Deutscher Gewerkschaftsbund

20.06.2017
Preisverleihung am 13. Juli

Band für Mut und Verständigung würdigt Einsatz gegen Ausgrenzung

Die Preisträger des Bandes für Mut und Verständigung 2017 stehen fest: Ausgezeichnet werden in diesem Jahr Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen Rassismus und Ausgrenzung eingesetzt und sich für Verständigung und ein friedliches Miteinander sozial engagiert haben.

Am 13. Juli werden der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und der stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Christian Hoßbach, die Auszeichnung im Berliner Rathaus übergeben. Der Preis wird 2017 zum 24. Mal verliehen.

Mit dem „Band für Mut und Verständigung“ ausgezeichnet werden in diesem Jahr:

  • Initiative Aufstehen gegen Rassismus aus Berlin
    als Kampagne und Berliner Netzwerk, welches Menschen vernetzen und befähigen will, auf unterschiedliche Art und Weise gegen populistische Strömungen aufzutreten
  • SG Aufbau Eisenhüttenstadt Abteilung Boxen aus Eisenhüttenstadt
    für die langjährige Arbeit mit Jugendlichen verschiedener Nationalitäten und verschiedener Hintergründe und dem Engagement für ein sportliches, friedliches und respektvolles Miteinander
  • Axel Jürs aus Berlin
    für sein 35-jähriges, kreatives und herzliches Engagement im sozialen und interkulturellen Bereich mit dem Ziel eines verständnisvollen und wertschätzenden Zusammenlebens
     

Sonderpreise gehen für die vielfältige, engagierte, ehrenamtliche Arbeit zur Unterstützung und Integration von Geflüchteten in Berlin und Brandenburg an

  • Ivonne Eggebrecht aus Potsdam
  • Marlies Jung-Hagenow aus Joachimsthal
  • Willi Neumann aus Berlin
  • Roy Schäfer aus Berlin

 Ort und Zeit der Preisverleihung:

13. Juli 2017, 16 Uhr, Berliner Rathaus (Festsaal)

Anmeldungen zur Preisverleihung schicken Sie bitte bis zum 10. Juli an protokoll@senatskanzlei.berlin.de.

Ansprechpartner für das Bündnis für Mut und Verständigung:  Jens Mätschke, Tel.: 030 258185152, jens.maetschke@netzwerk-courage.de.

 

Hintergrund:

Das Band für Mut und Verständigung wird seit 1993 vom Bündnis für Mut und Verständigung verliehen (bis 2014: „Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit“), das der DGB nach den gewaltsamen Übergriffen auf Ausländer Anfang der 1990er Jahre initiiert hatte. Dem Bündnis gehören neben dem Regierenden Bürgermeister von Berlin und dem brandenburgischen Ministerpräsidenten unter anderem der Flüchtlingsrat Berlin, die großen Wohlfahrtsverbände, die evangelische und die katholische Kirche und die Jüdische Gemeinde zu Berlin an. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die Neuköllner Bürgerinitiative „Hufeisern gegen Rechts“, das Netzwerk Demokratie und Menschlichkeit aus Zossen und das Aktionsbündnis Cottbusser Aufbruch. 

 

Link zum Bündnis für Mut und Verständigung: http://berlin-brandenburg.dgb.de/++co++3464200a-09f1-11e1-5c79-00188b4dc422.

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger: https://berlin-brandenburg.dgb.de/themen/++co++b9405b38-0a1c-11e1-715b-00188b4dc422.

 

Band für Mut und Verständigung 2017

Bündnis für Mut und Verständigung


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