Deutscher Gewerkschaftsbund

11.10.2015
Am 8. Oktober im Wilhelm-Leuschner-Saal im DGB-Hau

Vierte Berliner Seniorenkonferenz

Sicherheit für Senioren

von Ramon Zorn

Etwas 100 Seniorenvertreter der acht Mitgliedsgewerkschaften nehmen teil. Referenten der Gewerkschaft der Polizei (GdP) klären mit an­schaulichen Beispielen über die Ge­fahren im Alltag auf.

 

Sicherung vor Kriminalität

Die verschiedenen Tatbestände werden vorgestellt: die Tricks der Taschendiebe, Trickdiebstahl in der Wohnung, Einbruch und Raub. Wie man sich besser davor schützen kann, wird anschaulich erklärt. Zum Beispiel Handtaschen im Gedränge vor dem Körper tragen, Geld und Papiere in den Innentaschen der Kleidung und der Grundsatz „lasse keinen Fremden in Deine Wohnung!“. Es werden auch Sicherungsmaßnahmen an Türen und Fenstern erklärt, die allerdings Geld kosten. Hilfreich und kostenfrei ist eine aufmerksame Nachbarschaft. Bei Angriffen auf der Straße soll man vor allem laut werden.

 

Sicherheit im Straßenverkehr

Im Alter lassen die körperlichen Fä­higkeiten nach, das mag individuell unterschiedlich sein, ist aber generell eine Tatsache, der man sich bewusst sein sollte. Sehkraft, Gehör, körperli­che Gewandtheit sowie die Reakti­onsfähigkeit verschlechtern sich meist unmerklich.

In anderen Ländern gibt es verschie­den Hürden für ältere Autofahrer, zum Beispiel regel­mäßige Gesund­heitstests. Man sollte selbstkritisch genug sein und notfalls freiwillig das Fahren aufgeben, be­vor man sich und andere gefährdet.

Die gezeigten Statistiken belegen, dass Senioren zwar weniger an schweren Unfällen beteiligt sind als andere Altersgruppen aber die Gefahr, schwer verletzt oder getötet zu werden ist bei Menschen über 65 erheblich höher.

 Als Fußgänger oder Radfahrer soll man nicht auf sein Recht pochen, es ist klüger, Um­sicht walten zu lassen. Denn ohne Knautschzone hilft es einem nicht, Recht zu haben. Wichtiger Hinweis: suche den Blickkontakt zu dem an­deren Verkehrsteilnehmer.

Der Rat, beim Radfahren einen Helm zu tragen und auf Fußgänger zu ach­ten, darf zum Abschluss als Selbstver­ständlichkeit angenommen werden.

 

Eine interessante und lehrreiche Ver­anstaltung, bei der jeder etwas Neues und Hilfreiches erfahren hat.


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