Deutscher Gewerkschaftsbund

26.06.2017

Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin

Am Samstag, dem 1. Juli 2017, findet in Berlin-Mitte die sechste von der rechten Initiative "Wir für Berlin - Wir für Deutschland" angemeldete Demonstration unter dem Motto „Merkel und Schulz müssen weg“ statt. Es wird davon ausgegangen, dass u.a. wieder zahlreiche Neonazis, Aktive aus NPD, Pro Deutschland und AfD, sowie rechte Hooligans teilnehmen und Personen aus diesem Spektrum als Redner(innen) auftreten werden.

Das wollen wir nicht hinnehmen. Im Berliner Bündnis verbindet uns ein klares Bekenntnis gegen fremdenfeindliche, rassistische, antisemitische, nationalistische und menschenverachtende Ansichten in unserer Stadt. Wir laden alle Menschen ein, gemeinsam ein Zeichen zu setzen gegen Intoleranz und für Weltoffenheit. Wir wollen solidarisch miteinander leben.

Berlin ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion leben hier zusammen. Im Berliner Bündnis sind wir stolz darauf, dass sich Aufgeschlossenheit, Begegnungen auf Augenhöhe, Solidarität und Zusammenhalt auf den Straßen und Plätzen, in den Klassenräumen und Betrieben, in Gotteshäusern, auf den Sportplätzen und in den Geschäften unserer Stadt zeigen.

Wir fordern alle Berlinerinnen und Berliner auf, sich für ein weltoffenes und tolerantes Miteinander einzusetzen und sich dem Aufmarsch konsequent entgegenzustellen.

1. Juli 2017, 15.30 Uhr
Kundgebung: Monbijouplatz (S-Bahn Hackescher Markt)

mit Redebeiträgen, Musik und Informationen

Mitgliedsorganisationen des Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin

Mitgliedsorganisationen des Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes BerlinGemeinsam mit der „Anwohnerinitiative für Zivilcourage – Gegen Rechts“,
„Berlin gegen Nazis“ und dem „Berliner Bündnis gegen Rechts“


Nach oben

Bezirks-Newsticker

Themenverwandte Beiträge

Artikel
Einladung Preisverleihung Band für Mut und Verständigung 2018 am 21.6.2018
Das Band für Mut und Verständigung wird in diesem Jahr zum 25. Mal verliehen. Ausgezeichnet am 21. Juni werden Bürgerinnen und Bürger, die Mut und Zivilcourage gegen rassistische Gewalt bewiesen sowie sich in ehrenamtlicher und engagierter Arbeit der interkulturellen Verständigung in Berlin oder Brandenburg gewidmet haben. weiterlesen …
Pressemeldung
DGB Berlin-Brandenburg gedenkt der Befreiung des KZ Sachsenhausen sowie den dort ermordeten und inhaftierten Gewerkschaftsmitgliedern
Vor 73 Jahren befreiten am 22./23. April 1945 sowjetische und polnische Soldaten die verbliebenen Insassen des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Von 1936 bis 1945 wurden dort unter anderem Gewerkschaftsmitglieder inhaftiert, gefoltert und ermordet. Der DGB Berlin-Brandenburg beteiligt sich wie in jedem Jahr an den Gedenkfeierlichkeiten am 22. April und wird im Rahmen des "dezentralen Gedenkens" einen Kranz am Gedenkstein für die Gewerkschafter/innen in der Gedenkstätte Sachsenhausen niederlegen. Der Gedenkstein war vor zehn Jahren errichtet worden. Zur Pressemeldung
Artikel
Aufruf: Für eine offene Gesellschaft ohne Hass
Gemeinsam mit dem Berliner Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin ruft der DGB Berlin-Brandenburg dazu auf, am 27. Mai gemeinsam die Stimme gegen Hass und Rassismus zu erheben und für ein weltoffenes, solidarisches Berlin einzustehen. weiterlesen …

Zuletzt besuchte Seiten