Agrarministerium aktuell eine Förderrichtlinie. Die Fördersätze werden in Anlehnung an die Richtlinie des brandenburgischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie für gewerbliche Unternehmen gestaffelt. Das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung wird die Anträge bearbeiten. Die Richtlinie soll bis Ende der Woche in Kraft treten. Sie beinhaltet auch eine mögliche Unterstützung für Fischereibetriebe, Waldbesitzer und Unternehmen der Be- und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte. 

Weiterführende Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~31-03-2020-soforthilfen-fuer-brandenburgs-landwirtschaft


ELER-Projekt im März: Unter innovativem LED-„Sonnenlicht“ wachsen Kräuter und Zierpflanzen aus dem Gewächshaus 

Das Projekt LED4Plants zeigt, wie im Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis die Produktion von Kulturen durch LED-„Sonnenlicht“ hochwertig und ganzjährig möglich wird. Das im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft für die Landwirtschaft (EIP-Agri) entwickelte Vorhaben ist in diesem März das ELER-Projekt des Monats. Brandenburgs Landwirtschaftsministerium stellt regelmäßig ein Förderprojekt in den Mittelpunkt, das aus dem Agrarfonds ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) unterstützt wird. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~04-03-2020-eler-projekt-im-maerz


Zukunftsorte gesucht - Aufruf zur Teilnahme am 11. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 

In allen Landkreisen werden in den kommenden Monaten regionale Wettbewerbe durchgeführt. Ende 2020 sollen die Kreissieger gekürt werden, die sich dann einer Jury im Landesvergleich stellen werden, der im kommenden Jahr stattfindet. Die Landessieger vertreten Brandenburg 2022 im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. 

Weitere Informationen zum Wettbewerbsaufruf und Teilnahmebedingungen zum Dorfwettbewerb finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~02-03-2020-aufruf-zur-teilnahme-am-11-landeswettbewerb-unser-dorf-hat-zukunft


Waldschäden: Bundesministerium veröffentlicht aktuelle Zahlen 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat aktuelle Zahlen zu den Waldschäden veröffentlicht, die seit Beginn des Jahres 2018 in Deutschland entstanden sind – durch Stürme, die extreme Dürre, Waldbrände und den Borkenkäferbefall. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2020/040-waldschaeden-aktuelle-zahlen-2020.html


Broschüre zum Brandenburgischen Naturschutzrecht 

Das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium hat die vielfach nachgefragte Broschüre „Brandenburgisches Naturschutzrecht“ neu bearbeitet herausgegeben. Vier häufig herangezogene Gesetze werden dokumentiert – das Brandenburgische Naturschutzausführungsgesetz, das Bundesnaturschutzgesetz, die Naturschutzzuständigkeitsverordnung und die Umweltrechtszuständigkeitsverordnung. 

Weitere Informationen sowie Bestellmöglichkeiten der Broschüre finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~24-02-2020-broschuere-zum-brandenburgischen-naturschutzrecht


Brandenburgs Biobauern investieren viel Arbeit in Tiere und Boden – Das hat seinen Preis 

Landwirte stecken viel Zeit und Arbeit in die Freilandhaltung und in den sorgsamen Umgang mit Tieren und Boden. Wenn man den tatsächlichen Aufwand der Biobauern berechnet, muss man diese hohen Unkosten einbeziehen. Daraus ergibt sich dann die Frage nach einem fairen Preis. 

Zum Beispiel bei der „Mobilen Hühnerhaltung“, einem Projekt der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V. (FÖL). Bis zu 30 Cent koste ein solches Ei, wenn es den Biobetrieb verlässt, sagt Ronald Mikus. „Das ist der Entstehungspreis, nicht der Preis im Handel.“ 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.morgenpost.de/brandenburg/article228326891/Ein-Bio-Ei-kostet-schon-allein-bei-der-Produktion-30-Cent.html 


Brandenburg will Verkauf eigener Agrarflächen eindämmen 

Der Verkauf landeseigener Agrar- und Forstflächen in Brandenburg soll nach dem Willen des Landtags künftig weitgehend gestoppt werden, vor allem um Bauern gegen Investoren zu stärken. Das Parlament beschloss in Potsdam einen Antrag der Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und Grünen, mit dem die Landesregierung dazu aufgefordert wird, dass solche Landesflächen grundsätzlich nicht mehr veräußert werden. Sie sollten langfristig an ortsansässige Land- und Forstwirte oder ihre Zusammenschlüsse verpachtet werden.  

Landwirtschaftsminister Axel Vogel sprach von einem guten Signal an die Landwirte in Brandenburg. Zwischen 2008 und 2015 habe es für Agrarland „extreme Preissteigerungen“ in Höhe von 400 Prozent gegeben, sagte er. Es gebe ein überdurchschnittliches Interesse von Investoren für solche Flächen. Die Folge für landwirtschaftliche Betriebe sei, dass sie nicht nur schwierig Flächen dazu kaufen könnten, sondern ihnen Flächen weggezogen würden. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarpolitik/brandenburg-will-weniger-landeseigene-agrarflaechen-verkaufen_article1579746806.html


Ökolandbau: EU entschärft Verordnung 

Die EU hat die Ökoverordnung entschärft. Auf Druck mehrerer Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland, hat die EU-Kommission bei den Durchführungsverordnungen zur neuen Öko-Basisverordnung etliche Erleichterungen für Ökobauern, besonders Tierhaltern, zugesagt. 

Die Maßnahmen in der ursprünglichen Form hätten innerhalb sehr kurzer Fristen zu deutlichen Erschwernissen für die Ökobetriebe geführt. Viele hätten ihre Ställe aufwendig umbauen müssen oder hätten weniger Tier halten können. 

Die finale Fassung der jetzt diskutierten Verordnung wird den Mitgliedsstaaten bis Anfang, Mitte Februar vorgelegt. Die Abstimmung ist für die Sitzung im März vorgesehen. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2020/021-oekobetriebe.html;jsessionid=FA97FD69E217767A56D2D64D6BA9E0BC.1_cid376?nn=312878#Start


Aktuelle Ausgabe „Natürlich Brandenburg – ein Jahrbuch für das Land 2020“ 

Pünktlich zum Start der 85. Internationalen Grünen Woche (IGW) erschien die aktuelle Ausgabe „Natürlich Brandenburg – ein Jahrbuch für das Land 2020“. Das von allen Landkreisen und kreisfreien Städten unterstützte Jahrbuch ist auch in diesem Jahr geprägt von märkischen Jubiläen und Etappenzielen, von kulturellen und kulinarischen Angeboten, Landtourismus und dörflichem Erbe. Bei fast allen Projekten, die hier vorgestellt werden, gibt es Berührungspunkte mit dem Europäischen Agrarfonds ELER: Dank der ELER-Mittel wurden Wege gebaut, Gebäude saniert oder neu errichtet, die ländliche Infrastruktur verbessert, Existenzgründer unterstützt, extensive Landnutzungen finanziert, wasserbauliche Maßnahmen umgesetzt, der Umweltschutz oder der Waldschutz gestärkt. 

Nach der Messe kann die kostenfreie Broschüre bestellt werden: 

bestellung@mluk.brandenburg.de

Telefon: 0331/866 72 37 

oder: 

MLUK

Öffentlichkeitsarbeit/Internationale Kooperation

Henning-von-Tresckow-Straße 13

14467 Potsdam

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~16-01-2020-brandenburg-zeigt-sich-von-guten-und-mit-neuen-seiten-auf-der-gruenen-woche-2020


Weiterer Anstieg der Bio-Fläche - Brandenburg erarbeitet Öko-Aktionsplan 

Agrar- und Umweltminister Axel Vogel hat auf der Internationalen Grünen Woche mit Vertretern der Verbände des ökologischen Landbaus über die Möglichkeiten der Ausweitung des Öko-Landbaus in Brandenburg gesprochen. 

Brandenburg will nach Angaben von Vogel den Anteil der Öko-Anbaufläche im Land auf mindestens 20 Prozent erweitern. Nach 8.000 Hektar im Jahr 2017 und 12.000 Hektar im Jahr 2019 wurden für den Zeitraum ab 2020 sogar etwas mehr als 13.800 Hektar landwirtschaftliche Nutzflächen zur Umstellung auf eine ökologische Bewirtschaftung beantragt. 

Damit erhöht sich der Anteil der Öko-Fläche an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche auf 12,9 Prozent. Der Anteil der ab diesem Jahr zur Umstellung vorgesehenen Ackerflächen beträgt 8.770 Hektar, der an Dauergrünland 4.964 Hektar. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~19-01-2020-weiterer-anstieg-der-bio-flaeche


Finanzschwächere Dörfer stärken: Änderung im LEADER-Programm zur Förderung der Ländlichen Entwicklung 

Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel hat zum 1. Januar 2020 eine Änderung der LEADER-Richtlinie in Kraft gesetzt, nach der Projektanträge von finanzschwächeren Dörfern mit einem Fördermittelanteil von bis zu 90 Prozent unterstützt werden können. 

Weiterführende Informationen finden Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~23-12-2019-aenderung-im-leader-programm-


Forstverwaltung zieht Dreijahresbilanz: Bericht zur Lage und Entwicklung der Forstwirtschaft in Brandenburg 2016 – 2018 

Jeweils im dreijährigen Turnus zieht die Landesforstverwaltung eine Zwischenbilanz ihrer Tätigkeit. Der jetzt zum Abschluss der 6. brandenburgischen Legislaturperiode vorgelegte „Bericht zur Lage und Entwicklung der Forstwirtschaft in Brandenburg“ – kurz Landeswaldbericht – umfasst den Zeitraum der Jahre 2016 bis 2018. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/mlul/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~15-11-2019-bericht-zur-lage-und-entwicklung-der-forstwirtschaft


Antragstellung für neue Richtlinie und für Verlängerungen von KULAP-Verpflichtungen startet 

Ab Montag (18. November) ist für die Länder Brandenburg und Berlin die Antragstellung nach der neuen Richtlinie zur Förderung naturbetonter Strukturelemente im Ackerbau und dem Kulturlandschaftsprogramm möglich. Die Anträge sollten bis zum 16. Dezember 2019 bei der zuständigen Bewilligungsbehörde eingereicht werden. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/mlul/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~15-11-2019-antragstellung-kulap


Verwertungsquote 80 Prozent - Brandenburger Abfallbilanz 

Das Brandenburger Umweltministerium hat die neue Abfallbilanz vorlegt. Die „Daten und Informationen zur Abfallwirtschaft 2019“ bietet die Bilanzen der in Brandenburger Haushalten entsorgten Siedlungsabfälle sowie der gefährlichen Abfälle für das Jahr 2018. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/mlul/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~15-11-2019-brandenburger-abfallbilanz


Landesamt legt Auswertung landwirtschaftlicher Betriebe in Brandenburg vor 

Der Bericht zur Auswertung landwirtschaftlicher Betriebe für das Wirtschaftsjahr 2017/2018 liegt jetzt im Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) vor. Landesweit haben 538 landwirtschaftliche Testbetriebe, die sowohl konventionell wie auch bio wirtschaften, hierfür ihre Daten zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme ist freiwillig, gilt aber als repräsentativ. 

Der Bericht zur Auswertung landwirtschaftlicher Betriebe für das Wirtschaftsjahr 2017/2018 ist unter folgendem Link abrufbar: https://lelf.brandenburg.de/media_fast/4055/Wirtschaftsergebnisse%202017_2018.pdf

 


Neue Broschüre: Gestatten: ELER – Die Zukunft des ländlichen Raums liegt uns am Herzen 

Kurz und knapp, dafür fröhlich begleitet von der aus der Brandenburger ELER-Öffentlichkeitsarbeit bereits bekannten blauen „ELER-Kuh“, werden auf 16 Seiten die wichtigsten Anwendungsbereiche des ELER Brandenburg präsentiert. Neben Fakten und Zahlen und Beispielprojekten gibt es einen kurzen Ausblick auf die neue EU-Förderperiode ab 2021. 

Die Broschüre „Gestatten: ELER – Die Zukunft des ländlichen Raums liegt uns am Herzen“ kann ab sofort kostenfrei bestellt werden:

E-Mail: publikationen@mlul.brandenburg.de

im Internet: https://mlul.brandenburg.de/mlul/de/start/ueber-uns/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/veroeffentlichungen/

Telefon:  0331 - 866-7019 

oder per Post über die Pressestelle des Ministeriums.


Bildung für den Tierschutz

Tierhalter in Brandenburg können eine Reihe von Angeboten zu Themen des Tierschutzes bzw. des Tierwohls nutzen. Unterstützt werden diese Angebote vom Agrar- und Umweltministerium mit der „Richtlinie Ländliche Berufsbildung“ (LBb-Richtlinie). Für dieses Programm stehen jährlich eine Million Euro zur Verfügung. Zielgruppe sind in der Landwirtschaft tätige Personen sowie Multiplikatoren. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/mlul/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~10-10-2019-bildung-fuer-den-tierschutz


Freigabe von Flächen für die Futtergewinnung 

Als Erleichterung für Landwirte zur Bewältigung der Folgen der langanhaltenden Trockenheit im Sommerhalbjahr kann auch Brandenburg die Freigabe von Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF)-Zwischenfruchtflächen zur Futternutzung beantragen. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/mlul/de/start/aktuelles/presseinformationen/detail/~01-10-2019-freigabe-von-flaechen-fuer-die-futtergewinnung


Umweltministerium und Deutscher Wetterdienst stellen regionalen Klimareport Brandenburg vor 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat gemeinsam mit dem Regionalen Klimabüro Potsdam und dem Umweltministerium einen regionalen Klimabericht vorgelegt. Für den „Klimareport Brandenburg - Fakten bis zur Gegenwart – Erwartungen für die Zukunft“ ist der DWD eine Kooperation mit dem brandenburgischen Landesamt für Umwelt (LfU) eingegangen, welches einen Großteil der Daten zur Verfügung stellen konnte. Der Klimareport Brandenburg ist eine wesentliche Voraussetzung für die Erarbeitung von Maßnahmen zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels. 

Der Bericht Klimareport Brandenburg ist unter folgendem Link abrufbar: https://lfu.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/Klimareport_Brandenburg_2019.pdf


Broschüre - Agrarforschung im Land Brandenburg erschienen 

Die überarbeitete Broschüre „Agrarforschung im Land Brandenburg“ fasst die Agrarforschungseinrichtungen im Land auf 50-Seiten zusammen, sie beschreibt Aufbau und Forschungsschwerpunkte der Institute und nennt Ansprechpartner. In acht Steckbriefen präsentieren sich die Mehrländereinrichtungen. 

Die Broschüre steht Ihnen unter folgendem Link als Download zur Verfügung: https://mlul.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/Agrarforschung-Land-Brandenburg.pdf


Größere Unterstützung für den Bienenzuchtsektor in der EU 

Die EU-Kommission wird in den nächsten drei Jahren 120 Mio. Euro für den Bienenzuchtsektor in der EU bereitstellen, um dessen wesentliche Rolle in Landwirtschaft und Umwelt zu unterstützen. Dies entspricht einer Aufstockung um 12 Mio. Euro gegenüber der für den Zeitraum 2017-2019 gewährten Unterstützung, wie die EU-Kommission bekannt gab. Finanziert wird etwa die Ausbildung von Imkern, die Unterstützung bei der Gründung eines Imkereibetriebs, die Bekämpfung von Parasiten, Forschungsarbeiten oder Maßnahmen zur Verbesserung der Honigqualität. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://ec.europa.eu/germany/news/20190617-bienenzuchtsektor_de


Erntebericht 2019 

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat in Berlin den Erntebericht 2019 vorgelegt. Damit gab die Ministerin das vorläufige Ergebnis der diesjährigen Raps- und Getreideernte bekannt. Grundlage des Berichts sind die festgestellten Erträge der bisher ausgewerteten Probeflächen aus allen Teilen des Bundesgebiets. Für diese repräsentative Ertragsermittlung werden jedes Jahr bis zu 10.000 Felder herangezogen. 

Der vollständige Erntebericht 2019 kann unter folgendem Link abgerufen werden: https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Pflanzenbau/Ackerbau/_Texte/Ernte2019.html;jsessionid=72FC24E4A4CEDA0C1A750A1EA38998A3.1_cid385


Weitere Etappe bei der Umsetzung des Tierschutzplans Brandenburg: Erste Demonstrationsbetriebe empfangsbereit 

Im Rahmen der Umsetzung von Maßnahmen aus dem Tierschutzplan Brandenburg hat das Agrarministerium Partner gefunden, die für interessierte Gruppen ab September Exkursionen zu den Themen Tierhaltung, Tiergesundheit und Tierschutz anbieten können. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/mlul/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~28-08-2019-umsetzung-tierschutzplan


EU hilft Bauern wegen Dürre 

Angesichts erhöhter Trockenheit bekommen Landwirte in Europa finanzielle Erleichterungen zugesprochen. Die EU-Staaten hätten für die entsprechenden Vorschläge vom Juli grünes Licht gegeben, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit.

Einen Teil des ursprünglich für Dezember vorgesehenen Fördergeldes könnten Landwirtschaftsbetriebe dadurch bereits Mitte Oktober erhalten. Dies gelte sowohl für die Direktzahlungen an die Betriebe als auch für Fördergeld zur Entwicklung des ländlichen Raums. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/wegen-trockenheit-eu-hilft-landwirten-finanziell--33079400


Mit LEADER Grenzen überwinden Ländlichen Raum gemeinsam attraktiv entwickeln! 

Sachsen und Brandenburg wollen bei der Ländlichen Entwicklung künftig enger zusammenarbeiten. Das haben die zuständigen Minister der beiden Länder, Thomas Schmidt und Jörg Vogelsänger, vereinbart. So sollen in der nächsten EU-Förderperiode länderübergreifende Kooperationen zwischen den LEADER-Gebieten vereinfacht werden, die zum Beispiel gemeinsame Tourismusprojekte im Lausitzer Seenland erlauben. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.641914.de


Richtlinie zur Förderung von Blühstreifen - Insektenschutzprogramm wird für Bio-Betriebe erweitert 

In Brandenburg können ab 2020 konventionell wirtschaftende Landwirte Förderanträge für Ackerrand- und Blühstreifen beantragen. Bislang waren 87.000 Hektar ökologisch bewirtschaftete Fläche ausgenommen, da diese per se einen hohen Anteil zur Biodiversität leisten und insbesondere dafür eine Ökoprämie erhalten. Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hat gestern entschieden, nun auch Bio-Betriebe bei der Anlage von mehrjährigen Blühstreifen auf ihren Feldern zu unterstützen. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.641613.de 


Länderübergreifendes Wassermanagement zwischen Sachsen und Brandenburg 

Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt und Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger haben sich heute (7. August 2019) gemeinsam über das Wassermanagement in der Lausitz informiert. Dabei besprachen sie insbesondere die Sulfatbelastung und Strategien zur Verminderung dieser in der Spree, sowie den Umgang mit Trockenheit und Dürre. Vom Braunkohlebergbau geprägt, steht die Lausitzer Region zwischen Lohsa und Spremberg vor großen Herausforderungen im Bereich der Wasserwirtschaft. Zusammen mit der Geschäftsführung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) besuchten die beiden Umweltminister den Bergbaufolgesee Lohsa II (Landkreis Bautzen), die Wasserbehandlungsanlage Burgneudorf (Landkreis Bautzen) und die Vorsperre Bühlow der Talsperre Spremberg (Landkreis Spree-Neiße). 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.640272.de


Pflanzung in brandenburgischen Wäldern mit mehr als 17 Millionen Bäumen 

Das Land Brandburg ist sehr aktiv in der Verjüngung. So ist in den vergangenen Jahrzehnten in allen Eigentumsarten Waldumbau auf einer Fläche von 85.000 Hektar erfolgt. Das entspricht 510 Millionen Pflanzen in der Waldverjüngung. Selbst im besonders trockenen Jahr 2018 wurden insgesamt 2.020 Hektar Wald umgebaut, davon 380 Hektar im Privatwald durch Fördermittel, was in Summe 12 Millionen Pflanzen im Jahr 2018 entspricht. Für die aktuell laufende Förderperiode stehen für den Privat- und Körperschaftswald 20 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesen Mitteln können bis zu 30 Millionen Pflanzen gesetzt werden. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.639621.de


Novellierung der Brandenburger Düngeverordnung 

Die Landesregierung beschloss die neue Brandenburger Düngeverordnung. Damit gelten ab sofort schärfere Regelungen für das Düngen in der Landwirtschaft. Seit In-Kraft-Treten der Bundes-Düngeverordnung im Juni 2017 können die Länder per eigener Rechtsverordnung Gebiete ausweisen, in den das Grundwasser besonders mit Nitraten belastet ist. Für diese sogenannten Roten Gebiete müssen mindestens drei Anforderungen für das Düngen vorgeschrieben werden. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.639403.de


 

 

 

Neue Broschüre „Waldfunktionen im Land Brandenburg“

Die neue Broschüre „Waldfunktionen im Land Brandenburg“ stellt auf 45 Seiten die vielfältigen Leistungen des Waldes für den Klima-, Lärm- und Sichtschutz sowie als Erholungsraum vor. 40 ausgewählte Funktionen werden durch die Forstbehörde im Rahmen der Waldfunktionen-kartierung erfasst und dargestellt. Jede Waldfunktion verfügt über einen QR-Code. Mit diesem kann ein Blick in die umfangreiche Kartieranleitung geworfen werden.

Die Broschüre kann im Landesforstbetrieb Brandenburg bestellt werden und ist über die Internetseite als Download verfügbar https://forst.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/WFBrosch2018.pdf 


Stiftung NaturSchutzFonds zieht Jahresbilanz

Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg hat ihren Jahresbericht für das Jahr 2018 vorgelegt. Der Jahresbericht gibt den vollständigen Überblick über aktuelle Förder- und Stiftungsprojekte des NaturSchutzFonds Brandenburg. Für den Naturschutz zwischen Elbe und Oder hat die Stiftung im vergangenen Jahr mehr als 5,2 Millionen Euro bereitgestellt. Mit diesen Geldern konnten Vorhaben mit einem Gesamtumfang von 16,8 Millionen Euro realisiert werden. Neben der Umsetzung eigener Projekte, zum Beispiel zur Renaturierung von europaweit bedeutenden Lebensräumen wie Sandlandschaften oder Auen- und Moorwäldern, hat die Landesstiftung 36 Naturschutzprojekte Dritter gefördert.

Der Jahresbericht steht auf der Webseite zum Download bereit oder kann auf Nachfrage zugesendet werden: www.naturschutzfonds.de 


Vergabeleitfaden für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen von ELER-Förderprojekten

Die Verwaltungsbehörde ELER hat einen Vergabe-Leitfaden für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen der ELER-Förderung veröffentlicht.

Der Vergabeleitfaden steht unter folgenden Link zum Download zur Verfügung: https://eler.brandenburg.de/media_fast/4055/Vergabeleitfaden.pdf 


Lagebericht 2019 zur kommunalen Abwasserbeseitigung 

Das Brandenburger Umweltministerium stellt den Lagebericht 2019 zur kommunalen Abwasserbeseitigung ab sofort online über seine Homepage zur Verfügung. Weiterhin hat die Wasserabteilung des Ministeriums einen 100 Seiten umfassenden Leitfaden zur überarbeiteten Richtlinie zur Unterhaltung von Fließgewässern neu vorgelegt. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.636964.de


Maßnahmeprogramm zur Ausweitung des ökologischen Landbaus in Brandenburg 

Die im ökologischen Landbau bewirtschaftete Fläche in Brandenburg wächst Jahr für Jahr: Zuletzt auf 162.653 Hektar, die, bezogen auf die gesamte Agrarfläche, im bundesweiten Vergleich beachtliche 12 Prozent ausmachen. Trotz dieser seit Jahren positiven Entwicklung sollen weitere Anreize geschaffen werden, um auf den wachsenden Bedarf an regionalen Bio-Produkten reagieren zu können. Ein erster Schritt ist das im Agrarministerium in Potsdam mit Landwirten und Verbänden diskutierte „Maßnahmeprogramm zur Unterstützung der ökologischen Produktion im Land Brandenburg“. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.350122.de


Umweltministerium unterstützt klimawirksame Investition auf Brandenburger Deponie 

Das Brandenburger Umweltministerium unterstützt die Stadt Brandenburg bei der klimafreundlichen Entsorgung des Deponiegases auf der Deponie Fohrde mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 92.000 Euro. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.349653.de


Ökolandbaufläche in Brandenburg wächst weiter 

Mit 162.653 Hektar ökologischer Anbaufläche im Jahr 2018 ist nach Information von Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger im Land der bisher höchste Flächenwert erreicht worden. Jeweils im April melden die Länder die Öko-Kontrollfläche an den Bund. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.628033.de


Bund-Länder-Programm zur Dürrehilfe wird für Brandenburgs Bauern aufgestockt 

Brandenburg erhält für den Ausgleich von landwirtschaftlichen Schäden infolge der Trockenheit 2018 weitere 12,93 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bundeslandwirtschaftsministerium. Das Land wird nach der Vereinbarung für das Bund-Länder-Programm „Dürrehilfe“ diesen Betrag mit 12,93 Millionen Euro aus Landesmitteln gegenfinanzieren, so dass in Brandenburg in den kommenden Wochen weitere 25,86 Millionen Euro als Schadensausgleich für im Vorjahr erlittene Verluste zur Verfügung gestellt werden können, teilten Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger und Finanzminister Christian Görke in Potsdam mit. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.627702.de


Jahresbericht 2018 der Naturwacht 

Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger hat in Potsdam den Jahresbericht der Naturwacht Brandenburg für 2018 vorgestellt. Schwerpunkte waren die Folgen der extremen Trockenheit für die Tier- und Pflanzenwelt sowie der weitere Ausbau der Bildungsarbeit der Ranger in den 15 Brandenburger Großschutzgebieten. 

Zum Download des Jahresberichtes gelangen Sie über https://naturschutzfonds.de/data/nsf/Dokumente/Jahresbericht/Jahresbericht_2018_NW.pdf


Antragsverfahren auf Agrarförderung 2019 startet 

Ab dem 29. März 2019 können Landwirte ihre Anträge auf Agrarförderung online einreichen. Dann steht der brandenburgische WebClient zur Beantragung der Agrarförderung für die Landwirte zur Verfügung. 

Die Anträge auf Agrarförderung sind bis zum 15. Mai dieses Jahres einzureichen. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des unterschriebenen Datenbegleitscheins. Nach dem 15. Mai eingereichte Anträge haben eine Kürzung der Beihilfen zur Folge. Agrarförderanträge, die nach dem 11. Juni 2019 eingehen, gelten als verfristet und werden nicht anerkannt. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.343906.de


Zusätzliches Geld für ländliche Gebiete 

Agrarminister Jörg Vogelsänger hat sich mit Vertretern der 14 lokalen LEADER-Aktionsgruppen über die Umsetzung des GAK-Sonderrahmenplans „Ländliche Entwicklung“ in Brandenburg verständigt. Die Länder erhalten vom Bund ab diesem Jahr über den Sonderrahmenplan „Förderung der ländlichen Entwicklung“ weitere Mittel. Für das Land Brandenburg stehen bis 2021 anteilig zusätzlich rund 77 Millionen Euro zur Verfügung. 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.356300.de


Neue Broschüre: Zwischenbilanz zur EU-Wasserrahmenrichtlinie

Pünktlich zum Weltwassertag ist bundesweit die Broschüre zur Information der Öffentlichkeit über den Stand der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie der EU (WRRL) veröffentlicht worden. Die Umweltminister von Bund und Ländern stellen darin fest, dass bereits erhebliche Anstrengungen zur Erreichung des Ziels des guten Zustands der Gewässer unternommen und sichtbare Erfolge erzielt wurden. 

Die Broschüre finden Sie unter: http://www.lawa.de/Aktuelles.html


Richtlinie zur nachhaltigen Siedlungswasserwirtschaft: Start für Unterstützungsprogramm für Gemeinden und Zweckverbände 

Die Richtlinie des Brandenburger Umweltministeriums über die Gewährung von Zuwendungen an kommunale Aufgabenträger der Siedlungswasserwirtschaft zur Herausbildung nachhaltiger Strukturen (Richtlinie Strukturanpassung) wird im Amtsblatt für Brandenburg veröffentlicht und tritt zum 1. April in Kraft. Ab diesem Termin können bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Anträge gestellt werden. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.624524.de


Neue Details zum Umsetzungskonzept für Tierschutzplan 

In Brandenburg macht der Tierschutzplan weiter Fortschritte. Das Landwirtschafts- und das Verbraucherschutzministerium haben im Rahmen einer Kabinettssitzung in Cottbus ihr gemeinsames Konzept mit Handlungsschwerpunkten zur weiteren Umsetzung vorgelegt. Laut Agrarressort umfasst das Papier insgesamt 144 Handlungsempfehlungen, die für das nunmehr vorliegende erste Umsetzungskonzept nach Prioritäten, Machbarkeit und Finanzierung geordnet wurden. Für die Bauern wird es viele Vorgaben zur Weiterbildung sowie für einen verpflichtenden Erwerb von Sachkundenachweisen geben. 

Mehr zum Thema bietet die Seite des Tierschutzplans Brandenburg unter: https://mlul.brandenburg.de/info/tierschutzplan


Brandenburgs Bauern sammeln Spenden für Blühmischungen 

Unter dem Motto „Brandenburg blüht auf“ startet der Landesbauernverband Brandenburg in Kooperation mit dem Forum Natur Brandenburg die Blühflächeninitiative 2019. In diesem Jahr wollen die Brandenburger Landwirte ihr Engagement zur Förderung der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft noch einmal verstärken. 

Nähere Informationen zu der Aktion finden Sie unter www.forum-natur-brandenburg.de/bluehflaechen 


Artenschutz an der Talsperre: Fischer setzen in Brandenburg Hunderttausende Glasaale aus

In Spremberg haben Angler an der Talsperre im Rahmen des Pilotprojektes „Zur Erhöhung des Aal-Laicherbestandes im Havel-Dahme und Spreeeinzugsgebiet des Landes Brandenburg“ vier Millionen Glasaale, mit einem durchschnittlichen Gewicht von 0,3 Gramm und einer Länge von sechs bis acht Zentimetern, im Einzugsgebiet der Elbe − für die Gewässer des Einzugssystems im Land Brandenburg Havel, Dahme, Spree und deren sich anschließenden Gewässern ausgesetzt. 

Ziel des Besatzes ist die nachhaltige Förderung des Aalbestandes. Der Aalbesatz wird unter anderem aus der Fischereiabgabe und aus Förderprogrammen der Europäischen Union und des Landes Brandenburg finanziert. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.rbb24.de/studiocottbus/panorama/2019/02/glasaale-talsperre-spremberg-brandenburg-ausgewildert.html


Ökologischer Landbau in Brandenburg 

Am Freitag (15. Februar) besucht Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretärin Carolin Schilde auf dem Nürnberger Messegelände den Gemeinschaftsstand des Landes auf der Biofach, der wichtigsten Leitmesse für den Bio-Fachhandel. Brandenburg wächst beim ökologischen Landbau enorm. Mit Beginn des Jahres 2019 haben insgesamt 68 Ökobetriebe eine Fläche von über 11.950 Hektar neu im Förderprogramm Ökologischer Landbau beantragt. In der aktuellen Förderperiode sind im Agrarhaushalt des Landes über 188 Millionen Euro für die Förderung des ökologischen Landbaus geplant. Davon sind zirka 141 Millionen Euro EU-Mittel und 47 Millionen Euro Landesmittel. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.621628.de


Waldbewirtschaftung und Flächenentwicklung 

Das Landeswaldgesetz verpflichtet Waldeigentümer zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung. Der vom Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB) betreute Landeswald soll hierbei eine Vorbildfunktion einnehmen. Dies ergibt sich zum einen aus dem Paragraphen 26 des Landeswaldgesetzes und ist zum anderen durch die „Waldvision 2030“ untersetzt. So ist der Landeswald vollflächig nach dem PEFC- und in geringen Teilen auch nach dem FSC-Standard zertifiziert. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.621754.de


Grüne Berufe weiterhin gefragt 

Entgegen dem demographischen Trend sind die Zahlen in den Ausbildungsberufen der Landwirtschaft ("Grüne Berufe") weitgehend stabil. Im laufenden Ausbildungsjahr 2018/2019 wurden bislang bundesweit insgesamt 13.465 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das waren lediglich 237 Neuverträge (1,7 Prozent) weniger als im Vorjahr. 

Der Ausbildungsberuf "Landwirt/in" hat sich mit bundesweit 4.068 Neuverträgen (minus 3,6 Prozent) leicht rückläufig entwickelt. Zahlenmäßig vorn bleibt der Beruf "Gärtner/in" mit 5.309 Neuverträgen (plus 0,7 Prozent). Steigende Ausbildungszahlen verzeichnen auch die Berufe Pferdewirt/in mit 788 Neuverträgen (plus 3,8 Prozent) und der 2013 neu geschaffene Beruf Pflanzentechnologe/-technologin mit 49 Neuverträgen (plus 6,5 Prozent). 

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bauernverband.de/gruene-berufe-weiterhin-gefragt


Fachkräfte für die Zukunft der brandenburgischen Landwirtschaft sichern

Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger hat auf die in den kommenden Jahren unabweisbar notwendigen Anstrengungen hingewiesen, „um junge Menschen für eine landwirtschaftliche Ausbildung zu begeistern und bedarfsgerechte Ausbildungsstrukturen zur Verfügung zu stellen. Dazu müssen auch Erwerbstätige aus anderen Branchen und Regionen für eine Tätigkeit in der Landwirtschaft gewonnen werden.“ Der Minister äußerte sich im Brandenburger Landtag zum Tagesordnungspunkt „Fachkräfte für die Zukunft der brandenburgischen Landwirtschaft sichern“. Eine vom Brandenburger Agrar- und dem Arbeitsministerium initiierte Studie unter dem Titel "Fachkräftebedarf in der Landwirtschaft im Land Brandenburg bis 2030" wurde am 29. November vergangenen Jahres in Potsdam vorgestellt. 

Die Studie ist im Internet nachzulesen unter https://mlul.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/Fachkraeftestudie-Landwirtschaft2030.pdf


Auslobung Brandenburger Naturschutzpreis

Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg lobt zum zwölften Mal den Brandenburger Naturschutzpreis aus. Bis zum 26. April 2019 können Vorschläge oder Bewerbungen bei der Geschäftsstelle der Stiftung eingereicht werden. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.620952.de


Frühjahrsschulungen der Waldbauernschule Brandenburg 

Der Termin für die erste Frühjahrsschulung der Waldbauernschule Brandenburg naht. Die Veranstaltungen werden durch das Forstministerium aus dem EU-Agrarfonds ELER, konkret über die Bildungsrichtlinie, gefördert. Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat eine Kooperationsvereinbarung mit der Waldbauernschule. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.342143.de


Bericht von der Internationalen Grünen Woche 2019: 12. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung

Unter dem Motto „Ländliche Entwicklung – Gemeinsame Aufgabe für Staat und Gesellschaft" wurden auf den Begleitveranstaltungen am 23. und 24. Januar 2019 im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin beleuchtet, welchen Beitrag alle Beteiligten leisten können und müssen, damit ländliche Regionen gut aufgestellt in die Zukunft blicken können. 

Die KBSplus nahm im Rahmen des 12. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung an zwei Fachveranstaltungen teil. 

Eine Zusammenfassung der Begleitveranstaltungen finden Sie hier: 


Mehr Geld für Waldbrandprävention 

Extreme Trockenheit und munitionsbelastete Flächen ließen 2018 den Brandenburger Wald immer wieder brennen. Um bei der Waldbrandvorbeugung noch höhere Anreize für die Waldbesitzer zu schaffen, hat das Landwirtschaftsministerium die Fördersätze zur Vorbeugung von Waldbrandschäden angehoben und dazu eine überarbeitete Förderrichtlinie veröffentlicht. 

Mehr Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.204081.de


Projekt zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen in Natura 2000-Gebieten 

Zum Jahresbeginn nimmt ein Projekt Fahrt auf, mit dem die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg landesweit die Umsetzung konkreter Naturschutzmaßnahmen initiieren und unterstützen möchte. Das Projekt „Unser Naturerbe schützen - Zusammen für Natura 2000 in Brandenburg“ hat zum Ziel, in den nächsten vier Jahren gemeinsam mit regionalen Akteuren ausgewählte Naturschutz-Maßnahmen abzustimmen und zu realisieren. Das Projekt der Stiftung setzt genau da an, wo die Managementplanung für Natura 2000 endet. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.619997.de


Brandenburgs Agrar- und Ernährungswirtschaft in Zahlen 

Auch in diesem Jahr präsentiert sich das Land Brandenburg auf der Internationalen Grünen Woche mit seinem Landesauftritt in der Halle 21a. Zum nun mehr 21. Mal treffen sich dort Brandenburger Unternehmen mit rund 80 Ausstellern und präsentieren die Vielfalt der Brandenburger Ernährungswirtschaft. Auf ihre Leistungen können Brandenburgs „Grüne Branchen“ stolz sein, gerade auch nach dem Dürrejahr 2018, das nicht nur für Ackerbauer, sondern auch für viele Tierhalter erhebliche wirtschaftliche Einbußen bedeutet hat. 

Nähere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.619819.de


Gute Luftqualität in Brandenburg 

Die Luftqualität in Brandenburg hat sich auch im zurückliegenden Jahr weiter verbessert. Das zeigen die jetzt vom Landesamt für Umwelt ausgewerteten Daten des Landesmessnetzes. Das zweite Jahr in Folge hat es landesweit keine Überschreitungen der gesetzlich festgelegten Luftqualitätswerte gegeben.

Weitere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.347668.de


Förderrichtlinie erweitert: Land unterstützt Waldpflegeverträge

Die Unterstützung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse ist ein Schwerpunkt in der Forstpolitik des Landes. Brandenburgs Agrar- und Umweltministerium hat die Richtlinie Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse überarbeitet und um einen weiteren Fördertatbestand - die Waldpflegeverträge - ergänzt. Damit sollen forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse bei der ordnungsgemäßen Verwaltung und Bewirtschaftung von Flächen unterstützt werden. 

Weitere Informationen zur Förderung und die neue Richtlinie finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.618571.de


Flächenzuwachs im ökologischen Landbau

Die positive Entwicklung des ökologischen Landbaus im Land Brandenburg in der aktuellen EU-Förderperiode setzt sich fort. Seit Beginn der aktuellen EU-Förderperiode im Jahr 2014 hat sich die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Brandenburg von 134.763 Hektar auf 155.431 Hektar im Jahr 2017 entwickelt. Das ist ein Anstieg von insgesamt 20.668 Hektar. Für 2018 wurden 8.000 Hektar neu im Förderprogramm ökologischer Landbau beantragt. 

Nähere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.343149.de


Umsetzung der Europäischen Wasserrrahmenrichtlinie in Brandenburg 

Für die Flussgebietseinheiten Elbe und Oder besteht vom 22. Dezember bis 22. Juni die Möglichkeit, zum Zeitplan und Arbeitsprogramm für den dritten Europäischen Wasserrahmenrichtlinien (WRRL)-Bewirtschaftungszeitraum Stellung zu nehmen. Damit beginnt die Vorbereitung der Überprüfung und Aktualisierung der Gewässer-Bewirtschaftungspläne bis zu ihrer Veröffentlichung Ende 2021. 

Die Information, Anhörung und Beteiligung der Öffentlichkeit ist ein verbindlicher Bestandteil der WRRL. Wie im ersten und zweiten ist auch für den dritten Bewirtschaftungszeitraum 2021 - 2027 ein dreistufiges Anhörungsverfahren vorgesehen, an dem sich Verbände, Vereine, Körperschaften, Firmen, sonstige Einrichtungen und alle Interessierten aktiv beteiligen können. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.618310.de


Ausgleichszulage in benachteiligten Gebieten für 2018 wird pünktlich Mitte Dezember ausgezahlt

Brandenburg fördert die Ausgleichszulage in den benachteiligten Gebieten im Jahr 2018 erstmals auf der Grundlage einer neuen Kulisse. Der Umfang der Förderung beträgt 25,75 Millionen Euro und bezieht sich auf 1,03 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Der Ausgleich je Hektar beträgt 25 Euro Für das abgelaufene Jahr fördert das Brandenburger Agrarministerium insgesamt 4.115 Landwirtschaftsbetriebe mit dieser Ausgleichszulage. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.617426.de


Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel in der Landwirtschaft in Brandenburg 

Zu der unter Federführung des Agrar- und Umweltministeriums beantworteten Anfrage im brandenburgischen Landtag „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel in der Landwirtschaft in Brandenburg“ (Große Anfrage 33) hat Minister Jörg Vogelsänger am 16.11.2018 für die Landesregierung Stellung genommen. 

Weitere Informationen sowie die Stellungnahme finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.613906.de


Antragstellung für Bund-Länder-Programm zur Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Dürre abgeschlossen 

Die Antragstellung für das Bund-Länder-Programm zur Bewältigung der wirtschaftlichen Schäden infolge der Trockenheit 2018 in der Brandenburger Landwirtschaft ist abgeschlossen. 

Mit Ablauf der verlängerten Antragsfrist am 7. Dezember sind derzeit bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg als Bewilligungsbehörde 770 Anträge eingegangen. Die Höhe der beantragten Beihilfe in Form eines Zuschusses beträgt 93,5 Millionen Euro. 

Gegenwärtig erfolgt die Kontrolle der vorliegenden Anträge.


Frauen in der Dorfentwicklung 

In der laufenden siebenjährigen EU-Förderperiode unterstützt Brandenburg Projekte in Dörfern über den Agrarfonds ELER. Das wichtigste Programm für die Ländliche Entwicklung ist unter dem Kurznamen LEADER landesweit bekannt. Gerade LEADER ermöglicht es, unter Einbeziehung der lokalen Akteure den Einsatz von Fördermitteln bürger- und ortsnah in kleineren Projekten zu steuern. Erstmals liegt nun auch eine Auswertung vor, die die Wirkung von LEADER nach Geschlechtern differenziert. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.615232.de


Neue Regelung in Kraft gesetzt: Für Investitionen im Rahmen der ELER-Förderung zukünftig auch Kosten für Vergabe förderfähig 

Wichtigstes Förderinstrument im Agrar- und Umweltbereich ist der EU-Agrarfonds ELER. Zu den ELER-Programmen, die in Brandenburg angeboten werden, gehören insbesondere die Förderrichtlinien im Bereich der Ländlichen Entwicklung. Für Investitionsvorhaben, die über den ELER gefördert werden, können ab sofort auch finanzielle Unterstützungen für die Durchführung von Vergabeverfahren beantragt werden. Dies regelt ein Erlass der für Brandenburg und Berlin zuständigen ELER-Verwaltungsbehörde, die unter dem Dach des Brandenburger Agrar- und Umweltministeriums arbeitet. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.614979.de


Bund-Länder-Programm zur Dürrehilfe: Brandenburger Agrarministerium verlängert Antragsfrist für Landwirte

Das Brandenburger Agrarministerium hat die Antragsfrist für das Bund-Länder-Programm „Dürrehilfe“ um eine Woche verlängert. Das Antragsverfahren endet nunmehr am Freitag, den 7. Dezember 2018. Bis dahin müssen Landwirtschaftsbetriebe ihre Unterlagen bei der Bewilligungsbehörde, der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), eingereicht haben. Der Bund hat sich für ein Verfahren entschieden, das, insbesondere wenn es um juristische Personen wie die Anteilseigner der Agrargenossenschaften geht, große Anforderungen stellt. Der hohe Zeitdruck ergibt sich daraus, dass der Bund seine Mittel nur 2018 zur Verfügung stellt. 

Über das Internetportal der Investitionsbank des Landes Brandenburg können die Antragsformulare für das Bund-Länder-Programm ausgefüllt werden https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.610992.de


Fachkräftebedarf in Brandenburgs Landwirtschaft 

Nach den Worten von Brandenburgs Agrarstaatssekretärin Carolin Schilde unterstreicht die am 29.11.2018 in Potsdam vorgestellte Studie „Fachkräftebedarf in der Landwirtschaft im Land Brandenburg bis 2030“ den großen Handlungsbedarf in diesem Bereich. Gemeinsam mit dem Brandenburger Arbeitsministerium hat das Agrar- und Umweltministerium Ende letzten Jahres eine Studie zur Fachkräftesituation und zu den künftigen Fachkräftebedarfen in der Landwirtschaft in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse liegen nun vor und wurden heute im Rahmen des Abschlussworkshops vom Institut für Sozialökonomische Strukturanalysen (SÖSTRA) GmbH präsentiert. 

Die Studie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/Fachkraeftestudie-Landwirtschaft2030.pdf


Hinweise zum KULAP-Antrag 2019

Ab sofort ist für die Länder Brandenburg und Berlin die Antragstellung nach dem Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) möglich. Bei den meisten KULAP-Programmen konnten die Ziele des Entwicklungsplans, der bis zum Ende der EU-Förderperiode im Jahr 2020 ausgerichtet ist, bereits erreicht werden. Eine Neuantragstellung ab dem Jahr 2019 ist daher ausschließlich für die Förderprogramme Ökologischer Landbau und Moor schonende Stauhaltung möglich. Neben Neuanträgen können für die genannten Förderprogramme auch Erweiterungs- und Ersetzungsanträge, Änderungsanträge, Übernahmeanträge und Anträge auf Fördernehmerwechsel gestellt werden. 

Für alle anderen KULAP-Förderprogramme sind noch Änderungsanträge, Übernahmeanträge und Anträge auf Fördernehmerwechsel möglich. 

Wichtige Informationen zur KULAP-Antragstellung, wie den Zugang zum elektronischen Antragsportal WebClient und die Hinweisbroschüre zur Antragstellung sind unter dem Link abrufbar: https://lelf.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.239967.de?highlight=agrarantrag

Darüber hinaus können sich Antragsteller bei der Technischen Hotline Hilfe holen. Diese ist vom 26. November bis 12. Dezember wochentags von 9 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 0395/ 563 01 01 oder per Mail erreichbar. Die Adresse lautet: hotline_bb.profilnet@data-experts.de.

Die KULAP-Anträge 2019 sollten bis zum 14. Dezember im zuständigen Amt für Landwirtschaft (Bewilligungsbehörde) eingereicht werden.


Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel in der Landwirtschaft in Brandenburg

Zu der unter Federführung des Agrar- und Umweltministeriums beantworteten Anfrage im brandenburgischen Landtag „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel in der Landwirtschaft in Brandenburg“ (Große Anfrage 33) hat Minister Jörg Vogelsänger am 16.11.2018 für die Landesregierung Stellung genommen. 

Weitere Informationen sowie die Stellungnahme finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.613906.de


Bund-Länder-Hilfsprogramm Dürre 2018: Antragsstart für Brandenburger Landwirte 

Agrarminister Jörg Vogelsänger hat am 24.10.2018 bei einem Treffen mit Vertretern der bäuerlichen Berufsverbände und der Landkreise zum Antragsstart für das Programm „Dürrehilfe“ in Brandenburg und in Berlin informiert. Nachdem das Land bereits eine Reihe von Unterstützungen auf den Weg gebracht hat, die die Liquidität in den von der Trockenheit geschädigten Betrieben verbessern sollen, können seit dem 26.10.2018 über das Internetportal der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) die Antragsformulare für das Bund-Länder-Programm ausgefüllt werden. Es werden 46 Millionen Euro zum Schadensausgleich zur Verfügung gestellt. Anträge können bis zum 30.11.2018 bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg gestellt werden. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.612353.de


Fachgespräch zur Umsetzung der Natura 2000 und Sicherung der FFH-Gebiete in Brandenburg

Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger informierte am 17.10.2018 im Rahmen eines Fachgesprächs im Landtag über die Umsetzung der Natura 2000 sowie die damit verbundene Sicherung der FFH-Gebiete in Brandenburg.

Für Brandenburg wurden seinerzeit 607 solcher besonders schützenswerten Gebiete als FFH-Gebiete (gemäß der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie) an die EU gemeldet, die zusammen mit 27 Vogelschutzgebieten rund 26 Prozent der Landesfläche ausmachen. Die rechtliche Sicherung dieser Gebiete auf nationaler Ebene soll noch 2018 abgeschlossen werden.

Bis Ende 2020 erfolgt die Managementplanung, die von einer breiten Öffentlichkeitsarbeit sowie einer Einbeziehung der Landnutzer und Eigentümer begleitet wird. Dafür müssen bis 2020 noch 195 Managementpläne erarbeitet werden. Managementpläne legen fest, durch welche Maßnahmen die Schutzziele zu erreichen sind.

Ein wichtiges Mittel zur Umsetzung konkreter Maßnahmen ist der Vertragsnaturschutz in FFH-Gebieten. Dafür werden die Mittel 2019 auf 3,6 Millionen Euro erhöht. Auch im Wald soll zukünftig Vertragsnaturschutz möglich sein. Brandenburg setzt sich dafür ein, dass noch in diesem Jahr der GAK-Rahmenplan geändert und damit der Weg für eine Förderung in den Ländern eröffnet wird.

Die Dokumentation zum Fachgespräch finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/umsetzung_natura2000_bb.pdf 


Neue Förderrichtlinie zum LEADER-Programm 

Am 1. Oktober 2018 trat eine neue Förderrichtlinie zum LEADER-Programm in Kraft. Mit LEADER-Mitteln wird die nachhaltige Entwicklung der ländlichen Räume Brandenburgs unterstützt. Im Fokus stehen dabei die Schaffung von Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie die Verbesserung der Attraktivität und Lebensqualität im ländlichen Raum. 

Die Neufassung der Richtlinie ermöglicht Interessierten über das Angebot des Europäischen Landwirtschaftsfonds hinaus einen vereinfachten Zugang zu den Förderangeboten der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK). 

Das Dokument finden Sie unter: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.345743.de


Förderung von Beratungsdienstleistungen: Tierwohl und Klimawandel im Fokus 

Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger hat eine neue Richtlinie zur Förderung von Beratungsdienstleistungen in Kraft gesetzt. Diese soll landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Unternehmen zu Gute kommen. Es ist die erste Richtlinie zur Förderung der Beratung landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Betriebe. Dafür stehen insgesamt 400.000 Euro zur Verfügung. 

Die Pressemitteilung finden Sie unter https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.609966.de 


Erhöhung der De-minimis-Beihilfe geplant

Die EU-Kommission will die Bagatellgrenze für nationale Beihilfen von 15.000 Euro auf 25.000 Euro pro Betrieb und Jahr anheben. Die Kommission will das Limit für drei Jahre erhöhen. Die Anhebung wird voraussichtlich im Sommer von der Brüsseler Behörde nach Anhörung der Mitgliedstaaten beschlossen. Mit der geplanten Anhebung der De-minimis-Beihilfe kommt die Kommission auch Forderungen aus Deutschland nach. Die Agrarministerkonferenz (AMK) hatte die Europäische Union im vergangenen Herbst aufgefordert, die De-minimis-Beihilfen auf 30.000 Euro zu erhöhen.

https://www.agrarheute.com/politik/eu-kommission-will-bagatellgrenze-fuer-beihilfen-anheben-543092


Aufruf zur nächsten Antragsrunde – RL Natürliches Erbe und Umweltbewusstsein (ELER)

Vom 1. Februar bis 31. März 2018 können Anträge vollständig und formgebunden bei der ILB als zuständige Bewilligungsbehörde eingereicht werden (bitte in zweifacher Ausfertigung). In dieser Antragsrunde werden nur Maßnahmen gemäß Ziffer D.1.4 dieser Richtlinie - nichtproduktiver investiver Naturschutz gemäß GAK-Rahmenplan - gefördert. Es können nur Maßnahmen bewilligt werden, die im Jahr 2018 kassenwirksam werden.

Stehen weitere Haushaltsmittel zur Verfügung, können weitere Antragstermine festgelegt und veröffentlicht werden.

Zu jedem Vorhaben wird eine fachliche Stellungnahme des LfU von der ILB angefordert. Es wird daher empfohlen, das LfU vor Antragstellung zu konsultieren. Bitte beachten Sie das abweichende Anforderungs- und Auszahlungsverfahren (gemäß Ziffer 7.3 Richtlinie) für Maßnahmen nach Ziffer D.1.4 (GAK).

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/natuerliches-erbe-und-umweltbewusstsein/


Treffen der ostdeutschen Agrarminister mit den Präsidenten der Bauernverbände der ostdeutschen Länder

Am Vorabend der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche und der Sonderagrarministerkonferenz in Berlin haben sich am 17.01.2018 die Agrarministerinnen und Agrarminister der fünf ostdeutschen Bundesländer mit den Präsidenten der Landesbauernverbände aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg getroffen. Im Mittelpunkt der Beratung stand die weitere Ausgestaltung der Gemeinsamen Europäische Agrarpolitik (GAP). Gemeinsames Signal aus den fünf Bundesländern ist, das am 13. November 2017 in Potsdam verabschiedete Zehn-Thesen-Papier der ostdeutschen Agrarminister zur Grundlage der weiteren Diskussion zu machen.

Für die Diskussionen zur Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik sehen die ostdeutschen Länder und die Landesbauernverbände neun Schwerpunkte, die Sie unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.546851.de einsehen können. 


4. EIP-Aufruf

Das MLUL startet über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) einen vierten Aufruf im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP). Bis zum 15. März 2018 wird es noch einmal möglich sein, weitere Projekte zur Förderung bei der ILB einzureichen. Dafür sind 4 Millionen Euro Fördermittel vorgesehen (davon ELER: 3,2 Millionen Euro).

Die zur Förderung eingereichten Projekte müssen sich auf praxisrelevante Probleme der Land- und Forstwirtschaft oder des Gartenbaus beziehen. Die Problemlösung ist im Rahmen einer Zusammenarbeit von Praktikern, Wissenschaftler, Beratern und anderen Akteuren in Operationellen Gruppen zu erarbeiten. Besonders wichtig ist, dass die Nutzung der gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse in der Praxis gesichert wird.

Antragsteller mit innovativen Projektideen sollten sich rechtzeitig an den Innovationsdienstleister, die gsub wenden, Telefon: 030/ 28 40 93 30. Eine Erstberatung ist für die Antragsteller verpflichtend.

Weitere Informationen zum EIP-Programm, eine Beschreibung der bereits bewilligten Projekte, die Zusammensetzung der Operationellen Gruppen und erste Ergebnisse bietet die Internetseite: www.eip-agri.brandenburg.de

Die Pressemitteilung finden Sie unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.541812.de


Chancen und Vorteile einer Forstbetriebsgemeinschaft

In der Prignitz haben sich zahlreiche Kleinwaldbesitzer zur Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Karthane zusammengeschlossen. Die FBG-Fläche mit etwa 1.968 Hektar verteilt sich in Streulagen in der Region um Bad Wilsnack. Die Vorteile für die rund 100 Mitglieder des Vereins sind vielfältig. So kann der Holzverkauf besser organisiert werden, aber auch Förderanträge werden gemeinschaftlich gestellt. Beispielsweise wurde ein Förderantrag auf Kulturpflege für 17 Hektar Wald gestellt, dessen Fläche sich auf 13 Mitglieder verteilt.

http://www.eler.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.538191.de


Treffen der ostdeutschen Agrarminister in Potsdam zur GAP nach 2020

Die Agrarminister der fünf neuen Bundesländer haben sich am 13.11.2017 auf zehn Thesen zur Ausgestaltung der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik nach 2020 verständigt.

Weitere Informationen unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.318347.de


Vorträge der ELER-Jahrestagung 2017

Am 25. September 2017 fand in der Kulturscheune Paretz die ELER-Jahrestagung statt. Besprochen wurden auch die Herausforderungen der aktuellen Förderperiode sowie der Stand der Vorbereitungen für die kommende Förderperiode ab 2021.

Sämtliche Vortragsfolien finden Sie online unter http://www.eler.brandenburg.de/sixcms/detail.php/832237


Neue Antragsfrist für die Richtlinie Natürliches Erbe und Umweltbewusstsein im Land Brandenburg und Berlin

Anträge sind vollständig und formgebunden ab dem 1. September bis zum 31. Oktober 2017 an die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) als zuständige Bewilligungsbehörde zu richten.

Weitere Informationen und Formulare unter https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/natuerliches_erbe_und_umweltbewusstsein/index.html#meldung-66690 und http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.309533.de


Sechs neue Brandenburger EIP-Projekte bewilligt

Am 06. September 2017 wurden in der dritten Runde sechs weitere Projekte in der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP-AGRI) bewilligt. Bisher werden 20 Brandenburger Projekte im Rahmen von EIP-AGRI gefördert. Dabei sind 81 Agrarbetriebe in die Projekte eingebunden. Weiterhin sind 30 Wissenschaftler aus 15 Einrichtungen, 20 Firmen aus dem Bereich Landtechnik und 14 Vertreter aus insgesamt 11 Verbänden und Vereinen sowie 11 Berater beteiligt. Die unterschiedlichen Akteure arbeiten in Operationellen Gruppen zusammen und widmen sich gemeinsam der Lösung der jeweiligen Projektaufgabe. Die bewilligten Projekte beziehen sich zu 24 Prozent auf Probleme im Acker- und Pflanzenbau, zu 28 Prozent auf Tierhaltungsfragen, zu 32 Prozent auf Fragestellungen im Gartenbau und zu 16 Prozent auf Lösungen im Rahmen von Wertschöpfungsketten.

Fördermittel stehen voraussichtlich auch für einen vierten Aufruf zum 15. März 2018 zur Verfügung. Interessierte Antragsteller mit innovativen Projektideen können sich rechtzeitig an den Innovationsdienstleister gsub (Telefon: 030/ 28 40 93 30) wenden.

http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.304075.de


30.08.2017

Durchführungsbericht 2016 und Bürgerinformation veröffentlicht

Die ELER-Verwaltungsbehörde hat den Jährlichen Durchführungsbericht 2016 samt Finanz- und Monitoring-Anhang sowie die dazu gehörige Bürgerinformation auf ihrer Website veröffentlicht. Die Dokumente sind unter http://www.eler.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.211793.de abrufbar.


 

01.08.2017

Forstliche Förderrichtlinie überarbeitet: Weniger Bürokratie, mehr Fördermöglichkeiten

Mit der nun vorliegenden Neufassung der Forstrichtlinie des Forstministeriums Brandenburg ist die finanzielle Förderung der Pflege jüngerer Waldbestände wieder möglich. Zudem wurde die mögliche Stundenzahl für geförderte forstliche Beratung der Waldbesitzer und der forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse heraufgesetzt. Die Festbetragstabelle und die Abrechnung der durchgeführten Maßnahmen wurden vereinfacht. Mit der Novellierung der Richtlinie wurden auch die Antragsformulare überarbeitet. Diese sind ab sofort für die Neubeantragung zu nutzen. Als Antragstermin ist der 1. September 2017 festgelegt.

Weitere Informationen unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.304095.de


07.07.2017

Konsultationsergebnisse zur Vereinfachung der GAP

Über 322 000 Beiträge sind bei der Europäischen Kommission im Rahmen einer öffentlichen Konsultation zur Modernisierung und Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) vom 2. Februar bis zum 2. Mai 2017 eingegangen. Der weitaus größte Teil der Teilnehmer (90 %) stellt fest, dass die Verwaltung der Agrarpolitik auf europäischer Ebene einen echten Mehrwert bringt und, dass die Landwirtschaft gemeinsame Aufgaben wie den Umweltschutz (85 %) sowie die Bekämpfung des Klimawandels (73 %) wirksamer meistern kann. Ferner zeigen die Ergebnisse eindeutig, dass sich sowohl die Bürger als auch die Landwirte eine einfachere und weniger bürokratische Gestaltung der zukünftigen GAP wünschen, um diesen Aufgaben besser gerecht zu werden.

Die Beiträge kamen überwiegend aus Deutschland (46%), gefolgt von Frankreich (13%) und Italien (12%).

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-17-1939_de.htm 

https://ec.europa.eu/agriculture/sites/agriculture/files/consultations/cap-modernising/factual_report_public_consultation_modernising_and_simplifying_the_cap_final.pdf 


14.07.2017

Agrarförderung in Brandenburg zum Schutz und Erhalt der Umwelt auf Rekordwert

Im Dreiklang der Fördermaßnahmen ist der ökologische Landbau eine feste Größe und wird mit rund 24,7 Millionen Euro unterstützt. Rund 17,8 Millionen Euro fließen in die Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen und weitere 3,8 Millionen Euro werden für den Ausgleich von Nutzungseinschränkungen in den Natura 2000-Gebieten gezahlt.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.304117.de 


20.06.2017

7. Landesgartenschau 2022

Die Landesregierung hat den Weg freigemacht für die Ausrichtung einer 7. Brandenburger Landesgartenschau im Jahr 2022 (LAGA 2022). Einem vierjährigen Rhythmus zur Ausrichtung einer LAGA folgend, wäre der reguläre Termin das Jahr 2023. Die vorzeitige Ausrichtung wurde vor dem Hintergrund der dann endenden, aktuellen EU-Förderperiode beschlossen:

Agrarminister Vogelsänger: „Da die finanzielle Unterstützung der LAGA aber im Rahmen der EU-Fördermittel erfolgt, ist dieser Zeitpunkt ungünstig. Die laufende Förderperiode endet 2020, das heißt, bis dahin müssen aus dem für Brandenburg verfügbaren EU-Budget die Bewilligungen erfolgt sein. Jeder Übergang in eine neue EU-Förderperiode ist mit Unwägbarkeiten verbunden. Gerade aber auch mit Blick auf Diskussionen über notwendige Reformen in der Europäischen Union und den Brexit sind sie besonders groß. Eine Planung einer Landesgartenschau in der nächsten EU-Förderperiode könnte dazu führen, dass wir erst 2028 eine Durchführung realisieren könnten. Die mit großem Engagement ausgearbeiteten Konzepte, die Beelitz und Spremberg bereits für 2019 vorgelegt hatten, sind aus unserer Sicht auch eine gute Grundlage, um eine erfolgreiche 7. Brandenburger Landesgartenschau ausrichten zu können.“

Weitere Informationen unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.304161.de


05.05.2017

88. Umweltministerkonferenz

Als Gastgeber des Vorsitzlands hatte der Brandenburgische Umweltminister Jörg Vogelsänger die Chefs der Umweltressorts der Länder und des Bundes am 4. und 5. Mai in den Landkreis Oder-Spree eingeladen. Die Minister hatten knapp 40 Tageordnungspunkte zu behandeln, darunter Biber und Wolf sowie Straßenverkehr und Energieeffizienz. Weitere Informationen unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.304258.de


05.05.2017

Förderstart der Richtlinie zur Zusammenarbeit

Ab sofort können Anträge auf Gewährung einer Zuwendung nach der Richtlinie „Förderung der Zusammenarbeit für die Implementierung und Verbreitung einer ressourcen-, klimaschonenden und klimaresistenten Landnutzung sowie einer nachhaltigen Betriebsführung“ bei der Bewilligungsstelle Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) eingereicht werden. Die Anträge sind  gemäß IV.1. der Richtlinie bis zum 23. Juni 2017 bei der ILB einzureichen.

Zu beachten ist, dass spätestens bis zum 2. Juni 2017 (3 Wochen vor Abgabefrist bei der ILB), die Anträge zur Vorprüfung an das MLUL Referat 51, Sabine Schneider (Telefon-Nr.: 0331-866-7037, E-Mail: Sabine.Schneider@MLUL.Brandenburg.de) zu senden sind.

Für  Antragstellungen im Rahmen dieses Aufrufes  stehen insgesamt Haushaltsmittel in Höhe von 3,75 Mio. € zur Verfügung, davon für den Teil A der Richtlinie 1,35 Mio. € und für den Teil B 2,4 Mio. €.

Weitere Informationen unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.488636.de


04.05.2017

EU-Umfrage zur Agrarreform 2020 brachte 320.000 Eingaben

Von 2. Februar bis 2. Mai 2017 hatten Einzelpersonen und Organisationen Zeit, einen Fragebogen im Internet über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auszufüllen. Den Inhalt hat die Generaldirektion für Landwirtschaft in Brüssel mit dem Ablauf der Frist noch nicht ausgewertet. Das soll auf einer Konferenz am 7. Juli 2017 in Brüssel geschehen, meldet aiz.info.

Dafür gibt die EU-Kommission schon mal ein paar statistische Zahlen bekannt. Von den 320.000 Antworten kamen 46% aus Deutschland, 13% aus Frankreich, 12% aus Italien, 8% aus Spanien, 6% aus Belgien und 2% aus Österreich. Die osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten haben sich dagegen kaum beteiligt. Auch die Resonanz aus dem Vereinigten Königreich ist mit einem Anteil von 0,6% an den Eingaben gering.

Bei 97% der Antworten handelt es sich nach Auskunft der EU-Kommission um einzelne Personen und bei 3% um Organisationen. Die EU-Kommission vermutet, dass ein erheblicher Teil der Antworten auf organisierte Kampagnen zurückgeht und der überwiegende Teil der Rückmeldungen nicht von Landwirten stammt, so aiz.

Quelle: Topagrar.com https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-EU-Umfrage-zur-Agrarreform-2020-brachte-320-000-Eingaben-8170381.html


Richtlinie zur Zusammenarbeit veröffentlicht

Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger unterzeichnete am 27.02.2017 die Richtlinie für die Förderung der konzeptionellen Zusammenarbeit für eine markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung (Teil A) sowie die Förderung der Zusammenarbeit für die Implementierung und Verbreitung einer ressourcen-, klimaschonenden und klimaresistenten Landnutzung sowie einer nachhaltigen Betriebsführung (Teil B). Diese Richtlinie trat zum 01.03.2017 in Kraft und gilt für Teil A bis zum 31. Dezember 2018 und für Teil B bis zum 31. Dezember 2020.

Informationen zu Teil A finden Sie unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.488644.de

Informationen zu Teil B finden Sie unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.488636.de


Konsultation über die Modernisierung und Vereinfachung der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

Bis zum 2. Mai 2017 sind Landwirte, Bürger, Organisationen und alle anderen Interessierten aufgerufen, ihre Meinung zur Zukunft der europäischen Landwirtschaftspolitik zu äußern. Die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation werden im Internet veröffentlicht und im Juli 2017 von Kommissar Hogan auf einer Konferenz in Brüssel vorgestellt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://ec.europa.eu/agriculture/consultations/cap-modernising/2017_de


10. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017/2018

Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger und der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds Brandenburg, Karl-Ludwig Böttcher, werden am 15. Februar dazu aufrufen, sich aktiv am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligen. Sie werden die Wettbewerbskriterien und die Zeitschiene bis zum Bundeswettbewerb darlegen sowie das neue Logo vorstellen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Wettbewerbs steht insbesondere das bürgerschaftliches Engagement, um Ehrenamt, um das Zusammenleben der Generationen. Weitere Informationen unter: http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.304317.de

Den Abschlussbericht 2016 zum 25. Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" finden Sie unter https://www.bundesregierung.de/Content/Infomaterial/BMELV/dorfstudie_2017_8862046.html


EIP-Projekte im Überblick

Die im Rahmen der 2. Antragsrunde bewilligten EIP-Vorhaben sind in der Datenbank der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) eingepflegt worden und auf der Website der DVS unter https://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/eip-datenbank einsehbar.

Die Kurzdarstellungen aller bislang bewilligten EIP-Projekte im Land Brandenburg finden Sie auf der aktualisierten Homepage unter http://www.eip-agri.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.447874.de.


ELER-Fotowettbewerb 2017

Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) lobt einen Fotowettbewerb unter dem Motto „Starke Momente in Brandenburg“ aus. Alle Brandenburgerinnen und Brandenburger sind aufgerufen, einen ganz besonderen Moment in einem Foto festzuhalten und sich damit am Wettbewerb zu beteiligen. Zahlreiche attraktive Preise warten auf die Sieger des Fotowettbewerbs – die besten 12 Motive werden prämiert. Einsendeschluss ist der 8. September 2017. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.eler.brandenburg.de/sixcms/detail.php/785141


Erfolgreiche LEADER-Förderung 2016

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 426 Vorhaben (Gesamtinvestitionsvolumen: ca. 111 Millionen Euro) mit rund 69 Millionen Euro ELER-Mittel gefördert. Auch die ELER-Projekte im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbes werden ausschließlich über den LEADER-Ansatz umgesetzt. Im Jahr 2016 konnten bereits 22 Vorhaben (Gesamtinvestitionsvolumen: ca. 6,9 Millionen Euro) im Rahmen von LEADER bewilligt werden. Dabei wurden ELER-Mittel in Höhe von rund 4,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.474914.de


natürlich Brandenburg - Jahrbuch 2016

Das 20. Jahrbuch zeigt, wie der Einsatz europäischer Fördermittel aus dem EU-Agrarfonds ELER dazu führt, Projekte umzusetzen, die helfen, Brandenburg als Reiseland, als Land regionaler Spezialitäten, aber auch als Land mit einem reichen kulturellen und natürlichen Erbe zu präsentieren. Die Beispiele sind nach Landkreisen sortiert. Zum Download gelangen Sie über http://www.mlul.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/Jahrbuch_2016.pdf.


Acht neue EIP-Projekte gestartet

Am 19.12.2016 erhielten acht Operationelle Gruppen (OPG) einen Bewilligungsbescheid über die Förderung im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP-Richtlinie). Die acht Projekte wurden aus insgesamt 15 Anträgen ausgewählt, die beim 2. Call bis zum 31.05.2016 eingereicht worden waren. Für den 2. Call waren 8 Mio. Euro vorgesehen. Im Rahmen des ersten Calls bis zum 15.10.2015 standen 5,3 Mio. Euro zur Verfügung. Sechs der 12 eingegangenen Anträge wurden im 1. Call bewilligt. Derzeit werden zehn Projekte von dem Innovationsdienstleister (IDL) beraten. Im August 2016 war der 3. Call gestartet worden. Antragsfrist ist der 15.03.2017. 12,88 Mio. Euro können für den Call zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.eip-agri.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.429262.de


Forst - Förderung Landeswald

Mit dem Förderprogramm werden forstwirtschaftliche Vorhaben des Landesbetriebes Forst Brandenburg (LFB) unterstützt. Förderanträge für den Maßnahmebereich I können ab sofort bis zum 28. Februar 2017 vollständig und formgebunden bei der ILB eingereicht werden. Für den Antragstermin steht ein Budget von 3,8 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere Informationen unter https://www.ilb.de/de/infrastruktur/zuschuesse_3/forst___foerderung_landeswald/index.html#meldung-90240


Änderung der Richtlinie Natürliches Erbe und Umweltbewusstsein

Mit sofortiger Wirkung werden Präventionsmaßnahmen für Wolf und Biber nur noch über die Verwaltungsvorschrift zum Vertragsnaturschutz Teil II (wird aktuell vom MLUL erarbeitet) gefördert. Die Förderung im Rahmen des EU-Fonds ELER und somit dieser Richtlinie entfällt. Weitere Informationen unter https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/natuerliches_erbe_und_umweltbewusstsein/index.html#meldung-90561


ELER-Wegweiser

Der aktualisierte „ELER-Wegweiser“ für die Förderperiode 2014-2020 ist veröffentlicht. Neben dem Kapitel „Grundlagen des ELER in Brandenburg und Berlin“ sowie der Vorstellung jeder ELER-Richtlinie gibt der Wegweiser auch ausführliche Informationen über weitere Förderprogramme im Rahmen von EMFF, EFRE und ESF sowie EU-direkt und weitere Bundes- und Landesprogramme.

Fit, fair und nachhaltig – NABU stellt Studie zur Agrarreform 2021 vor

Der NABU fordert drastische Änderungen der Gemeinsamen Agrarpolitik. Seine neue Studie berechnet erstmals anhand von konkreten Modellen, wie die Agrarsubventionen in Zukunft so verteilt werden können, dass Landwirte und Umwelt gleichermaßen profitieren. Kern des Gutachtens ist ein Modell, das die ineffiziente „Gießkannenförderung“ durch Prämien für nachhaltiges Wirtschaften und Naturschutzleistungen ersetzt. Nähere Informationen finden Sie unter https://www.nabu.de/news/2016/11/21460.html

REFIT gegen Fitness-Check der GAP

Das Europäische Umweltbüro EEB hatte der REFIT-Plattform, einem Gremium der EU-Kommission zur besseren EU-Rechtssetzung, den Vorschlag unterbreitet, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) hinsichtlich ihrer Effektivität und Effizienz zu prüfen und einem sogenannten „Fitness-Check“ zu unterziehen. Unterstützung erfuhr der Vorschlag auch durch die in der Plattform vertretenen europäischen Wirtschafts-, Umwelt-, und Sozialverbände, Gewerkschaften und andere Interessengruppen. Am 20.09.2016 wurde der Vorschlag von der Mehrheit der Regierungsvertreter des Gremiums abgelehnt mit der Begründung, dass das Jahr 2015 erst das erste Jahr der Umsetzung der neuen Agrarreform gewesen wäre und bislang keine Daten für eine erneute Evaluierung vorlägen. Laut NABU-Informationen sprach sich auch die Bundesregierung, vertreten durch das Bundeswirtschaftsministerium, gegen den Vorschlag aus. Weitere Informationen (in Englisch) unter http://ec.europa.eu/smart-regulation/refit/refit-platform/docs/recommendations/opinion_agriculture_i_4a_final.pdf

Brandenburger Zahlstelle für EU-Agrarfonds erhält IT-Sicherheitszertifikat

Als erste Behörde in Brandenburg ist die EU-Zahlstelle im Agrar- und Umweltministerium (MLUL) nach den Standards des Bundesamts für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) zertifiziert worden. Die EU-Zahlstelle steht in der Verantwortung, die Auszahlung der Mittel der beiden großen EU-Agrarfonds EGFL und ELER in den Bundesländern Brandenburg und Berlin zu bewilligen und auszuzahlen. Umso wichtiger ist es, dass die sensiblen Informationen, großen Datenbanken und umfänglich zu dokumentierenden Förderunterlagen bestmöglich geschützt werden. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.465277.de

Eingeschränkte KULAP-Förderung

Wie die Bauernzeitung (44. Ausgabe) berichtete, sind bei einigen Brandenburger KULAP-Programmen die für diese Förderperiode gesetzten Ziele bereits erreicht und die Möglichkeit einer Neuantragstellung in den Bereichen Grünlandextensivierung, Heiden und Trockenrasen sowie Umwandlung von Acker- in Grünland nicht mehr gegeben. Anträge in anderen Bereichen, wie etwa dem Ökolandbau, wären hingegen bei der nächsten Herbstantragsstellung möglich.

"Mehr Lebensqualität im ländlichen Europa"

06.09.2016 - Die Teilnehmer der Cork-Konferenz 2.0 überreichten EU-Agrarkommissar Phil Hogan ihre Erklärung „Mehr Lebensqualität im ländlichen Europa“, welche unter anderem einen 10-Punkte-Plan für einen modernen und wettbewerbsfähigen ländlichen Raum enthält. Laut Hogan stellt „diese Erklärung […] die Weichen für unsere Beratungen über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik“. Die Erklärung finden Sie unter http://ec.europa.eu/agriculture/events/2016/rural-development/cork-declaration-2-0_en.pdf (in Englisch)

ELER-RESET

Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft hat unter dem Titel „ELER-RESET“ einen Vorschlag erarbeitet, wie eine grundlegende Überarbeitung aller ELER-Regelungen, insbesondere zum Verwaltungs- und Kontrollverfahren, im Hinblick auf die Förderperiode 2021-2027 aussehen könnte. Das Dokument listet Kritikpunkte an der jetzigen Förderpraxis auf und legt konkrete Vorschläge für die Neuausrichtung der ELER-Förderung dar. Das Dokument finden Sie unter https://www.smul.sachsen.de/foerderung/download/NeuausrichtungderELER-Foerderungnach2020_ELER-RESET.pdf

Herbstkonferenz der Agrarminister

Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger setzt sich für Vereinfachungen bei der Umsetzung und Kontrolle im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ein. Auf der Herbsttagung der Agrarminister (AMK) verständigten sich die Landwirtschaftsressorts darauf, dieses Thema in Brüssel erneut auf die Tagesordnung zu setzen. In den vergangenen Jahren gab es verschiedenste Ansätze auf europäischer und nationaler Ebene, die GAP zu vereinfachen. Insgesamt sind die Komplexität der Vorschriften und der Verwaltungsaufwand für Antragsteller und Behörden jedoch gestiegen. Weitere Informationen unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.458710.de

Erste Bewilligungen im Rahmen des SUW

Das MLUL hat die ersten Vorhaben im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbes (SUW) bewilligt. Neben der schon laufenden Umsetzung von Vorhaben fanden bereits Ende August die Abstimmung und die Prioritätensetzung zu den Investitionen in Verantwortung der beteiligten Kommunen statt. Im Rahmen des SUW werden vor allem investive Maßnahmen mit 213 Millionen EU-Fördermitteln unterstützt. Davon kommen 60 Millionen Euro aus dem ELER. Weitere Informationen unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.456835.de

Weitere EIP-Anträge bis März 2017 möglich

Sechs operationelle Gruppen haben bereits ihre Vorhaben begonnen. Seither haben 15 weitere Gruppen Projekte zur Förderung im Rahmen der Europäischen Innovations-partnerschaft (EIP) eingereicht. Die Antragsfrist bei der ILB läuft noch bis zum 15. März 2017.

Das für die zum 31. Mai eingereichten Projekte beantragte Budget überschreitet das zur Verfügung stehende Finanzvolumen von 8 Millionen Euro um ein Mehrfaches. Alle Anträge wurden durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) auf formale Einhaltung der Vorgaben geprüft. Anschließend werden die Antragsteller aufgefordert, ihre Projekte dem Fachbeirat vorzustellen, der den Innovationsgehalt, die Kompetenz der operationellen Gruppe und die Konzeptqualität bewertet. Die Bescheide erhalten die Antragsteller voraussichtlich Ende 2016.

Für die nächste Antragsrunde (Frist: 15.03.2017) stehen 12,88 Millionen Euro zur Verfügung. Davon kommen 2,58 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt und 10,30 Millionen Euro aus dem ELER. Potenzielle Antragsteller sollten bis zum 31. Oktober 2016 den Innovationsdienstleister (gsub Berlin, info@idl-bb.de, Telefon: 030-28409330) kontaktiert und mindestens eine Ideenskizze eingereicht haben.

Weitere Informationen unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.456987.de

Halbjahresbilanz LEADER

Mit dem aus ELER- und aus Landesmitteln finanzierten LEADER-Programm unterstützt Brandenburg die Entwicklung ländlicher Gebiete nach dem Bottom-up-Prinzip. Dafür stehen in der Förderperiode 2014-2020 280 Millionen Euro aus dem EU-Agrarfonds ELER bereit. Bis zum 30. Juni 2016 konnten 218 Anträge bewilligt werden, die ein Gesamtinvestitionsvolumen von 51,7 Millionen Euro ausmachen. Weitere Informationen unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.452966.de

Bürgerinformation veröffentlicht

Das MLUL hat eine fünfseitige Bürgerinformation zum Jährlichen Durchführungsbericht 2014/2015 über die Umsetzung des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum Brandenburgs und Berlins 2014 – 2020 (EPLR) veröffentlicht.

Neue Homepage zu EIP

Die Internetseite zur Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) in Brandenburg wurde überarbeitet und ist unter http://www.eip-agri.brandenburg.de/ abrufbar. Dort finden Sie unter http://www.eip-agri.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.447874.de auch eine Kurzdarstellung der ersten sechs Projekte, die in diesem Jahr bewilligt worden sind.

EU-MLUL Forst-Richtlinie – Maßnahmebereich II jetzt förderfähig

Ab Mitte Juli 2016 können Forstfachleute, die im Ergebnis eines öffentlichen Auswahlverfahrens 2015 vom Land als Berater anerkannt wurden, einen Antrag auf Förderung ihrer beabsichtigten Beratungsleistung für Waldbesitzer stellen. Mit dem Programm soll der Wissenstransfer aus Forschung und Praxis, unter anderem zur biologischen Vielfalt und zum Wasser- und Bodenschutz, für die Waldbesitzer verbessert werden. Detaillierte Informationen finden Sie unter http://forst.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.236449.de

Verfassungsrang für Nachhaltigkeit

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (Nachhaltigkeitsrat, RNE) hat um eine verfassungsrechtliche und rechtspolitische Einordnung des Verfassungszieles Nachhaltigkeit gebeten. Hinzu soll eine Auseinandersetzung mit den rechtspolitischen Folgewirkungen einer Verankerung des Prinzips der Nachhaltigkeit im Grundgesetz erfolgen. Das Rechtsgutachten vom Juni 2016 finden Sie unter http://www.nachhaltigkeitsrat.de/fileadmin/user_upload/dokumente/studien/20160603_Rechtsgutachten_Verfassungsrang_fuer_Nachhaltigkeit.pdf

Erste Änderung der Forst-Richtlinie

Mit Erlass der ELER-Verwaltungsbehörde wurde am 4. Mai 2016 die Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen für die Förderung forstwirtschaftlicher Vorhaben (EU-MLUL-Forst-RL) zum ersten Mal verändert. Veröffentlicht wurden die Veränderungen im Amtsblatt für Brandenburg Nr. 26 vom 29. Juni 2016. Unter anderem wurde Nr. III.6.6 aufgehoben (Bezug zu Artikel 24 Absatz 2 der ELER-Verordnung bei Schädlingsbefall).

Nähere Informationen unter http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2013:347:0487:0548:de:PDF und http://bravors.brandenburg.de/verwaltungsvorschriften/forstrl2015

Termine der Agrarminister

Die Sitzungen der Agrarministerkonferenz (AMK) finden grundsätzlich zweimal im Jahr statt. Der AMK ist eine eintägige Amtschefkonferenz (ACK) der Staatssekretärinnen und Staatssekretäre von Bund und Ländern vorgeschaltet, die die Beschlüsse der jeweiligen AMK vorbereitet. Traditionell wird im Januar aus Anlass der Grünen Woche eine weitere ACK in Berlin in Zusammenarbeit mit dem Land Berlin ausgerichtet. Für das Jahr 2016 ist das Land Mecklenburg-Vorpommern Vorsitzland dieser Konferenzen, im Jahr 2017 übernimmt Niedersachsen den Vorsitz. Die nächste Sonder-Agrarministerkonferenz findet am 15. Juli 2016 in Brüssel statt. Es folgt darauf die Amtschef- und Agrarministerkonferenz vom 7. bis 9. September 2016 in Rostock-Warnemünde. http://www.agrarheute.com/news/agrarminister-beraumen-sonderkonferenz-bruessel

Anlässlich des Weltbauerntages am 1. Juni – Agrarstatistik für Brandenburg

Von der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Brandenburg werden fast vier Fünftel als Ackerland und ein Fünftel als Dauergrünland genutzt. Im deutschlandweiten Vergleich ist Brandenburg vor allem beim Anbau von Körnersonnenblumen mit einem Anteil von 57 Prozent, bei den Süßlupinen mit 48 Prozent und beim Roggen mit 30 Prozent führend. Die Landwirte erzeugten im Jahr 2015 u. a. 3,1 Millionen Tonnen Getreide, 322 500 Tonnen Kartoffeln, 448 700 Tonnen Zuckerrüben und 470 400 Tonnen Winterraps. Weiterhin wurden 30 900 Tonnen Baum- und Beerenobst geerntet. Dabei wurde bei den Erdbeeren mit 4 000 Tonnen die höchste Erntemenge seit 1991 erzielt. Beim Gemüse wurden 94 500 Tonnen produziert. Bestimmende Gemüseart in Brandenburg bleibt der Spargel. Im Jahr 2015 wurden 15 300 Tonnen gestochen. Weitere Zahlen: https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/pms/2016/16-05-31b.pdf