Deutscher Gewerkschaftsbund

13.07.2016

Vielfältige Argumente gegen einfältige Vorurteile

Die Debatten über die Wahlerfolge der Partei Alternative für Deutschland (AfD) bei den Landtagswahlen im Frühjahr zeigen, wie wichtig es ist, für eine offene Gesellschaft einzutreten und vereinfachende sowie diskriminierende Argumente zu hinterfragen. Im Mai 2016 ist eine Broschüre der GEW erschienen, die in der Auseinandersetzung mit diffamierenden Aussagen über eine Pädagogik der Vielfalt unterstützen will.

Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler erfahren, auf welcher rechtlichen Grundlage eine solche Pädagogik basiert. Sie können sich über Unterstützungsmöglichkeiten informieren, wenn sie selbst zum Ziel diffamierender Angriffe werden oder bei Diffamierungen verweisend beraten möchten. Zudem zeigt die Broschüre, wie sich in der Schule für die Sichtbarkeit gesellschaftlicher Vielfalt eingesetzt werden kann. In einem Argumentationsteil werden übliche Behauptungen, Vorurteile und Falschaussagen rund um diverse Familienkonstellationen, Geschlechtsidentitäten und Vorstellungen von einer Pädagogik der Vielfalt entkräftet.

Mehr zur Broschüre „Für eine Pädagogik der Vielfalt" unter www.gew.de/gleichstellung/gender-diversity/paedagogik-der-vielfalt


Der Artikel ist in dgb-queer.de zum Christopher Street Day 2016 erschienen, der Zeitung des LSBT-Arbeitskreises im DGB Bezirk Berlin-Brandenburg.


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Ansprechpartner Beamte /ÖD

Porträt Matthias Schlenzka

Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik

Matthias Schlenzka 

Tel: 030 21240-200
Fax: 030 21240-114

matthias.schlenzka@dgb.de

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